Getrennt lebender Ehemann kauft Immobilie im Trennungsjahr . Kann er die Kosten von diesem Kredit geltend machen beim nachehelichen Unterhalt ?

8 Antworten

Die monatlichen Belastungen des Mannes haben nur bedingt Einfluss auf sein "unterhaltsrelevantes Einkommen". 

  • Er kann von seinem Durchschnittsnetto die "berufsbedingten Ausgaben" (Fahrtkosten etc...) zur Anrechnung bringen oder auch Beiträge für seine eigene Altersvorsorge (Riester) oder auch Kredite, die von beiden während der Ehe aufgenommen und nur von ihm abgezahlt werden o.ä..... 
  • Es steht ihm frei, zu wohnen, wo er möchte. 
  • Die Höhe seiner Miete hat keinen Einfluss auf sein "unterhaltsrelevantes Einkommen". Ebensowenig seine Schulden o.ä... Ggf. muss ihm sein "Selbstbehalt" verbleiben, in dem bereits eine "Pauschale" für die Wohnkosten integriert ist. Schulden sind nachrangig nach Unterhaltszahlungen zu begleichen.


Von seinem Verdienst kann er also nicht alles in Abzug bringen, um sein "unterhaltsrelevantes Einkommen" für die Berechnung des Trennungsunterhaltes (bis zur Scheidung) zu mindern.

Aber: Nachehelicher Unterhalt wird ohnehin nur noch in Ausnahmefällen zugesprochen (und dann zumeist auch nur befristet), da davon ausgegangen wird, dass nach der Scheidung jeder Ehepartner für sich selbst sorgen kann. (Ein GdB 50 sagt ja noch nichts über die "Erwerbsfähigkeit" einer Person aus...)

Wir sind hier keine Anwälte. Und außerdem fehlen noch viele Angaben, z.B. besteht ein Ehevertrag u.s.w. Wenn seine Frau einen guten RA findet kann er ganz schön auf die Schnauze fallen.

Nachehelicher Unterhalt kommt heute ohnehin nur noch in ganz seltenen Fällen auf Geschiedene zu (langjährige Hausfrauen Ehe geschlossen vor Jahr xy).

Wie lange bestand die Ehe denn und sind Kinder vorhanden?

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