gesplittete Abwassergebühr

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7 Antworten

Dort wo dein Mietshaus steht kann kein Regenwasser versickern und das Wasser wird in die Kanalisation abgeleitet.

Dieses Wasser wird berechnet und gehört zu den Wasser/Abwasserkosten. Und demnach muss der Mieter anteilmäßig dafür bezahlen. So einfach ist das!

Danke für deine Antwort... am besten ich bau mir ein Luftschloss aus Wolken...Regenwolken! muahaha...wie auch immer DH und schönen Tag noch ^^

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Wenn im Mietvertrag Entwässerungskosten als Betriebskosten erfasst sind, musst du auch anteilig nach Wohnfläche Gebühren für die Einleitung des Niederschlagswassers in die Kanalisation zahlen. Die versiegelten oder teilversiegelten Flächen der Grundstücke der Kommune werden in einem Kataster erfasst und je nach Versiegelungsgrad prozentual umgerechnet (mit einem Faktor multipliziert). Daraus resultiert dann der jährliche Bescheid auf der Grundlage der Gebührensatzung, welche im Stadt-oder Gemeinderat beschlossen wurde. Dieser Bescheid wird deinem Vermieter zugestellt und er muss entsprechende Gebühren abführen. Diese kann er dann anteilig nach Wohnfläche auf alle Mieter abwälzen. Bei der Bemessung wird nicht fortlaufend der Regenmesser benutzt. Das wird nur aller paar Jahre ermittelt und dementsprechend eine definierte Niederschlagsmenge je m² anzurechnender Fläche festgelegt welche dann mit den Kosten des Entsorgers multipliziert wird. Heraus kommt dann der zu zahlende Betrag je m² anzurechnende Fläche.

Wenn Du Mieter bist und eine Nebenkostenabrechnung bekommst, so musst Du auch die Oberflächenentwässerung gemäß Deiner Nutzergröße (Qm), mit zahlen. Regen läuft bei einem versiegelten Grundstück in einen Kanal, für den die Stadt/Gemeinde zuständig ist. Dafür das ein Kanal zur Verfügung steht (sonst würde das Wasser in alle Häuser laufen) steht, muss der Eigentümer Geld bezahlen. Diese Rechnung kann er auf die Mieter umlegen, denn schließlich sind diese die Nutzer dieses Grundstücks und Hauses. Verstehst Du nun was Du damit zu tun hast?

Weil das Grundkosten für den Erhalt des Hauses sind, die der Eigentümer auf den Mieter umschlagen kann.

Niederschlagsgebühr ist berechnet auf Grundlage der bebauten Grundfläche in Verbindung mit der durchschnittlichen Regenmenge für Deinen Wohnort. Abwassergebühr berechnet sich nach dem Frischwasser, da man davon ausgeht, dass mindestens so viel Abwasser anfällt, wie Frischwasser aus dem Netz entnommen wird.

Da Du Frischwasser verbrauchst, musst Du die Abwasserkosten tragen.

Da Du eine Trockene Wohnung willst, musst Du die Niederschlagsgebühren zahlen.

das mag so für einzelne gemeinden zutreffen, meist wird aber nach qm versigelte fläche erhoben.

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regenmacher liegt mal wieder richtig. DH

leider sind alle anderen mehr oder weniger unverständig. darum noch mal von vorn:

weil das grundstück bebaut ist, kann das regenwasser auf dieser fläche sowie auf versiegelten flächen (pflaster..) nicht versickern. darum wird es in den kanal abgeleitet. so ein kanal ist aber nicht einfach da, sondern er muß gebaut und gepflegt werden. die dabei entstehenden kosten legen die gemeinden in form von kanalgebühren um. da sie zu den betriebskosten im sinne § 27 BVO zählen, kann der vermieter sie an die mieter weiterreichen, wenn dies im mietvertrag vereinbart ist.

Du musst als Mieter das zahlen, was im Mietvertrag als von dir zu zahlen ausdrücklich aufgeführt ist.

Kanalgebühren teilen sich auf in:

  1. Schmutzwasser (Berechnung normalerw. nach verbrauchtem Frischwasser)

  2. Niederschlagswasser (Berechnung nach Qm bebauter Fläche) Das Regenwasser fließt ja auch in den Kanal.

das is mir schon klar...ich versteh bloß den Sinn des Ganzen nicht...dann kann ich genauso gut in die Wüste ziehen...da regnet es wenigstens nich so oft ;)

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@Maincoon

Regenwasser auf bebauter Fläche fließt in den Kanal. Deshalb sind Kanalgebühren dafür zu zahlen.

Kanalgebühren sind gem. MV vom Mieter zu zahlen.

Wo soll ist da der Sinn nicht zu verstehen?

Meißt muss man als Mieter gem. MV sogar die Grundsteuer zahlen, die dem Eigentümer für den Besitz des Grundes auferlegt wird. :)

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@Maincoon

Und gäbe es in Deutschland Wüsten müsstest du sicher auch dort Niederschlagswasser an die Stadt zahlen ... glaub mir ... :D

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@Sukram71

das ich überhaupt dafür bezahlen muss, weil es regnet. demnächst kommen noch CO² Gebühren wenn mein Hund pupst >_<

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@Maincoon

Du zahlst nicht weil es regnet, sondern dafür, dass der Regen nicht in deine Wohnung läuft, sondern in den Kanal.

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@Maincoon

du zahlst nicht dafür, daß es regnet, sondern dafür, daß ein voraussichtlich ausreichender kanal zum abführen des regenwassers vorgehalten wird.

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@Sukram71

Vermutlich sogar mehr als woanders. Weil wenn es dort regnet, dann ja sehr heftig. Und deshalb muss der Kanal entsprechend groß sein. Auch wenn er nur selten genutzt wird, müsste er da sein.

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der Sinn des ganzen ist das die Gemeinden noch mehr Umsatz machen wollen und kreatuv werden.

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