Gesundheitliche Vorteile bei Veganern?

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13 Antworten

Die Harnsäurewerte kann man z.B. damit senken (Gicht-Vorbeugung). Wegen erhöhter Härnsäurewerte versuchte ich mich auch schon mal vegetarisch zu ernähren. Den Versuch habe ich nach circa zwei Wochen wegen mega-übelster Blähungen wieder abgebrochen.

Übrigens waren die größten Dinosaurier, die Sauropoden reine Pflanzenfresser. Mit der Biogas-Produktion eines einzigen Sauriers könnte man Heute ein ganzes Haus heizen.

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Vegetarier oder auch Veganer leben nicht länger und gesünder als normal essende Menschen. Der Mensch ist von der Natur her ein "allesfresser" und sein Organismus ist darauf seit 10.000den von Jahren eingestellt. Wie immer: die Dosis macht das Gift (Paracelsius) Also: Nur Fleisch ist schlecht und nur Grünzeug ist schlecht. Eine gute ausgewogene Ernährung ist das Beste was du dir antun kannst!


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Wer aus "gesundheitlichen Gründen" meint, Vegetarier werden zu wollen, kann es gleich lassen. Vegetarier sind gesundheitlich eher schlechter dran als Mischköstler http://www.medunigraz.at/cms/cms.php?pageName=301&newsId=31372

Bei Veganern droht ein massiver Nährstoffmangel, wenn man sich nicht sehr genau auskennt.

Das bedeutet: Vegetarier werden, weil man keine Tiere essen will, ist eine Sache, aber gesundheitiche Vorteile hat es nicht. Von Veganern brauchen wir nicht zu reden, die sind eine Randerscheinung, und die meisten bleiben ohnehin nicht lange dabei, weil es so einschränkend ist. Die paar Eiferer, die hier auf GF immer in Erscheinung treten, sind hoffentlich nicht repräsentativ.

Das mit dem Diabetesrisiko stimmt übrigens auch nicht. Diabetes Typ 2 ist eine genetische Erkrankung. Wenn du die Veranlagung hast (schau dich in deiner Familie um!), dann solltest du ein normales Körpergewicht halten und dich regelmäßig bewegen, um die Manifestation der Krankheit so lange wie möglich hinauszuschieben. Ob du Fleisch isst oder nicht, ist dabei nicht von Belang.

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Kommentar von mulano
22.09.2016, 23:15

Vegetarier werden ist in der Tat eine schlechte Wahl wenn man die Menge an Fleisch die immer gegessen wurde durch Käse versucht zu ersetzten. Da wird dann ein ungesundes Lebensmittel durch ein anderes ungesundes Lebensmittel ausgetauscht. Besser wäre es die "Lücke" die dort entsteht mit vollwertigen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Vollkorn... zu füllen.

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die frage kann man nicht so genau beantworten, weil eine gesunde lebensführung mehr bedeutet, als fleisch essen oder nicht. ich stelle fest, dass eine vegane, oder vegetarische ernährung sicher nicht ungesund sein kann, weil ich mich ein leben lang so ernähre. aber ich bewege mich auch täglich, rauche und trinke nicht und vermeide unnötigen stress. ich habe eine gute arbeit und einen lieben freund. es sind also verschiedene faktoren die zusammen spielen.

die meinung vegetarier oder veganer müssten an einem nährstoffmangel oder vitaminmalngel leiden, kann ich nicht teilen. auch vitamin b12 und eisenmamgel muss nicht sein, kann aber ein thema sein.

allerdings, wenn ich draussen die menschen betrachte, fallen mir viele übergewichtige menschen auf und zwar in allen altersklassen und die sind sicher alles andere als gesund und noch sicherer keine veganer oder vegetarier. übergewicht ist ein gesundheitliches hauptproblem unserer gesellschaft. für mich ist also nicht das thema interessant ob fleisch essen oder nicht, sondern gesund und schlank zu bleiben und dahin führen verschiedene wege. 

allerdings ist für mich persönlich fleischessen undenkbar, weil erstens unnötig für meinen körper und zweitens ein unrecht den tieren gegenüber. genauso gut könnte ich dann auch artgenossen verspeisen... beides eine grauslige vorstellung.

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Fleisch enthält vor allem gehärtete Fette, die unser Körper auch selbst herstellen kann, man nimmt also - in einer Zeit in der wir eh alle zu viel Essen - unnötiges Fett auf.

Cholesterin kommt auch nur in den Zellen von Tieren vor, man nimmt also viel weniger Cholesterin zu sich. Wobei man fairer weise sagen muß, nur 10-20% unseres Cholesterins nehmen wir übers Essen auf, den Rest macht unser Körper selbst.

Bestimmte Fleischsorten enthalten DNA-Viren die das Darmkrebsrisiko erheblich erhöhen. Man dachte früher, Fleisch erhöht das Risiko weil es oft gegrillt und gebraten wird, es scheint aber an diesen Viren zu liegen:

https://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2015/dkfz-pm-15-47c-Stellungnahme-zum-erhoehten-Krebsrisiko-durch-Fleisch-und-Wurst.php

Das sind die positiven Sachen die mir so einfallen. Ein Nachteil ist, das man mehr auf seine Ernährung achten muß (aber sollten wir das nicht alle?), damit man auch wirklich alle Nährstoffe bekommt. Einfach nur die Pommes und die Karotten ohne das Schnitzel essen reicht nicht aus. Mir sind aber keine Inhaltsstoffe von Fleisch bekannt, die der Körper braucht und die nicht in anderen Lebensmitteln auch vorhanden sind. Klar kann man Fleisch essen, wenn es einem schmeckt, man moralisch kein Problem hat und einem das Risiko egal ist... aber man muß es nicht!

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Kommentar von Mandibula
22.09.2016, 08:22

Fleisch enthält vor allem gehärtete Fette

Das ist Nonsens, du kennst dich mit offensichtlich mit dem Thema Fettsäuren nicht aus.

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Bestimmte Krebs Arten können durch übermäßigen Fleischkonsum entstehen bzw der Fleischkonsum füttert den Krebs.

Außerdem ernährst du dixh meistens auch gesünder wenn du Fleisch (und tierische Produkte) weglässt. War zumindest bei mir so.

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Hallo :) Es gibt viele Vorteile, habe sie selbst noch gar nicht alle rausgefunden. Aber ein wichtiger ist, dass du nicht die ganzen Hormone und Antibiotika, die dem Tier gegeben werden, mitisst. Außerdem kann (!!) man sich mit einer veganen Ernährung leichter basisch ernähren...man kann sich natürlich auch vegan ungesund ernähren, aber Fleisch, Milch und Eier in Massen machen einen sehr schlapp, weil der Magen das länger verdauen muss. Wie gesagt, es gibt noch mehr Gründe...

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Es gibt KEINE Vorteile gegenüber einer gesunden Mischkost.

Problematisch bei Veganer ernährung

Vitamin B12, Eisen, Jod, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Calcium und Vitamin B2 Vitamin D und Eiweiss

Prof. Dr. Mathilde Kersting vom Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) in Dortmund

Vegan und gesund geht nicht

Für Kinder ist vegane Ernährung keinesfalls geeignet.

http://www.wochenblatt.com/landleben/nachrichten/vegan-und-gesund-geht-nicht-3737.html

Insbesondere Kindern droht eine Entwicklungsstörung bei einer
Unterversorgung.
Sie brauchen eine sehr energiedichte Nahrung aufgrund ihres Wachstums
und auch einen größeren Prozentanteil Fett an der Energieversorgung als
Erwachsene (Leitzmann et al., 2005, S. 134,165)

Bei einer veganen Ernährung stellen außerdem die Energie und Fettaufnahme aufgrund der geringen Energiedichte einer rein pflanzlichen Nahrung, die Versorgung mit Proteinen, Vitamin D,Vitamin B12 und Zink ein Problem dar.(Leitzmann & Keller & Hahn, 2005, S. 30-33)

Die Proteinversorgung kann vor allem im Hinblick auf die niedrige Energieversorgung ein
Problem darstellen, da der Körper die Proteine primär zur Deckung des
Energiebedarfs nutzen wird, weniger zum Aufbau körpereigener Proteine.
(Hahn, 2001, S. 99). Zusätzlich hat pflanzlichesEiweiß eine niedrigere
biologische Wertigkeit als tierisches Eiweiß. (Leitzmann, S. 165).

In Hülsenfrüchten ist beispielsweise Methionin die
limitierende Aminosäure und in Mais und Weizen Lysin oder Methionin.
(Koolmann & Röhm, S. 360). Einzeln betrachtet haben Hülsenfrüchte
und Mais eine biologische Wertigkeit von jeweils 71. In Kombination
erhöht sich ihre Wertigkeit auf 99. Gute Kombinationen sind
Hülsenfrüchte mit Getreide bzw. Hülsenfrüchte mit Nüssen/Samen. Ferner
fällt die Digestibilität pflanzlicher Proteine im Vergleich zu
tierischen Proteinen ab. Es ist demnach schwieriger, innerhalb der
DGE-Empfehlungen für die tägliche Proteinaufnahme
zu bleiben. Die komplementären Proteinquellen sollten möglichst während
einer Mahlzeit kombiniert werden, zumindest jedoch innerhalb von 4
Stunden. (Suter, S. 72)

Ballaststoffe können die Bioverfügbarkeit von Proteinen herabsetzen, indem sie das Stuhlvolumen steigern und die Stuhlfrequenz erhöhen.
Dadurch werden die Proteine vermehrt wieder ausgeschieden. Hülsenfrüchte
können zusätzlich für die Hemmung verschiedener Verdauungsenzyme
verantwortlich sein. (Leitzmann & Hahn, S. 107–108)

Eisen ist sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen
Lebensmitteln weit verbreitet. Jedoch kann aufgrund des Eisengehalts
eines Nahrungsmittels noch keine Aussage über die Deckung des
Eisenbedarfs gemacht werden. Denn das hauptsächlich in Pflanzen
vorkommende dreiwertige Eisen hat für den Menschen eine schlechtere
Bioverfügbarkeit als dasjenige aus tierischen Nahrungsmitteln, da es zur
Komplexbildung neigt. So können nur etwa 1,0–10,0% des Eisens aus
Pflanzen absorbiert werden. (Leitzmann, S. 68).

Du musst Supplementieren. mindestens Vit. B12 und D. Das künstliche
B12 wird vom Körper schlechter verwertet daher empfiehlt die Vegane
Gesellschaft

3 Mal täglich angereicherte Lebensmittel mit total mindestens 10 µg oder
1 Mal täglich mindestens 25 µg oder
2 Mal wöchentlich 1000 µg

Wer pflanzl. Ernährung (vegetarisch, vegan ) praktiziert, ist üblicherweise hochversorgt an Folsäure.

Und eine hohe Folsäurezufuhr kann  hämatologische Symptome einer
Vitamin-B12-Unterversorgung überdecken, so dass der Mangel bis zum
Auftreten neurologischer Symptome unentdeckt bleibt.

In einer Studie über 21 Jahre vom DKFZ zeigte sich nach 15 Jahren
haben Veganer eine erhöhte Sterblichkeit. 90% der Veganer leiden am B12
Mangel. 30% haben eine zu geringe Knochendichte und 100% leiden am
Vitamin D mangel usw.

Veganismus ist gesundheitlich, ökologisch und ethisch eine Sackgasse...

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Was bringt es gesundheitlich für Vorteile wenn man Vegetarierin oder Veganerin ist.

Gar keine!!! Es gibt keine gesundheitlichen Vorteile gegenüber einer ausgewogenen Mischkost. Wir sind nun mal geborene Allesfresser und keine Pflanzenfresser!

Das man ohne Fleisch das Risiko für Diabetis verringert weiß ich, aber gibt es noch mehr?

Tut man nicht. Diabetis hat viele Ursachen und hat keinen direkten Zusammenhang mit Fleisch! Diese These ist völlig unbewiesen. Das einzige was existiert sind Korrelationen und daraus darf man keine Kausalitäten ableiten. Es gibt auch sowas wie Scheinkorrelationen.

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Es gibt keine.

Eher das Problem, dass bei nicht vernünftiger Ernährung es zu Mangelerscheinungen kommt .Also brüchige Fingernägel, ausfallende Haare schlechte Zahngesundheit ezc.

Eine Mischkost in der man auf Schweinefleisch und Fastfood allgemein verzichtet, ist mMn wesentlich "gesünder".  

Man tauscht dadurch eigentlich nur Krankheiten wie z.B. Diabetes, Herzinfarkte,Schlaganfälle,  mit anderen sonst unbekannten aus .

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Die Blutdruck-, Blutfett-, Harnsäurewerte sind erniedrigt und die Nierenfunktionsleistung verbessert sich.

Allerdings fehlen wichtige Stoffe wie Eisen, Zink, Eiweiß und eine ganze Reihe von B-Vitaminen.

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Kommentar von matmatmat
22.09.2016, 07:17

Warum sollte Eiweiß fehlen??? Hülsenfrüchte sind ein sehr guter Eiweißlieferant, die ganzen Pulver die Kraftsportler essen sind aus Soja oder wenn man Geld ausgeben will aus Weizenprotein...

Die Teile vom Tier in denen Vitamine, Eisen, etc. in hoher Konzentration drin sind essen die meisten von uns nie oder selten (Leber, etc.).

So als Beispiel: Schweineleber hat einen hohen Eisengehalt (220 mg/kg), Putenfleisch und Rindfleisch haben einen recht guten Eisengehalt (ca. 30 mg/kg), Pfifferlinge, Linsen, Bohnen und Erbsen haben einen höheren (50-60 mg/kg), selbst Möhren und Feldsalat sind gut dabei (20 mg/kg).

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Kommentar von Satiharu
22.09.2016, 07:23

Eisen kriegt man von Spinat, Eiweiss, Zink und Eisen von Hülsenfrüchten, (wie Kichererbsen, Linsen) B-Vitamine sind in gewissen Nüssen(Mandel zB).

wenns einem nicht gut geht soll man im Internet nachschauen, seit ich vegan bin, hab ich auch oft Lust auf Chiasamen.

Das grösste Problem als Veganer, für mich, ist, dass vieles eben noch nicht vegan ist.

Gesund bin ich! (:

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Ich habe nicht alle Antworten gelesen, da meist nur nonsens drinnen stand. 

1. Wenn es dir gut tut vegan/vegetarisch zu leben, dann mach das! Ich habe mit einer Testwoche angefangen und bin dann dabei geblieben 😊

2. Mach es dann aber richtig. Informiere dich, lese dich ein bisschen durch die Thematik. Ich kann dir das Buch ,,china study" empfehlen (gibt's auch als Hörbuch 😉)

3. Jeder Körper reagiert anders auf die Ernährungsumstellung, aber auf jeden Fall positiv.

Ich persönlich lebe seit einigen Jahren vegan und konnte einiges feststellen, z.B. 

- meine Blutwerte sind top 

- ich fühle mich fitter, früher war ich so schnell müde

- meine Sonnenallergie hat sich in Luft aufgelöst. Die Haut sieht allgemein besser aus

- ich kann endlich essen was mir schmeckt! Fleisch, Milch, Käse & Eier haben mir nie geschmeckt.

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Kommentar von Omnivore13
23.09.2016, 17:17

Ich kann dir das Buch ,,china study" empfehlen 

Soviel zum Thema "nonsens". Das ganze Buch ist nämlich nonsens!

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Auf peta2 kann man sich darüber gut informieren :)

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Kommentar von Pangaea
22.09.2016, 09:50

Du liebe Güte. Das wäre ungefähr so, wie wenn man sich auf der Webseite von Philip Morris über die Vorteile des Rauchens informieren wollte

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Kommentar von Omnivore13
22.09.2016, 12:22

PeTA? Seit wann haben die Ahnung von Ernährung? Geschweige denn von Viehzucht?

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