Was sind Gestaltungsgrundsätze der Software-Ergonomie?

1 Antwort

Vom Prinzip geht es dabei um die Benutzerfreundlichkeit (usability)

Die Software sollte intuitiv (selbsterklärend) sein und den Benutzer dabei führen seine Aufgabe, zeitgemäß zu erfüllen.

Steuerbarkeit, Erwartungskonformität, Fehlertoleranz, Individualisierbarkeit, Aufgabenangemessenheit , Lernförderlichkeit

Negativbeispiel?
Steuerbarkeit: Du möchtest einen Vorgang betrachten und hast eine eindeutige Nummer. Das Programm verlangt nun von dir noch 10 weitere Mussfelder die du ggf. nicht kennst.

Anderes Beispiel: Du musst z. B. 10 Checkboxen aktiv setzen weil diese nicht automatisiert angewählt sind um mit deiner Aufgabe fortzufahren.

Erwartungskonformität? Du klickst auf "speichern" und beim Beenden fragt dich das Programm ob du wirklich speichern möchtest? Hier sagst du "nein", weil du bereits gespeichert hast.

Da du nicht final gespeichert hast ist selbst dein Zwischenspeichern verloren :-)

Anderes Beispiel: Du markierst alle Zeilen und gehst ausversehen auf löschen. Das Programm löscht sofort ohne Rückfrage.

Lernförderlichkeit? Das kannst du bei Apple oft sehen. Die Möglichkeiten sind stark eingeschränkt, es gibt ggf. nur zwei Buttons. Du wirst also bevormundet, was allerdings die Bedienung erleichtert und dich weniger Fehler produzieren lässt.

Individualisierbarkeit? Da gehören z. B. Vergrößerungfunktionen dazu. Ältere Menschen wollen die Textinhalte oft vergrößern. Ist diese Funktionalität nicht gegeben ist das schwierig. Oder Formulare die statisch programmiert sind und nur in einer Auflösung funktionieren.

Selbstbeschreibungsfähigkeit? Ich werde geführt und muss nur das ausfüllen was auch wichtig ist. Ich verstehe auch was ich da einfüllen soll.

Anderes großes Thema ist Kontrast, Farben bzw. Schriftgrößen.

 

 

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