Gestaltung von Arbeitsblättern - Mediengestaltung - Aufbau - Literatur

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1 Antwort

Ausgebildeter Mediengestalter hier (;

Zum Thema "Wissenschaftliche Befunde" Ja, die gibt es durchaus, da Werbung und Gestaltung einiges mit Psychologie zu tun hat. Ich selbst wie auch viele andere in meinem Beruf halten allerdings solche "Analysen" durchweg für quatsch...Jeder Mensch tickt anders, man muss allerdings von der breiten Masse ausgehen. Ich krieg Ohrenbluten wenn ich die Musik höre die 90% der Menschen konsumieren. Ist aber Mehrheitstauglich (Mainstream). "Was von der Mehrheit angenommen wird, das muss also Schlichtweg stimmen", so die These eines Lehrbuchs an das ich mich noch erinnern kann.

Zu den Beispielfragen: Versuche einfach so zu Argumentieren, dass du die Beispielfragen anhand eines Beispiel belegen kannst. Eine Schriftart transportiert einen Charakter. Feine und geschwungene Schriften (Schreibschriften) transportieren einen eigenen Einfluss, beispielsweise Kreativität. Die meißten Blumenläden, sei es Blumen Müller aus der Nachbarschaft verwenden diese, um die Charakteristik von dünnen Pflanzen und deren Aussehen wiederzuspielgen. Woraufhin die klassiche Metallbaufirme eher auf dicke und robuste Schrifttypen setzt - Stichwort "Stark", "Robust", "Kräftig" - Metall eben (; Das aber nur als Beispiel. Für lange Fliesstexte eignen sich Serifenschriften, welche den Lesefluss anregen. Was das genau ist werde ich nicht ins Detail erläutern, Google ist dein Freund (; Solltest du Romane gelesen haben wirst du wissen was ich meine.

Wenn eine Grafik in der Mitte der Seite liegt, willst du den Fokus darauf liegen - sprich, hervorheben. Warum du das beabsichtigst kannst nur du wissen, da ich dein Layout nicht kenne. Ist eine Überschrift fett, so willst du diese hervorheben und klar machen, dass dies das Oberthema und ab hier ein neuer Abschnitt beginnt, es geht hier um Struktur. Erklärt sich eigentlich nahezu von selbst. Kreise mit Texten geben dem Textfeld dynamik, ein rechteckiger Text wird als Steif und ungradlinig empfunden. Sieht man sehr häufig in der Bravo-Zeitschrift. Sie ist für Jugendliche ausgelegt und die sind nunmal noch sehr verspielt. Hinsichtlich Farbwahl gibt es genug Seiten im Internet - Stichwort: Farbwahrnehmung.

In der Berufsschule hab ich meine Fachlehrer totargumentiert, solang bis Sie nachgegeben haben. Du bist Designer, du musst den größten Rotz trotzdem an den Mann bringen und Ihn verkaufen. Man muss nur einfach dran glauben und gut argumentieren können. Versuche einfach möglichst viele Fachbegriffe logisch anzuwenden, dass sie Sinn ergeben. Gestaltung ist eine Wissenschaft für sich. Der eine lässt sich gerne auf so etwas ein, der andere ist Beratungsresistent...Lass ihn halt sterben und in MS Paint mit Comic Sans MS laufen, für solche Leute hab ich kein Mitled und lass ich in der Luft verhungern...

Ich hoffe ich konnte helfen (;

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