Gestern die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs und heute aus der Klinik entlassen

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9 Antworten

Ja-leider ist es so,daß damit das ende naht! Diese Sache ist meistens tödlich,auch mein Hausarzt ist dabei drauf gegangen und meine Schwiegermutter! Nach 3 Monaten war es vorbei! Dein Nachbar ist wohl alleine oder? Da gibt's einiges zu erledigen,aber es wird wohl so kommen,daß er im Hospitz oder Altersheim landet weil das fortschreitet und nur dort beherrschbar ist! Damit musst du leider rechnen! Den städtischen Pflegedienst schon mal informieren wäre nicht schlecht!

Ja er ist mutterseelenalleine und neben der ärztlichen Versorgung sind halt noch andere Sachen wichtig, wie z.B. Rentenantrag, evtl. Pflegestufe, evtl. Putzhilfe etc. Da wir hier auf dem Land leben, sind Selbsthilfegruppen oder ähnliches, die man ansprechen könnte nicht so einfach zu finden

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Ich wollte mich für die Antworten bedanken. Nachdem ich am Montag und Dienstag herumtelefoniert habe (Krankenkasse, Sozialdienst vom Krankenhaus etc.) hatte ich für Mittwoch Morgen einen Termin für ihn mit der Sozialstation. Es war gut, daß er mir einen Schlüssel gegeben hatte, weil er nicht ansprechbar war. Hausarzt kam, rief gleich den Notarzt und die Ambulanz an. Ab ins Krankenhaus. Ca. 12.30 h war er auf der Notaufnahme. Ich habe noch Handtücher, Schlafanzug etc. gekauft und war um 14.30 h dort. Um 18.20 h stand dann fest, daß er auf die Onkologie verlegt wird. Ich verabschiedete mich von ihm und fuhr nach Hause. Am Donnerstag Morgen erhielt ich den Anruf aus der Klinik, daß er kurz nachdem ich gegangen war, verstorben ist. Erneute Suche nach Ansprechpartnern, wegen der Beerdigung etc. Es läuft jetzt über die Gemeinde und ich finde es unendlich traurig, daß dieser Mensch ohne uns zu Hause elendiglich "verreckt" wäre und wahrscheinlich jetzt tot in seinem Haus liegen würde. Ich bin traurig, weil er so alleine war, ich bin traurig, weil er nur noch so wenig Zeit hatte, ich bin froh, daß er nicht lange leiden musste und wenn es eine Seele gibt (wovon ich überzeugt bin), dann wünsche ich mir, daß es ihr gut geht und sie den Frieden findet, den der Mensch in seinem Leben nicht hatte

Bist Du Arzt oder wie kommt es zu dieser Aussage?

Für mich sieht es so aus, als hätte der Krebs bereits gestreut.

Vielleicht sollte man warten, bis ein Mensch tatsächlich austherapiert ist, bevor man plant, wie man ihn am besten unter die Erde bringt oder Geld verwaltet.

Ich bin kein Arzt, aber wir Nachbarn haben halt als der Verdacht geäußert wurde, versucht uns schlau zu lesen. Ich finde es schon erschütternd, daß er gestern die Diagnose mitgeteilt bekommt und heute heimgeschickt wird. Keine OP, keine Chemo, wie würdest du das deuten? Und keiner von uns will ihn unter die Erde bringen und da er Hartz IV Empfänger ist, gibt es auch sicher nichts zu verwalten. Vielleicht solltest du nicht sofort schlecht denken, sondern mal daran denken, daß es Menschen gibt, die anderen tatsächlich helfen wollen

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Erstmal - das ist schlimm. Meine Empfehlung - Jim Humble MMS (einfach mal googeln) -und vor allem - so schlimm die Diagnose ist, nie aber wirklich, nie aufgeben ! Wenn Du helfen willst, kümmere Dich für ihn um alternative Behandlung wie z.B. mit Vit B13, B17 und B15 (bittere Mandeln, Aprikosenkerne, Orotsäure etc.) Silberwasser, fange an zu recherchieren ! Jetzt heißt es für Euch kämpfen, was willst Du bei Behörden ? Das hat immer noch Zeit . Die Hoffnung stirbt zuletzt, Hilf ihm jetzt sich selbst zu helfen..Viel Glück.

Alternativen sind sicherlich nicht verkehrt, aber auch um die anderen Dinge muss man sich doch kümmern. Evtl. Pflegestufe, Rentenantrag, Putzhilfe etc.

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Also, erstmal ist das eine schlimme Diagnose, ohne Frage! Denke an Steve Jobs. Aber kuemmerst Du Dich darum, weil er sonst keinen hat? Und was willst Du bei Behoerden? Der Mann muss zum Arzt und das ist er ja schon. Das einzige, was Du tun koenntest, aber nur, wenn Dein Nachbar es will, ist, nach alternativen Behandlungsmoeglichkeiten zu suchen. Wobei Laetril (Vit. B 17) sicher mit eines der wichtigsten Dinge ist, aber auch hochdosierte proteolytische Enzyme. Aber, um es nochmal ganz deutich zu sagen: Das muss Dein Nachbar entscheiden! Nicht Du! Kannst mich aber gern weiter fragen!

Das mit dem Vit. B17 habe ich schon mal gelesen. Im Moment versucht er sich stark zu geben (obwohl er kaum laufen kann) und ich versuche halt jedesmal ihn aufzubauen und weiß manchmal einfach nicht, wie ich ihm gegenüber manches ansprechen soll, ohne ihm die Hoffnung zu nehmen. Natürlich ist er jetzt erst einmal froh, daß er zu Hause ist. In der Klinik hieß es, daß er Chemo bekommen soll. Wie soll das denn funktionieren, wenn er dann alleine zu Hause ist (Nebenwirkungen)?

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@manuela52

Ach ja, ich kümmere mich tatsächlich um ihn, weil er wirklich sonst niemanden hat

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es sollte möglichst schnell der nachlass geregelt werden. bei bauchspeicheldrüsenkrebs kann es sehr schnell gehen. gerade wenn es schon metastasen gibt.

Ich wünsche dir/euch viel Kraft. :-/

Er kann ja schlecht zu ihm sagen, Mach mal dein Testament. Und ob er Metastasen hat vermutet er ja nur.

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@Nirakeni

Ich denke, daß er nicht weiß, wie schlecht behandelbar gerade diese Krebsart ist und somit hat er Hoffnung auf Heilung. Und das ist gut so. Er soll den Rest seines Lebens doch so gut wie möglich geniessen, oder?

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Was sollen Behörden damit zu tun haben. Der Hausarzt wird schon alles Notwendige machen.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Hausarzt einen Rentenantrag stellt oder z.B. für eine Putzhilfe sorgt etc.

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@manuela52

Du hast nichts dergleichen geschrieben, sondern nur von Krebs und auf die Frage habe ich geantwortet genauso wie Winternebel u.v.a. auch..

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@Nirakeni

Sorry, da habe ich mich vielleicht nicht richtig ausgedrückt. Ich finde halt die Gesamtsituation schlimm und er machte gestern so einen schwachen Eindruck. Und wir Nachbarn hatten mit so etwas ja bisher auch noch nichts zu tun.

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@manuela52

Nachbarschaftshilfe ist so eine Sache... (spreche aus Erfahrung), aber es kommt mir so vor als ob du dich direkt dafür verantwortlich fühlst.

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@Nirakeni

Ich habe halt versucht mir vorzustellen, wie ich mich in so einer Situation fühlen würde und ich muss sagen, daß ich für jede Unterstützung dankbar wäre

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@Nirakeni

Ich habe halt versucht mir vorzustellen, wie ich mich in so einer Situation fühlen würde und ich muss sagen, daß ich für jede Unterstützung dankbar wäre

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... zur Weiterbehandlung ... Da ist also noch Einiges geplant. Man traut ihm ein Leben zu Hause zu, ...

Die Ärzte sagen es schon, wenn man sich um seine letzten Dinge kümmern soll.

Keine nachbarschaftlichen Spekulationen, das ist doch albern!

Als Nachbar würde ich mich nur einmischen, wenn ich darum gebeten werde.

Und das hinter seinem Rücken alles Wissen, ... das hilft ihm ganz bestimmt nicht. Wenn ihr Fragen habt, dann frgat ihn!

Tja, das hoffen wir. Und es geht sicher nicht um Spekulationen - es geht um Menschlichkeit und Unterstützung und sicher sprechen wir ihn auch an und stellen ihm Fragen. Aber wenn du den Unterschied zwischen dem Mann vor 14 Tagen und heute sehen würdest, könntest du vielleicht unsere Bedenken verstehen. Und aus der Erfahrung heraus wissen wir halt, daß er bei der Einholung von Informationen bzw. bei "Behördengängen" nicht so gut ist.

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Er braucht jetzt wohl eher Trost bzw.einen Menschen,der ihn betreut. Wenn er sich nicht nicht mehr selbst versorgen kann,dann die Plegekasse informieren.

Es ist halt so, daß er alleinstehend ist und wir Nachbarn versuchen ihn so gut es geht zu unterstützen. Aber wir können nicht rund um die Uhr für ihn da sein, weil wir ja auch noch unser eigenes Leben haben. Er bräuchte meiner Meinung nach z.B. eine Putzhilfe

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Das ihr euch um ihn kümmert,finde ich toll!

Ich würde über seine Krankenkasse ,die Pflegekasse informieren,damit er im Notfall von einem Pflegedienst versorgt werden kann! Da er ja nicht mehr arbeiten kann,sollte er Grundsicherung beantrangen beim Sozialamt! Alles Gute euch!

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