Geteiltes sorgerecht beantragen für meinen Sohn ?

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7 Antworten

Das geteilte Sorgerecht nicht, aber die Chance aufs Gemeinsame hast du.

Wende dich zuerst ans Jugendamt und besprich es dort. Vielleicht wird deine Ex bzw ihr zusammen zu einem Gespräch eingeladen und sie unterschreibt es doch.

Wenn nicht stelle einen Antrag beim Familiengericht. Dort findet in der Regel nur ein schriftliches und beschleunigtes Verfahren statt. Die Mutter bekommt Post und 6 Wochen Zeit gegen das GSR zu argumentieren. Dabei zählen aber nur Gründe, wenn das Wohl des Kindes gefährdet ist. Also wenn du zB das Kind schlagen würdest. Alles andere wie "wir verstehen uns nicht", "ich kann das auch alleine" etc etc spielt alles keine Rolle und du bekommst das gemeinsame Sorgerecht zugesprochen.

Viel Glück!

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Die Chance hast du. 

Deine Ex kann ich sehr gut verstehen, ich würde auch das alleinige Sorgerecht wollen. Der Grund ist klar, wer sich nicht mehr versteht, kann auch nicht fair für gemeinsame Kinder gleichberechtigt Erziehungsfragen zum Wohle des Kindes treffen.

Es ist meine tiefste Überzeugung, dass nur Eltern das können, die schon Jahre in einer Gemeinschaft bewiesen haben, dass sie trotz Meinungsverschiedenheiten gemeinsame faire Lösungen finden konnten.

Paare die nicht mehr zusammen sind können das ganz selten.

Man kann auch ein guter Vater sein ohne das gemeinsame Sorgerecht. 

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du kannst nur das gemeinsame Sorgerecht beantragen. Dafür wendest du dich erst mal ans Jugendamt, die werden versuchen, ein gemeinsames Gespräch stattfinden zu lassen. Die Mutter muss dann eine Stellungnahme abgeben, warum sie gegen das gemeinsame Sorgerecht ist. Kann sie dies nicht ausreichend begründen, wird dir langfristig das gemeinsame Sorgerecht erteilt auch gegen den Willen der Mutter. 

Entweder durch gemeinsame Gespräche beim Amt oder notfalls über das Familiengericht. 

Argumente zu deinen Gunsten sollten sein, dass du dich ernsthaft um dein Kind bemühst, dich um das Kind kümmerst, auch langfristig. Das musst du halt auch erst mal beweisen, der Kleine ist ja gerade mal 3 Monate alt.

Ich kann deine Ex auch ganz gut verstehen, es ist halt oft so, dass der Vater nach ein paar Monaten das Interesse am Kind verliert und dann ist es sehr beschwerlich, wenn man einen Reisepass beantragen will, das Kind auf der Schule anmelden und ein Konto bei der Bank eröffnen oder Kündigen will. 

Ohne Nachweis des alleinigen Sorgerechtes hätte ich das alles nicht machen können, da der Vater für mich nicht erreichbar war, bzw. wenn, dann hätte er für die Unterschrift Gegenleistungen fordern können (Geld z.B. ). Unterhalt hat er eh nie bezahlt. 

Wenn du aber wirklich am Leben deines Kindes teilhaben willst, dann ist das gemeinsame Sorgerecht das Richtige.

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Da wir die Umstände nicht kennen, ist genaues schwer zu sagen.

Falls ihr Verheiratet wart hast du das Sorgerecht sowieso.

Ansonsten kannst du es natürlich beantragen, wende dich dafür einfach an das zuständige Jugendamt.

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Kommentar von TreudoofeTomate
04.07.2016, 00:46

Das ist nicht Sache des Jugendamtes. Er muss einen Antrag beim Familiengericht stellen (früher hieß das mal Klage).

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Kommentar von lange9
04.07.2016, 00:50

Nein wir waren nicht verheiratet

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Sie will es nicht haben, sie hat es. Alleinstehende Mütter haben (wenn sie nicht gerade noch minderjährig sind) vom Gesetz her immer erst einmal das alleinige Sorgerecht.

Um überhaupt das Sorgerecht bei Gericht beantragen zu können, muss erst einmal festgestellt werden, ob du überhaupt der Vater des Kindes bist.

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Kommentar von lange9
04.07.2016, 00:50

Das wurde schon mit Einen Test geklärt die Vaterschaft

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sie hat, so ihr nicht verheiratet seit, bereits das alleinige sorgerecht.

du machst einen termin beim jugendamt und lädst zum gemeinsamen elterngespräch. dort erklärst du dich, dass gsr dem kindeswohl entspricht, welches dir am herzen liegt und wichtig ist. verweigert sie sich dort, brich das gespräch höflich ab und dann gehts kommentarlos zum anwalt.

mit dem reichst du einen antrag auf gsr ein und das wird dir dann eben gerichtlich beschieden.

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Du bekommst auch gegen den Willen der Mutter die gemeinsame Sorge.

Das ist kein Problem.

Dir ist aber bewußt, dass die gemeinsame Sorge nicht viel hergibt?

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