Gespräch als beschuldigter bei der polizei?

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6 Antworten

Es gibt viele Gründe, zu einem Beschuldigten zu werden. Irgendjemand hat vermutlich den Verdacht geäußert, dass du es gewesen sein könntest. Dann muss die Polizei mit dir sprechen, sprich dich vernehmen. Das ist nichts besonderes und passiert jeden Tag hunderte Male. Es ist kein Grund, sauer zu werden; ich fände sowas eher belustigend. 

Ich würde hingehen und die Sache mit wenigen Worten aus der Welt schaffen. Keinesfalls solltest du den Termin nicht wahrnehmen und gar nicht machen.

Übrigens hast auch du das Recht auf Akteneinsicht: § 147 Abs. 7 StPO. 

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Du wirst den Namen so einfach nicht erfahren. Es muß auch nicht unbedingt direkt Dein Name gefallen sein, es kann auch sein das die Polizei Aufgrund von Hinweisen auf Dich gekommen ist. Sicher kannst Du das nur in Erfahrung bringen wenn Du der Vernehmung fernbleibst (Du mußt da nicht hingehen) und einen Anwalt beauftragst. Der Anwalt kann Akteneinsicht beantragen, daraus geht auch hervor wie der Vorwurf zustande gekommen ist. Allerdings mußt Du den Anwalt selbst bezahlen, unter 500 € läuft da nichts. Ist es das Wert?

Wenn Du Dir sicher bist den Tatvorwurf wiederlegen zu können, dann geh hin und tu das. Ansonsten laß es auf sich beruhen. Deinen Ruf hat bisher niemand geschädigt, es hängt ja nicht an jeder Litfaßsäule.

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So etwas passiert oft, reg Dich doch nicht auf. Geh hin und kläre die Sache. Was Du aber nicht erfahren wirst, wer Dich angezeigt hat, da gilt der Daenschutz. Kann aber auch eine ononyme Anzeige sein, wei weiß das schon vorher. Die Sache wird sich klären.

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Dann nimm den Termin nicht wahr, dann geht's zum Gericht und Du erfährst es, weil derjenige als Zeuge geladen werden muss. Oder Du fragst auf einer der kostenfreien AnwaltHPs wie Du am besten vorgehen kannst.

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Kommentar von furbo
20.12.2015, 08:18

Wenn man keine Ahnung hat, sollte man besser nicht antworten.

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Das ist ganz einfach:

Du nimmst dir einen Anwalt. (Ohne Anwalt solltest du sowieso nicht zur Polizei, auch wenn du unschuldig bist!) Und der kann dan Akteneinsicht beantragen und in den Akten steht auch der Name, der dich so brennend interessiert.

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Alles okey.

Niemand hat meinen namen gegeben.

Die Polizei hat nur mein Namen genommen weil ich der einzige mit einem nachnamen bin der mit einem Migrationshintergrund.

Hat sich also alles geklärt.

Ich passe sowieso nicht auf die Personenbeschreibung usw.

Danke nochmal für die Antworten.

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