Getränke Verbot auf Veranstaltung?

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6 Antworten

das hatten wir auch schon bei einem Open Air Konzert. Obwohl wir Plastikflaschen mitgenommen haben, wurde diese von der Security in den Müll geworfen.

Dehydrierung wäre weitaus gefährlicher. Ich habe gesagt, daß ich meine Medikamente nehmen müsse & Diabetes habe & ich die Security dafür verantwortlich mache, falls etwas passiert.

Dabei ging es offenbar um Cateringstände von Coca Cola, die damals sagenhafte 10 DM verlangt haben für 1 Liter Bonaqua Tafelwasser in einem Pappbecher.

Diese Stände zahlen horrende Standmieten, die sich amortiseren müssen, das ist klar. 

Zwangsweise selbst Wasser zu Wucherpreisen kaufen zu müssen, wäre schon Nötigung

Bei Programmheften gehe ich von Theatern oder Musical-Locations aus. Das hauseigene Catering mit Getränkeständen wird auch ziemlich teuer sein.

Taschenkontrollen sind in Supermärkten nach BGH Urteil jedenfalls verboten. Bei gehobenen Veranstaltungen bei Opern etc muß sich die AGB dem Grundgesetz unterwerfen-siehe hier Medikamtengabe-Dehydrierung etc.

Das Programm ist Teil der AGBs, steht garantiert auch in den ABGs drinne.

Was für eine Veranstaltung verbietet bitte ALLE Getränke? Das wäre schon mal auf Grund der Sorgfaltspflicht nicht zulässig, da mangelnde Flüssigkeitszufuhr gefährlich sein kann.

Verboten werden eigentlich nur MITGEBRACHTE Getränke.

da dieses für jeden Besucher klar einsehbar sein muss

Und warum ist hier das Programmheft nicht einsehbar? Liegt das gesichert durch 2 Bluthunde in einem tresor und ist nur per ID und Netzhautscan einsehbar?

Oder liegt das frei aus, und du hast nur keinen Bock, da rein zu gucken?

Sowas muss nicht zwingend in den AGB stehen.

In dem Moment, wo du vor dem Einlass darauf hingewiesen wirst, ist es Bestandteil des Vertrages. Diesen Vertrag kannst du dann unter den genannten Bedingungen eingehen oder aber auch ablehnen und wieder nach Hause gehen. Niemand zwingt dich, du hast die freie Wahl.

Zudem stehen Individulabreden über den AGB. Und nur, weil etwas nicht in den AGB erwähnt wird, heißt das nicht, dass du automatisch alles machen kannst was dort nicht aufgeführt ist. Nur weil in den AGB eines Supermarktes nicht drin steht, dass du nicht mit einem Bagger bis vors Kühlregal fahren darfst, heißt das nicht, dass du es machen kannst. Die können die auch beim Betreten des Ladens mündlich verbieten mit einem stinkenden T-Shirt dort einzukaufen (steht sicher auch nicht in den AGB) und dann hast du dich daran zu halten.

Wenn dies in dem Programm heft so bechrieben wurde, handelt es sich bereits um eine AGB.

Ob du die liest oder nicht ist voellig Banane.

Da der Veranstalter das Hausrecht hat, bestimmt er die Regeln. Das kannst du akzeptieren oder der Veranstaltung fernbleiben.

Der Veranstalter kann das hinschreiben, wo er will. Oder dir beim Einlass mitteilen. Er hat Hausrecht.


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