gesunde Fahrt

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6 Antworten

nicht allein eine niedrige Drehzahl des Motors ist entscheidend, denn auch hohe Drehmomente belasten einen Motor, selbst bei hohen Drehzahlen und den daraus resultierenden hohen Öldruck. Aber auch bei niedrigen Drehzahlen und hohen Drehmoment drückt der Explosionsdruck auf die Kurbelwellenlager und auch die Ventile werden mit hoher Kraft in ihre Sitzringe gedrückt. Als Faustregel kann man sagen, das Drehzahlen ab 1500 rpm bis 3500 rpm einem dicken V8 gut bekommen und wenn man ihn nicht zu hoch dreht, er sehr lange hält. Unter 1500 wird er wahrscheinlich nicht mehr gut laufen. Was auch noch wichtig ist: es schadet ebenso wenig, wenn man den Motor mal einer kurzen Vollgasperiode unterzieht, da brennen sich die Beläge und die Ölkohle weg. Untertourig fahren schadet einen Motor übrigens gar nicht, es nervt nur....Ganz wichtig allerdings ist die Qualität des Motoröls und dessen Gehalt an Schwebeteilchen, also wie lange das Öl benutzt wird und auch wie viel Fremdstoffe durch unvermeidliche Undichtigkeiten z.B. der Kolbenringe oder Ventilschaftdichtungen ins Öl eingetragen werden.

MaschbauTim 25.06.2011, 02:16

Darf ich korrigieren, dass nur halbwegs modernen Motoren das extrem untertourige Fahren nicht mehr schadet? Alte Motoren, die noch keine Regelelektronik besaßen hatten bei zu niedrigen Drehzahen das Problem mit Fehlzündungen. kam es dabei zu Glühzündungen, konnte der Motor im schlimmsten Fall kaputt brennen, oder die Pleuel konnten brechen. Seit Klopfsensor und Lambdasonde braucht man sich aber keine sorgen mehr zu machen. dreht der Motor dann unter standgas, bekommt er einfach keinen sprit mehr und läuft dann nur nervig unrund. Mit den Vollgasperioden hat bit77 recht. Alles unter dem roten Bereich MUSS der Motor aushalten. dafür gibts den roten ja. ;) klar ist: bei permanenter fahrt bei hohen Drehzahlen steigt die thermische und mechanische Belastung aller Bauteile. bei schonenderen Drehzahlen hast du einfach länger Spaß ohne Teile wie Lager etc. austauschen zu müssen. Aber selbst bei einem V8 sind 3000 U/min noch nicht viel. Wenn du es genau wissen willst, dann besorg dir vom Hersteller ein sogenanntes "Muscheldiagramm". Auf diesem kannst du sehen, bei welchen Drehzahlen dein Motor das zum Verbrauch relativ höchste Drehmoment hat. Also auch Wirkungsgrad bei Drehzahl X. Ich würde auch sagen: Zwischen 1500/1800 und 3000 ist ne gute Wahl. Kommt aber gaaaanz drauf an, für welchen Drehzahlbereich dein Hersteller den Motor ausgelegt hat. Ein Sportmotor hat sicher über 4000 U/min den besten Wirkungsgrad. Ein "Cruiser" eher bei 2500. So kann es passieren, dass du z.B. im 2. Gang bei etwa 3000 U/min weniger Sprit brauchst, als bei GLEICHER GESCHWINDIGKEIT im 3. Gang bei 2000 U/min. klingt unlogisch, ist aber so. Gilt jedoch nicht für Vergaser-Motoren. bei denen steigt der Verbrauch immer mit der Drehzahl, egal unter wie viel Last der Motor läuft.

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Darf ich korrigieren, dass nur halbwegs modernen Motoren das extrem untertourige Fahren nicht mehr schadet? Alte Motoren, die noch keine Regelelektronik besaßen hatten bei zu niedrigen Drehzahen das Problem mit Fehlzündungen. kam es dabei zu Glühzündungen, konnte der Motor im schlimmsten Fall kaputt brennen, oder die Pleuel konnten brechen. Seit Klopfsensor und Lambdasonde braucht man sich aber keine sorgen mehr zu machen. dreht der Motor dann unter standgas, bekommt er einfach keinen sprit mehr und läuft dann nur nervig unrund. Mit den Vollgasperioden hat bit77 recht. Alles unter dem roten Bereich MUSS der Motor aushalten. dafür gibts den roten ja. ;) klar ist: bei permanenter fahrt bei hohen Drehzahlen steigt die thermische und mechanische Belastung aller Bauteile. bei schonenderen Drehzahlen hast du einfach länger Spaß ohne Teile wie Lager etc. austauschen zu müssen. Aber selbst bei einem V8 sind 3000 U/min noch nicht viel. Wenn du es genau wissen willst, dann besorg dir vom Hersteller ein sogenanntes "Muscheldiagramm". Auf diesem kannst du sehen, bei welchen Drehzahlen dein Motor das zum Verbrauch relativ höchste Drehmoment hat. Also auch Wirkungsgrad bei Drehzahl X. Ich würde auch sagen: Zwischen 1500/1800 und 3000 ist ne gute Wahl. Kommt aber gaaaanz drauf an, für welchen Drehzahlbereich dein Hersteller den Motor ausgelegt hat. Ein Sportmotor hat sicher über 4000 U/min den besten Wirkungsgrad. Ein "Cruiser" eher bei 2500. So kann es passieren, dass du z.B. im 2. Gang bei etwa 3000 U/min weniger Sprit brauchst, als bei GLEICHER GESCHWINDIGKEIT im 3. Gang bei 2000 U/min. klingt unlogisch, ist aber so. Gilt jedoch nicht für Vergaser-Motoren. bei denen steigt der Verbrauch immer mit der Drehzahl, egal unter wie viel Last der Motor läuft.

Kommt drauf an, ob es bergauf oder eben aus geht. Ebenaus verkraftet das so ein Motor locker. Da kannst du beinahe mit Standgas fahren.

also niedrige Drehzahlen sind nicht schädlich! Jedenfalls nicht wenn man dauerhaft unter der Mindestdrehzahl fährt!

Aber bei 4,2 Liter und 8 Zylindern brauchste dir da keine Sorgen machen! Die erzeugen genug Drehmoment um den Motor auch bei niedriger Drehzahl am "leben" zu halten!

Dies ist je nach Motormodell verschieden, der 4,2 l aus z.B. dem Audi RS5 oder R8 mit Hochdrehzahlkonzept macht nur richtig Spaß ab 3.500 U/min.

Ideal ist die Drehzahl im entsprechend anliegend hohen Drehmomentverlaufes zu halten, dies funktioniert bei diesen Motoren problemlos knapp über der Leerlaufdrehzahl, macht aber keinen richtigen Spaß da der Fun erst richtig ab 3.500 U/min mit entsprechend ansteigender Leistung aufkommt :D

8Hansiii8 24.06.2011, 00:12

Ich spiele mit dem Gedanken, mir den S4 in 2 oder 3 Jahren zu kaufen. Meine Frage bezog sich auf eine Spritsparende Fahrweise in der Stadt, auf der Autobahn etc. - wenn ich draufdrücken will, dann schalt ich runter und drück drauf. Das war aber nicht meine Frage!

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Leon97531 24.06.2011, 00:17
@8Hansiii8

Spritsparend mit dem 4,2l im S4 ?

Das ist der falsche Gedankenansatz bei einem solchen Fahrzeug und entspricht nicht der Vorraussetzung für einen solchen Motor, die sind nun mal nicht zum Spritsparen gebaut.

Aber wenn du "Sprit sparend" mit einem S4 unterwegs sein willst, siehe erste Teil des zweiten Absatzes von meinem ersten Beitrag:

Ideal ist die Drehzahl im entsprechend anliegend hohen Drehmomentverlaufes zu halten, dies funktioniert bei diesen Motoren problemlos knapp über der Leerlaufdrehzahl.

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Hier hast du schon solch tolle "Fachmänner"mit einm Stern bewertet,daß ich mich komplett raushalte.

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