Gestörte Persönlichkeit wegen Epilepsie?

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5 Antworten

hey :)

also ja man kann so etwas wie eine zweite Persönlichkeit bekommen. Mein Freund hat seit vielen vielen Jahren Epilepsie und nimmt ne Menge Medikamente und die bringen auch so einen Nebenwirkungen mit sich und es steht auch drauf, dass sie Verhaltensänderungen machen können, also ich weiß nicht, wie viele Medikamente du nimmst, aber auch ohne die Medikamente ist er ziemlich intelligent, wirkt aber etwas dumm auf Fremde, weil er manchmal recht kindlich und albern ist, er kann kaum lesen und schreiben, nicht weil er es nicht kann sondern weil er davon Anfälle bekommt, aber wenn man sich Zeichnjngen von ihm anschaut, würde man nie erwarten, er sei anders höchstens hochbegabt oder so.. es ist bewiesen, dass Menschen mit Epilepsie kreativer sind und das sieht man bei ihm eindeutig. Er hat manchmal Agressionen oder Kindheitsphasen und das ist einfach nicht er, wenn man ihn kennt, fragt man sich, was denn bitte in ihn gefahren ist, dass er so durchdreht und komische Dinge tut ubd manchmal kann man es kaum unterscheiden, aber er kann sich später and nichts mehr erinnern, wir nennen das untereinander immer Nebenwirkung oder kleinen Anfall, weiß aber nicht, wie es wirklich heißt. Zurück zu deiner Frage, ja Epilepsie kann sich auf die Persönlichkeit auswirken. 

Hoffe ich konnte dir helfen.

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Moin,

in diesen Fällen eine grundsätzliche Aussage treffen zu können ist sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich. Aus wissenschaftlicher Sicht würde sich folgende Fragen stellen: Treten Epilepsieleiden und Persönlichkeitsstörungen (oder ein bestimmter Persönlichkeitstyp) tatsächlich gehäuft gemeinsam auf und falls ja, wird eine Persönlichkeitsveränderung durch das Krampfleiden verursacht, das Krampfleiden durch die Persönlichkeitsstörung verursacht oder sind beide Zustände Symptome einer anderen Störung?

Zur Erklärung: Es ist denkbar, dass ein Mensch seit Beginn seines Lebens an von Krampfanfällen geplagt ist. Dieser Zustand kann sehr frustrierend sein und sich somit auch auf den emotionalen Zustand des Patienten niederschlagen.
Ebenfalls ist es möglich, dass ein Patient an einer Persönlichkeitsstörung leidet, welche ihn zu psychogenen Krampfanfällen neigen lässt.
Last but not least könnte eine andere Störung wie ein abgelaufener Schlaganfall, ein Tumor oder andere Schädigungen bestimmter Areale des Hirns sowohl Krampfanfälle als auch eine Persönlichkeitsstörung zur Folge haben.

Dies gilt nicht nur für das beobachtete gemeinsame Auftreten von Persönlichkeitsstörungen und Epilepsie, sondern auch für weitere Symptomkomplexe. Man sollte allerdings ebenfalls beachten, dass jeder Mensch eine bestimmte Persönlichkeit hat, die in eher seltenen Fällen wirklich krankhaft ist. Menschen sind erstmal unterschiedlich und so können sich auch Epilepsiepatienten hinsichtlich ihrer Persönlichkeit unterscheiden.

Auch wenn ich jetzt keine eindeutige Antwort auf deine Frage liefern konnte hoffe ich, dass ich dir ein wenig weiterhelfen konnte. Hast du sonst noch Fragen dazu? Dann frag gern nochmal nach.

Lieben Gruß ;)

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Hallo Yandira,

Ich glaube, dass deine Epilepsie damit sehr wenig zu tun hat. Es betrifft ja nicht deine Persönlichkeit.

Was mir aber viel wichtiger ist: es geht nicht darum, dass du vielleicht so bist wegen der Epilepsie oder nicht. Du bist so und das ist gut so, egal welche Umstände dazu geführt haben.

Lass dir nichts schlechtes einreden - es gibt Phasen, in denen man einfach keine Menschen um sich hat, die zu einem selbst passen. Deswegen bist du aber lange nicht “falsch“. Und selbst wenn du schon immer so warst, ist es auch gut.

Du wirst in deinem Leben auf Menschen treffen, die dich so nehmen, wie du bist. Weil sie dich mögen, deinen Charakter. Das ist sehr schön, wenn man solche Menschen kennen lernt, aber zuerst solltest du versuchen, dich selbst so anzunehmen, wie du bist. Je unabhängiger das von Anderen ist, desto besser. Lerne dich zu schätzen, überlege, was gerade DICH ausmacht. Mach deine Interessen zu Hobbies und schaffe dir ein Umfeld, das dich bestärkt. Das dir Freude macht. Das ist die beste Garantie, glücklich und ausgeglichen zu sein.

Dann bist du auch am meisten du selbst und die Leute werden dich lieben - natürlich nicht alle, aber einige, die sas schätzen.

Alles Liebe für dich :)

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Liebe Yandira,

Ich rate dir dieses Thema offen mit deinem Neurologen zu besprechen. Es gibt verschiedene Medikamente die sich auf die Psyche auswirken, aber auch die Krankheit selbst kann dir so schwer zu schaffen machen, dass du dich so fühlst. Vielleicht brauchst du einfach eine Umstellung oder aber solltest auch eine spezielle Therapie machen. Alles Gute!

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Natürlich können psychische Verfassung und Epilepsie zusammenhängen wie zwei Seiten einer Medaille. Beides sind ja - zumindest in weiterem Sinne- Erkrankungen des Gehirns. Natürlich ist es aber auch, dass sich je nach den Lebensumständen Epilepsie und psychische Störung unabhängig voneinander entwickeln können. Wesentlich scheint mir die Frage, wie man da therapeutisch vorzugehen hat. Meines Erachtens sind da psychoanalytische Verfahren eher weniger angezeigt bis - je nach Situation - gänzlich unsinnig, wohingegen verhaltenstherapeutsche Maßnahmen, auch Entspannungsverfahren, vorrangig zum Einsatz kommen sollten, neben adäquater medikamentöser Behandlung.

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