Gesundheitsmanagement Betriebsrat

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4 Antworten

Wie Lenzing42 schon geschrieben hat ziht in dem Fall der § 87.

Aber mal anders, bei uns im Konzern ist der Arbeitgeber selbstständig auf uns zugekommen und hat die Umsetzung des BGM mit uns im Detail besprochen und wir aheb festgestellt das dort selbstverständlich perosnenbezogene oder personenbeziehbare Daten anfallen unddemnach auch verarbeitet werden. Wir haben daher eine Abwicklung geschaffen bei der der Arbeitgeber absolut keine Daten mehr erhält die auf einen Mitarbeiter schliessen lassen können. Wir sind sogar soweit gegangen dass der Arbeitgeber bei den Krankenkassen Berichte anfordern kann, da diese absolut anonymisiert sind.

Es macht Sinn eine Vereinbarung mit dem Arbeitgeber abzuschliessen was das BGM angeht.

Klassisch verweigern würde ich mich als BR nicht, den. Der Arbeitgeber versucht seiner ihm auferlegten Pflicht nachzukommen und der BR sollte ihn da begleitend unterstützen.

Das ein Arbeitgeber potentiell nur böses damit vor hat möchte ich als grundsätzliche Unterstellung ansehen, es wird wohl welche geben, aber die Arbeitgeber sind dann an ganz anderenStellen schon böse vorgegangen und der BR hat gepennt. Und hier wo es nicht Not tut bläst man sich unnötig auf.

Ich bin BR, und ich absolut nicht arbeitgebernah eingestellt, aber hier muss man doch wirklich nur sachlich mit Verstand herangehen, mehr nicht.

Der Betriebsrat hat,soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht,in folgenden Angelegenheiten mitzubestimmen:

  • Regelungen über die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie über den Gesundheitsschutz im Rahmen der gesetzliche Vorschriften oder der Unfallverhütungsvorschriften. (§ 87 Abs.: 1/7 BetrVG)

Ja soweit stimmt das auch alles und §87 BetrVG habe ich auch fast ganz gelesen. Weiß aber leider trotzdem nicht ob das ganze Thema extra anhörungspflichtig ist oder halt nur informationspflichtig! Natürlich wird der Betriebsrat mit entscheidenes Organ der ganze Geschichte sein, jetzt ist halt nur noch die Frage wie der Anfang gemacht wird.

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@Latobo19

Der Betriebsrat ist von Anfang an mit ins Boot zu nehmen,da er in diesem Fall ein Mitbestimmungsrecht hat,wie ich in meiner Antwort schon vermerkt habe.

Anhörungspflicht besteht bei personellen Angelegenheiten.

Das Mitbestimmungsrecht schließt die Informationspflicht zwangläufig mit ein.

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Das ist bestimmt etwas, das man mit dem Betriebsrat besprechen kann, aber worauf willst du genau hinaus? Es wäre doch eigentlich eine tolle Sache, wenn der Betrieb sich um die Gesundheit seiner Mitarbeiter kümmert, eventuelle ungesunde Arbeitsplätze verbessert oder sonstige Mängel beseitigt, die die Gesundheit seiner Mitarbeiter beeinträchtigen könnten.

Der Plan für die Einführung steht auch soweit, wir müssen blos noch wissen ob der Betriebsrat eine einfach Information braucht oder ob wir es ihm konkret vorlegen müssen.

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@Latobo19

Damit kenne ich mich nicht aus, aber so aus dem Bauchgefühl würde ich schon der Aufklärung wegen sagen, dass dem Betriebsrat das volle Programm vorgelegt wird. Die Mitarbeiter werden schließlich ne Menge Fragen haben, gerade bei sowas neuem. Da wäre es schon gut, wenn der Betriebsrat auch gleich die passenden Antworten parat hätte, ansonsten stiftet das nur Unsicherheit und 1000 Gerüchte unter den Mitarbeitern. Das wäre meine Meinung, weil, es scheint ja schon ein wichtiges Unternehmen zu sein.

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@Benito0330

Gut danke, das ist auch unser Bauchgefühl. Ohja, die vielen Arbeitnehmer werden ihre Fragen sicherlich haben!! Wir werden das ganze Konzept jetzt einfach mal vorlegen. Sehen was passiert werden wir noch früh genug! Danke gell!!

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Der Betriebsrat sollte da ganz vorsichtig sein, bevor es ein Krankenüberwachung und sonstige verschäfte Maßnahmen kommt.

Die meisten Arbeitgeber kommen mit dem Gesundheitsmanagment nicht nur igren gesetzlichen Pflichen nach, oder der Fürsorgepflicht, sondern sie setzen auf ein zusätzliches Kontrollelement.

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