Gesund und normal essen, aber wie?

5 Antworten

Wie jemand schon erwähnt hat, ist es hilfreicher für dich, du arbeitest an deiner Ernährung und lässt dir einen Plan für deinen Bedarf ausarbeiten, anstatt unsere Ernährung abzufragen.

Ich habe einen ganz anderen Kalorienbedarf als du, als kleinere, leichtere Frau mit einem körperlich anstrengend Job.

Da ich im Schichtdienst arbeite, ist meine Ernährung auch von Unregelmäßigkeiten geprägt. Meistens esse ich nur zwei Mahlzeiten: Frühstück gegen Mittag (Langschläfer) und dann Abendessen eine warme große Hauptmahlzeit (meistens erst 21:30 Uhr). Ja, zwischen durch vielleicht auch mal einen Keks und auf Arbeit (wie du rausliest, meistens Spätdienst) nehme ich auch nur ein gesüßtes Getränk mit. Aktuell ist das ein Wasser mit Geschmack.

Selbst, wenn ich Frühdienst habe, esse ich nur zwei Mal: Frühstück nach dem Dienst und Abendessen.

Ich habe mich daran gewöhnt und esse selbst in meiner Freizeit nur noch diese Mengen. Zuhause trinke ich nur Mineralwasser, ungesüßten Tee oder Kaffee mit Milch (nie mehr als 2 Tassen am Tag, da ich nicht mehr vertrage).

Wir kochen abends meistens frisch. Essen ca 2 mal die Woche Fleisch und einmal Fisch, immer eine Gemüsebeilage oder Salat und eine Sättigungsbeilage. Gerade nach den Spätdiensten will ich einfach nur sehr schnell, irgendwas essen. Wenn ich also mein Mann nicht zum Kochen motivieren kann, dann ist es TK-Pizza oder Backcamembert oder ein Fertigsalat oder anderes Fastfood.

Meistens habe ich nur eine Obstsorte im Haus, weil ich dieses auch alleine essen muss. Mein Mann rührt Obst nicht an. Ich esse aber täglich mindestens 1 Stück Obst, meistens 2.

Im Nachtdienst bin ich nur am Futtern, aber vermutlich auch mit als Beschäftigung und weil etwas da ist. Das heißt aber bei mir, dass ich mich am Obstkorb vergreife.

Ich hatte noch nie Gewichtsprobleme. Habe aber auch einen guten Stoffwechsel und gute Gene. Desweiteren bin ich kein Fan von Süßigkeiten oder Snacks. Bei mir wird Schokolade schlecht. Ich habe letztenendes vermutlich auch mehr Schokolade weggeworfen, als gegessen. Ich mag es einfach nicht, aber das werden wohl alle Gratulanten nie verstehen.

Mal ganz ehrlich: super, dass du die Erkenntnis gewonnen hast, dass sich da was ändern muß. Allerdings muß ich den Ball zurückspielen. Wir könnten hier ebenfalls Romane schreiben, die den Rahmen sprengen, indem wir unsere Ernährungsgewohnheiten aufzählen.

Besser wäre es für dich auf jeden Fall, eine persönlich auf Dich abgestimmte Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen, besser noch, eine Kur zu machen. Sprich mit Deinem Arzt!

Und ja, ich gönne mir auch öfter Schokolade. In jungen Jahren, als ich viel Sport trieb und körperlich hart arbeitete, manchmal sogar 2 Tafeln am Tag. Heute kann ich mir nur noch eine Tafel pro Woche erlauben.

Nun, Danke für den Ratschlag. Die Ernährungsberatung habe ich besucht. Sie meinte nur ich wüsste mehr als sie. Was auch sicherlich stimmt, da ich mir die letzten Jahre sehr viel Literatur über Ernährung reingezogen und gelernt habe.

Und dennoch mache ich es verkehrt oder zu radikal erfolgreich  mit anschließendem Misserfolg wegen Entzugserscheinungen.

Darauf hin bin ich zur Psychologin, welche mir nicht helfen wollte warum auch immer.

Ich denke einfach das die Portionen und all die extra KCAL zur Gewohnheit geworden sind.

Ich weiß nicht mehr was normale Portionen sind.

0
@BobBobsen77

Da wäre sicher eine Kur hilfreich. Da bekommst du ja mal 3 Wochen lang passende Portionen vorgesetzt, was ein guter Anfang ist.

Ich kenne einige Leute, die mit offensichtlich dauerhaftem Erfolg solche Apps nutzen, wo man alles, was man zu sich nimmt, einträgt, und sieht, wieviel Kalorien das sind.

Wenn einem zum Beispiel bewußt wird, dass eine Tüte Chips mehr Kalorien hat als ein reichliches Abendbrot, entscheidet man sich eher dafür, sich mal nur 50g abzuwiegen und den Rest wieder wegzupacken. Oder gar Gemüse zu knabbern. Morgens reicht ein Brötchen. Wenn man 2 ißt, oder Müßli dazu, muß einem bewußt werden, dass man dann eben nur eine halbe Portion zu Mittag essen sollte, und so weiter.

Jeder hat andere Vorlieben und Gewohnheiten, wichtig ist meines Erachtens nur, dass man den Überblick behält. Dazu ist auch eine Küchenwaage sehr hilfreich. Sonst wird mit der Zeit der leere Tellerrand immer schmaler 😉

0

Die Optimale Mahlzeit besteht aus 50% Pflanzlich(also auch Reis o.ä.), 25% Milchprodukte & 25% Fleisch oder Fisch.

Ich Persönlich vertrage keine Milchprodukte & teile es deshalb wie folgt auf : 1/3 Gemüse; 1/3 Reis, Nudeln; 1/3 Fleisch, Fisch. Obst, Nüsse als Snack zwischendurch.

Man muss sich allerdings auch gelegentlich etwas gönnen das ist wichtig für die Psyche.

Einen Perfekten Plan kann dir hier NIEMAND liefern wer das gegenteil behauptet lügt. Jeder hat seinen Alltag; bewegt sich unterschiedlich viel & hat einen anderen Stoffwechsel.

Was möchtest Du wissen?