Gestorben im 2. weltkrieg, suche informationen und friedhof / datenbank... bitte hilfe..

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Deutsche Dienstelle (WASt) ist der richtige Ansprechpartner. Die haben alles. Seine Einheitsnummern, Feldpostnummern, Erkennungsnummern, Versetzungen, Dienstgrade, wann befördert/degradiert, wann verwundet, wann, womit und wofür ausgezeichnet, wann auf Urlaub, wann, wo und warum gestorben, etc.

Zumindest das Kreuz gibt es nicht mehr. Deutsche Friedhöfe wurden beim Rückzug platt gemacht, damit die vorrückenden Sowjets nicht so einfach auszählen konnte wie viele tot sind. Das macht jede Armee schon immer so.

Es heißt übrigens Solzy, bzw. auf russisch Сольцы. Allerdings ist damit nicht geklärt, ob die Kleinstadt oder die Region - in der die Kleinstadt liegt - gemeint ist.

Dein Großvater wird Mitte Juli 1941 gefallen sein. Da wechselte die Region binnen 10 Tagen 4 mal den Besitzer, natürlich jeweils mit entsprechenden Kampfhandlungen. Vom 22.7.41 bis 21.2.44 war es dann durchgehend deutsch besetzt.

Vielen dank schonmal für diese durchaus gelungene antwort !

Wo kann ich diese Deutsche Dienstelle denn kontaktieren bzw gibt es die in jeder größeren stadt ? Das wäre großartig wenn ich das alles rausfinden könnte...

das stimmt wohl....

also ich finde es auch nur als stadt, anscheinend wird dort heute nichts mehr sein...

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@derTim92

Es gibt nur eine, Berlin, Eichborndamm 179.

http://www.dd-wast.de/

Du kannst online einen Suchantrag stellen. Deutsche Version -> Suchantrag->privat->Formular ausfüllen.

Aber nicht wundern, wenn es dauert. Das geht nicht binnen 3 Tagen. Je nachdem, wie viele gerade anfragen, dauert es manchmal bis zu 6 Monaten, dafür bekommst du dann auch alles, was in den Archiven über ihn vermerkt wurde. 2-3 Monate sind die Regel.

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@Fraganti

das heißt, ich schreibe denen einfach eine email mit allen daten und was ich wissen will... fülle das formular aus und bekomme die daten die ich wissen will ?wie großartig wäre das denn... vielen dank ich werde mich bemühen !

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@derTim92

Du füllst einfach das Formular aus, dort trägst du ein, was du weißt und was du wissen willst und klickst auf absenden. Für irgendwelche Bemerkungen, für die es sonst keine Felder und keine Ankreuzkästchen gibt, ist unten auf dem Formular noch ein Feld, in dem du Sätze schreiben kannst.

Dann abwarten, irgendwann ist die Antwort in der Post.

Das geht auch bei Anfragen über noch ältere Militärangehörige, allerdings sind die Aktenbestände immer lückenhafter, je weiter es zurückliegt. z.B. 1. Weltkrieg, Kaiserliche Marine 1871 usw.

Und nicht dass jetzt einer auf Ideen kommt: das klappt nicht, wenn du eine Auskunft über deinen Nachbarn einholen willst. Personen, die noch leben können nur selbst ihre Daten abfragen. Ohne Verwandtschaftsverhältnis bekommt man auch über tote Personen eigentlich nichts, außer man kann es sehr gut und nachvollziehbar begründen.

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@Fraganti

Ich habe denen geschrieben... bis jetzt noch keine antwort bekommen, das problematische ist halt nur ich bin vor kurzem relativ " spontan..." umgezogen, dann habe ich mir die frage gestellt, schicken die mir das per post oder email ich hab beides angegeben ?

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@derTim92

Nachsendeantrag bei der Post stellen. 6Monate für 15,20€, 12Monate für 25,20€. Wäre bei einem spontanen Umzug wohl eh nötig, damit andere wichtige Post noch bei dir ankommt, bis du alle informiert hast.

Es kommt per Post, mail nutzen sie für Rückfragen, wenn es Unstimmigkeiten auftauchen. Wie : kein Max Mustermann am 3.2.1900 in Berlin geboren, aber einer am 2.3.1900, beim Suchantrag verschrieben?

Dass noch keine Antwort vorliegt ist normal. Meine letzte Suchanfrage ist 1 1/2 Wochen älter als die Antwort, die ich dir gab. Ich habe auch noch nichts. Wie gesagt, es dauert.

So etwas wie eine persönliche Akte, die man nur nach Alphabet suchen muss, gibt es nicht. Es sind bloß einzelne Einträge in den Akten der jeweiligen Einheiten, die mühsam zusammengesucht werden müssen. Auch in diesen Akten hat er keinen persönlichen Zettel. Je nachdem ob oder wann es passierte steht er dann in diesen Akten in den einzelnen Listen als Zugang, verwundet, ausgezeichnet, vermisst, gefallen, versetzt, beigesetzt etc. dementsprechend muss man dann wieder in den Akten anderer Einheiten weiter suchen, bis man seine Dienstzeit komplett zusammen hat. Versetzt wurde jeder. Einheiten wurden nicht ausgebildet und dann gemeinschaftlich losgeschickt. Es wurde ausgebildet und dann wurden die Leute auf einzelne Posten in bereits bestehende Einheiten versetzt. Einheiten wurden zusammengelegt, aufgelöst, umbenannt, einzelne Leute wurden wieder dorthin versetzt, wo man sie eher gebrauchen konnte, usw. Dabei fällt eine ganze Menge Papierkram an, das heute durchsucht werden muss.

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@Fraganti

alles klar, also wird mir gar nichts per email geschickt, (sofern die daten alle stimmen )... danke schön ! ich hoffe wirklich sie finden ein paar daten darüber, mir liegt sowas längst vergangenes wirklich sehr am herzen....

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Du kannst dich an die Kriegsgräberfürsorge wenden, die haben dort umfassende Datenbanken über gefallene Soldaten. So haben wir auch das Grab meines Opas finden können, der in französischer GEfangenschaft gefallen war. Viel Glück bei der Suche!

ich nehme an das es sich um eine institution handelt, gibt es diese nur in größeren städten oder in jeder stadt ? Danke :)

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