Gesteinsmehl gegen weiße Fliege

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2 Antworten

Gegen die weiße Fliege oder besser die Kohlmottenschildlaus, wie sie eigentlich heißt, helfen am besten Gemüseschutznetze. Diese gibt es in verschiedenen Maschenweiten. Wichtig ist dabei der richtige Zeitpunkt der Abdeckung. Man baut dazu im Mai nach der Pflanzung ein flaches Gerüst aus Weiden-, Hasel- oder Bambusstäben über die Beete auf denen die Kohlpflanzen stehen. Darüber legt man das Schutznetz (eine Art Gardinenstoff der viele Jahre hält) und legt ringsum zur Abdichtung Steine oder Holzstangen auf das Netz am Boden.

Durch diese Abdeckung können auch der Kohlweißling (Raupenfraß) oder die Möhrenfliege (bei der Kultur von Möhren) abgewehrt werden.

Hat man zu spät abgedeckt und die Schädlinge sind schon unter dem Netz, helfen biologische Spritzmittel aus dem Handel oder auch regelmäßig angewandte Brennesselspritzbrühe. Beim Kohlweißling müssen die Raupen abgesammelt werden.

Der Einsatz von Gesteinsmehl ist möglich, es hilft gegen viele kleine Insekten, aber nicht sicher. Auch möchte man es nicht in Kohlköpfen haben denn dort lässt es sich schlecht wieder auswaschen.

Steinmehl auf die Erde gegeben verhilft den Pflanzen zu festeren Zellwänden, dadurch haben es die Schädlinge schwerer - vieleicht verschwinden sie dann auch.

Stäuben würde ich nie damit - die Gefahr von dem Zeug etwas einzuatmen wäre mir zu groß.

Die Themen zu der Frage habe ich ergänzt, ich glaube so hat sie bessere Chancen, von entsprechenden Experten gefunden zu werden.

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