gestutztes arithmetisches Mittel

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Beim gestutzten Mittel läßt man eine gleiche Anzahl von Messwerten am Anfang und am Ende einer Messreihe weg, da viele Störgrößen und Einschwingvorgänge negativ einwirken (kontaminieren, stören, verfälschen).
z.B. einfachster Fall:
Mittel(ohne 1. + n.)=(x2+x3+...+x[n-1] ) / (n-2)

Meim „Winsorisieren“ werden die Min- & Max-Ausreißer am Anfang und Ende der Folge durch den nächstgrößeren (bzw. -kleineren) Wert der restlichen Daten ersetzt.

Beispiele: Viele Messgeräte (z.B. Röhren-Oszi) benötigen ein "Warmwerden" bis sie richtig funktionieren.

Beim Kunstspringen werden beste und schlechteste Punktnote "gestutzt", weil es immer eine gewisse Parteilichkeit gibt.

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