Gesundheitspolitische Situation in Deutschland?

1 Antwort

Die "G.S.D." ist eher desolat. Es fehlt in den Krankenhäusern massiv an Personal, viele Medikamente werden nicht von den K.Kassen übernommen, angeblich seien die meisten ja nur "Bagatellmittel" oder überflüssige Untersuchungen und Therapien. Zu all dem Übel müssen 10 € Geb. pro Tag für einen Krankenhausaufenthalt vom Patienten bezahlt werden, trotz der immensen Kassenbeiträge, die die Mitglieder zu entrichten haben.

Wir haben eine immense Vormachtstellung der Pharmakonzerne, die maßgeblich unsere Gesundheitspolitik diktieren, statt umgekehrt. So müßte eigentlich die Regierung der Preistreiberei der Pharmakonzerne einen Riegel vorschieben, was leider nicht geschieht.

Es hapert übrigens an nützlichen und notwendigen Vorsorgeuntersuchungen, die krankheitsvorbeugend oftmals sind.

Vom Pflegenotstand will ich erst garnicht reden, denn das ist ein umfangreiches Kapitel für sich.

Fazit. das von bürgelichen Medien und Bundesregierung vielgepriesene Gesuncheitssystem hiezulande, erweist sich bei näherer Tageslichtbeleuchtung als ungemein unzulänglich. Was wir haben, ist eine 2-Klassenmedizin, die die ohnehin Reichen bevorzugt, die Armen hingegen deckelt.

Wow danke, für die schnelle und informative Antwort :)

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@miaumiau400

miau, meine Informationen solltest du allerdings so nicht bei einem Vorstellungsgespräch verwenden, denn dann wärest du wohl weg vom Fenster. Du solltest vielmehr sehr vorsichtig anmerken, "dass unser Gesundheitssystem noch ein wenig mehr verbessert werden sollte." Das klingt dann hübsch angepaßt, was die Arbeitgeber ja so lieben. Wenn du also meine Argumente miot übernehmen solltest, dann wohl nur partiell und eher abgeschwächt, damit du im Rennen bliebst.

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viele Medikamente werden nicht von den K.Kassen übernommen,

Welche beispielsweise? In Deutschland werden mehr Arzneimittel von den Krankenkassen übernommen als in allen anderen Ländern der Welt. Wenn ein Arzneimittel nicht übernommen wird, hat das natürlich einen Grund.

Wir haben eine immense Vormachtstellung der Pharmakonzerne, die maßgeblich unsere Gesundheitspolitik diktieren


Die Pharmabranche ist der am stärksten regulierte und kontrollierte Sektor in Deutschland. Noch stärker und die pharmazeutische Industrie hätte gar nichts mehr zu sagen. Die Entwicklung von neuen Arzneimitteln ist schon jetzt risikoreicher, schwieriger und teurer als je zu vor. Jeder weiterer Stein bremst die Branche & Entwicklung neuer Arzneimittel nur noch mehr aus. 

So müßte eigentlich die Regierung der Preistreiberei der Pharmakonzerne einen Riegel vorschieben, was leider nicht geschieht.

Die Preisbildung und die Bezahlung von Arzneimitteln durch Krankenkassen in Deutschland ist vorwiegend Nutzenabhängig und nur für wirkliche Arzneimittel-Innovationen mehr oder weniger in einem begrenztem Zeitraum frei wählbar. (frei wählbar heißt nicht dass die Krankenkasse den Preis auch bezahlt)

Zumal die Pharmaindustrie das Geld nicht auffrisst oder verbrennt sondern als Antriebsmotor für die Grundversorgung mit neuen & alten Arzneimitteln benutzt. Jeden Cent der der Pharmaindustrie entzogen wird mindert die Innovationskraft und Entwicklung neuer Arzneimittel dieser Branche die für die Wirtschaft und das Gesundheitssystem elementar ist.



Es hapert übrigens an nützlichen und notwendigen Vorsorgeuntersuchungen, die krankheitsvorbeugend oftmals sind.

Das ist Unsinn. Es gibt unzählige Vorsorgeuntersuchungen, nur "leider" sind diese alle freiwillig und werden oft nicht wahrgenommen.



Was wir haben, ist eine 2-Klassenmedizin, die die ohnehin Reichen bevorzugt, die Armen hingegen deckelt.

Auch das ist völliger Schwachsinn. Die Vorteile einer privaten Krankenversicherung sind marginal und nicht notwendig. Selbst als Besserverdiener ist man in der GKV oft Preis-Leistungsmäßig besser aufgehoben.



Die "G.S.D." ist eher desolat

Das Gesundheitssystem ist eines der besten der Welt, auch wenn es noch Platz für Verbesserungen gibt.

meine Informationen solltest du allerdings so nicht bei einem Vorstellungsgespräch verwenden, denn dann wärest du wohl weg vom Fenster.

Zumindest das stimmt :)

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@Chillersun03

Deine Ausführungen sind einfach nur flach, eine bloße Gesundbeterei der bestehenden miesen Verhältnisse. Dein borniert bürgerliches Bewußtsein, hat dich national besoffen gemacht.

Besonders putzig finde ich deinen Hinweis, dass die Pharmaindustrie eine Innovationskraft für neue Medikamente entwickle. !. Kommen viele altbekannte Medikamente mit einer bloßen abgewandelten funktionellen Gruppe, 2. sind etliche "Innovationen" einfach nur schädlich, weil mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden und 3. wandern viele Kosten-Ersparnisse ledigliche in den Profit hinein.

Über deinen sonstigen Schwachsinn möcht ich nix kommentieren, weil einfach nicht lohnend.

Fazit: "hättest du geschwiegen, wärst du Philosoph geblieben".

P.S. möglich dass du in der Pharmabranche arbeitest und von daher dann folgender Spruch für dich gilt: "wes Brot ich eß, des Lied ich sing".

Ist das nicht der Fall, dann tust du mir einfach nur leid.

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@voayager

Mit Kritik kannst du auch nicht ungehen und wo du nicht argumentieren kannst schmückst du mit schönen Worten, Zitaten und Sprichworten aus, das bringt aber keine Argumentation voran.

Besonders putzig finde ich deinen Hinweis, dass die Pharmaindustrie eine Innovationskraft für neue Medikamente entwickle.

Zumindest der Punkt Geld ist tatsächlich ansichtssache. Fakt ist nunmal, dass es ohne Geld keine Entwicklung in dem Bereich gäbe.

Zu den anderen Punkten: du wirfst mit Schlagwörten um dich und nennst nicht ein einziges Argument dazu, das auch nur im mindestens deine Argumentation stützt (wenn man es überhaupt so nennen kann) bezüglich Vorsorgeuntersuchungen, Übernahme von Arzneimitteln (Mit den Ausgaben liegt Deutschland an 4ter Stelle Weltweit), Preisriegel (AMNOG gibt es seit 2011) und 2-Klassensystem (2-Klassen System ist übrigens gesetzlich verboten und Bevorzugungen gibt es zumindest offiziell nicht mehr).

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@Chillersun03

Es gibt hierzulande ja noch nicht mal eine Postivliste, anders als in anderen EU-Staaten.

die 2-Klassenmedizin ergibt sich aus dem abgespeckten Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen, wozu auch die Aufblähung der Bagatellmedikamente gehört. Die 10 € Geb. für Rezepte (max) sowie tgl. gleiche Summe für Krankenhausaufenthalt vertiefen diesen Sachverhalt. Wer natürlich nur im Formalen sich rumsuhlt, sieht nicht das Reale, verbleibt in der bloßen Betrachtung eines de jure. Damit wird eine abstrakte bürgerliche Moral bedient, die lediglich so verharrt und nicht bvon der Klassenlage auszugehen vermag, womit die recht unterschiedlichen Budgets der einzelnen Menschen gemeint ist.

Fazit: dieses Gesundheitssystem ist sicherlich ganz gut für Reiche, angenehm für Wohlhabende, erträglich für Mittelverdiener, übel jedoch für all Jene, die nur ein schmales Portemonnaie haben.

Nun bist du am Zug, erhebe deine Fanfare für den Staus Quo plus lass deine Laudatio für all die hiesigen Sauereien los.

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