Gesetzliche vsPrivate Krankenversicherung?

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7 Antworten

@Martin500,

hier fehlen zu viele Informationen um dir helfen zu können.

Außerdem habe ich auch den Eindruck, dass dies auch gar nicht dein Interesse ist, denn sonst würdest Du dich so nicht äußern.

Letzte Woche schrieb mir meine private Krankenversicherung, dass sie mir den Vertrag kündigt, da ich bei der Antragsstellung Tatsachen verschwiegen hätte. Fragt nicht warum, dass ist ein anderes Thema!

Außerdem fehlen mir hier Informationen, weshalb du kein ALG 1 bekommst.

Auch weshalb Du kein ALG 2 erhältst, aber dafür Sozialhilfe ?

Nach diesen wenigen Infos, kann man nur vermuten, dass Du erst wieder in die GKV zurück wechseln kannst, wenn du eine Arbeitnehmertätigkeit von über 450 € und unter 4.575 € gefunden hast.

Ansonsten wirst Du in der PKV in den Basistarif wechseln müssen.

Du hast ja schon einiges an Rückmeldung erhalten.

Ich bin auch der Meinung, dass du aufgrund den Wechsel in die Sozialhilfe (oder meinst du ALG2?) nicht in die gesetzliche KK kommst (aufgrund der gesetzlichen Regelungen) Sprich mal mit dem Sozialhilfeträger, dem ist das wahrscheinlich nicht bewusst.

zur Frage 2.

Auch da hast du keine Möglichkeit, in die gesetzliche zu kommen. Auch und erstelle einen Business-Plan. Zu viele Leute machen sich selbständig, ohne alles ordentlich durchgeplant zu haben.

zur Frage 3

Es hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Ganz kurz:
- Wenn irgendwann Kinder angeschafft werden und ggf. die Ehefrau zu Hause bleiben wird, dann bietet sich auf jeden Fall die gesetzliche KV an.

- Wenn man sich günstig PKV versichern lässt sollte man auf jeden Fall Altersrückstellungen bilden, um im alter die teureren PKV-Beiträge zahlen zu können. Denn später werden die PKV-Beiträge immer höher und dann sind sie nicht mehr günstig. Zwar muss eine PKV immer einen Basistarif anbieten, die Kosten hierfür sind jedoch der Höchstbeitrag in der KV und der ist schon etwas heftiger.

- Wenn man Vorerkrankungen hat, können diese problematisch werden und die PKV teurer.

Um es mal ganz platt zu sagen: Wenn man es nicht auf die Reihe bekommt, aus den Einsparungen am KV-Beitrag Altersrückstellungen zu bilden, sollte man es mit der PKV besser sein lassen.

Hallo Martin,

bitte genaue Erläuterung der Kündigung der PKV, Rücktritt von Beginn an?

Was haben die geschrieben?

Was ist besser?:

du musst dir im Klaren sein, das du dich für einen besseren Versicherungsschutz entscheidest, wenn du einen Kompakttarif der PKV wählst.

Dazu gehört eine gute Beratung. Empfehlung: Start als freiwillig gesetzliche Versicherter und dann prüfen, ob du dir eine private KV entsprechend deines EInkommen jetzt und der zukünftigen Entwicklung leisten kannst.

Eine solche Beratung ist hierüber nicht machbar.

Beste Grüße

Dickie59

Wie schon woanders geschrieben, besteht bei diesem Sachverhalt Versicherungspflicht zur Securvitas BKK.

Außer, man findet eine PKV, die den Fragesteller rückwirkend zum 01.07. versichert (was komplett ausgeschlossen ist).

Eine andere PKV zu finden wäre auch so nicht allzu einfach, wenn nicht unmöglich. 1. andere PKV hat einen Antrag angefochten wegen Anzeigepflichtverletzung, 2. müsste der Antragsteller seinen Beruf korrekt angeben (erwerbslos) und 3. ist bei vielen PKVn die der Anzeigepflichtverletzung zugrunde liegende Erkrankung ebenfalls anzugeben.

Alles dreis führt zur Ablehnung ;)

Was aber auch völlig egal ist, siehe erster Satz! Also unkomplizierter kann es kaum sein.

Hast du Kinder?
Falls es mehrere sind ist die Frage leicht, in der Privaten Krankenversicherung ist es vermutlich teurer, da sie in der GKV kostenfrei mitversichert sind.

Erst recht wenn du die Selbstständigkeit erst wieder beginnst, dann bist du vermutlich nicht gleich beim Höchstsatz.

Hallo,

wann erfolgte der Wechsel in die PKV?

Aktuelles Alter?

Zu wann hat die private Krankenversicherung den Vertrag gekündigt?

Gruß

RHW

Auf jeden Fall zurück in die gesetzliche KV wechseln. Wenn Du wieder zu Geld kommst, kannst Du Zusatzversicherungen je nach Bedürfnis abschließen. Mit der gesetzlichen KV kannst Du niemals so viel Ärger bekommen, wie mit der Privaten. Ich spreche leider aus Erfahrung. Die sind immer schnell dabei, dass man Krankheiten verschwiegen hat, selbst wenn es um welche geht, deren Behandlung die sowieso nicht zahlen. Mein Freund hat es versäumt, vor der Altersgrenze in die Gesetzliche zu wechseln, das hat er mehr als bitter bereut. Erst kam der Baistarif, bei dem Du so viel zuzahlen musst, dass Du weit über den Leistungen für gesetzliche Versicherte liegst.  Dann kam der Notfalltarif, und dann bist Du ein richtig armes Schw.........Dein Leben besteht dann nur noch aus Einsprüchen, Beschwerden etc. Und wenn Du eine Krankenversicherung verklagen willst, hast Du keine Chance. Die wissen genau, was sie tun. 

Sollte Dich jetzt eine andere Private aufnehmen, obwohl sie Deine Geschichte kennt, ist das reines Kalkül. Die kassieren dann ein Jahr lang Deine Beiträge, dannwirst Du rückwirkend rausgescshmissen und erhältst nicht eine einzige Leistung.

Auf jeden Fall zurück in die gesetzliche KV wechseln.

Und wie soll dies möglich sein ?

Bitte um Angabe der Rechtsquelle !

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Mein Freund hat es versäumt, vor der Altersgrenze in die Gesetzliche zu wechseln, das hat er mehr als bitter bereut.

Wäre auch ein Fehler gewesen, denn dann wäre er in der GKV als freiwilliges Mitglied in die Krankenversicherung der Rentner gekommen.

Erst kam der Baistarif, bei dem Du so viel zuzahlen musst, dass Du weit über den Leistungen für gesetzliche Versicherte liegst.

Weshalb dies denn ? Wenn ein die Beiträge in die Höhe schnellen, nimmt man doch keinen Tarif der noch teurer wird. Möglich wäre doch auch gewesen eine Tarif mit weniger Leistungen zu wählen, alternativ in den Standard-Tarif.

Dann kam der Notfalltarif, und dann bist Du ein richtig armes Schw.........

Tja... wenn man seine Beiträge dann nicht mehr zahlt, gibt es nur noch diese Möglichkeit.

Nur was ich nicht verstehe, wurde dein Freund während seiner PKV-Zeit  nicht von seinem Versicherungsvermittler beraten, oder war er der Meinung solch einen Menschen brauch er nicht und hat sich selbst ins Abseits gestellt.

Außerdem, sollte man als PKV-Versicherter auch die ersparten Beträge in eine Altersversorgung zahlen um dann später davon die Krankenversicherungsbeiträge zu finanzieren.

Gruß Apolon

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@Apolon

Apolon, ich brauche Deinen Beitrag gar nicht komplett lesen, ich kenne diese Sprüche zur Genüge. Hätte ich unseren eigenen Fall niht erlebt, hätte ich wohl Ähnliches zum Besten gegeben. Nur leider vergessen Menschen , dass das Leben sich plötzlich auch ohne eigene Schuld massiv ändern kann. Wenn Du als kleiner selbstständiger Handwerker Not hast, die enormen Versicherungsbeiträge aufzubringen, weil Du einem Mitarbeiter seinen verdienten Lohn zahlen willst, suchst Du evtl. nach einer günstigeren Krankenversicherung, die dich dann ohne Probleme gerne nimmt, ein Jahr kassiert und dann plötzlich von einer Krankheit nichts weiß, deren Behandlung sie sowieso nicht zahlt und das als sofortige Kündigung wegen arglistiger Täuschung begündet. Ein kleiner Mann hat nicht den langen Atem und den finanziellen Hintergrund, um eine Klage bis in die 3. Instanz durchzustehen. Es reicht, ein Kunde, der nicht zahlt, dann kommt ein Herzinfarkt udn somit kein Einkommen über ein paar Monate............und auf einmal ist Dein Leben so gut wie vorbei. und das nach Jahrzehnten lückenloser Beitragszahlung, täglich 12 Stunden Arbeit und gewissenhafter Entlohnung von Mitarbeitern.  Man kann auch als Selbstständiger unter gewissen Umständen in die Gesetzliche wechseln, so lange man noch nicht 55 ist. Danach geht das nicht mehr, und davor kommt man auch nicht in die freiwillige Krankenersicherung der Rentner. Wenn Du aber gewisse Krankheiten hast, kannst Du in der PKV kaum einen bezahlbaren Tarif finden, da bleibt nur der Basistarif. Und da zahlst Du bei allem dazu, immer und immer wieder, und das läppert sich so sehr, dass Du auch das nicht mehr unbedingt aufbringen kannst. So gerät man in den Notfalltarif - und ich sage Dir, komm da mal rein, wenn Du bereits einen Herzinfarkt hattest. Du kämpfst um jedes Medikament, auch wenn Dir zwei Kardiologen bescheinigen, dass bei Dir evtl. ein Re-Infarkt ansteht, bekommst Du trotzdem nicht die dringend erforderliche  Katheteruntersuchung. Man lässt Dich hängen, bis der 2. Infarkt da ist........und ob Du den überlebst, weißt Du nicht. Dass so etwas in Deutschland möglich ist, hätte ich vor ein paar Jahren nicht glauben wollen. Leider kann ich Dir den ganzen Fall nicht schildern, er ist viel zu komplex, aber wir sind keine Menschen, die andere Menschen oder Institutionen übervorteilen wollen. Wir sind hart arbeitende Menschen, die ihr Geld alles andere als leichtfertig ausgeben. Bist Du wirklich der Meinung, jeder Mensch kann monatlich etwas sparen, um die KV im Alter finanzieren zu können ?

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Ich würde gerne wieder in die GKV wechseln, bin mir aber nicht sicher ob das noch möglich ist. 

Die Signal Iduna hat mir den Vertrag gekündigt, da ich Tatsachen verschwiegen hätte. Demnach war ich vom 30.6.2015 bis zum 5.11.2015 bei der Signal Iduna versichert, davor war ich bei der Securvitas.  

Die Frage ist wie ich jetzt das Ganze der Securvitas Versicherung kommuniziere in der Hoffnung das sie mich bestensfalls rückwirkend vom 30.6 versichern oder vom 5.11. ? 

Sollten sie mich vom 30.6 versichern muss ich die Beiträge nachzahlen, da ich aber seitdem arbeitslos bin sollten diese nicht allzu hoch sein. Weiss jemand wie hoch diese genau sind?

Am besten wäre es wenn die Signal Iduna meinen Vertrag komplett auflöst also rückwirkend kündigt! So das ich niemals bei der Signal versichert war, demnach auch die Beiträge zurück bekomme und wieder bei der Securvitas bin. 

Es steht auch immer noch eine Rechnung für das Schlaflabor von 2800 Euro an, die am 25.7 generiert wurde. 

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@Martin500

Du irrst, wenn Du glaubst, dass die Signal Dir Deine Beiträge zurückzahlt. Hier wird Dir arglistige Täuschung vorgeworfen. Man behält Deine Beiträge, ohne Leistung zu erbringen. Du bekommst auch die Kosten für das Schlaflabor nicht ersetzt. . Die PKVs berücksichtigen z.B. auch garnicht, ob man vom Arzt über eine angebliche vorhandene Krankheit informiert wird oder ob man jemals dagegen behandelt wurde. Es reicht, wenn in der Kartei des Arztes diese Krankheit steht, auch wenn es nur eine Vermutung ist. Die PKVs sind wahrscheinlich alle gleich. Ob Signal oder Central......katastrophal. Ich kann Dir nun in Deinem Fall nicht helfen. Ich kann Dir nur sagen, wenn Du irgendeine Möglichkeit bekommst in die GKV zurück zu wechseln, dann mach das. Die PKVs sind nur für Leute, die genügend Kohle übrig haben und niemals in Not geraten.

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@dasadi

Das ist nicht korrekt! Man kann (und muss) nur Erkrankungen angeben, über die man auch Kenntnis hat! Im Streitfall muss man das natürlich beweisen und wenn der behandelnde Arzt das Gegenteil behauptet, dann wird's dunkel. Aber was kann die Versicherung dafür? Die hat damit mal gar nix zu tun.

Deine pauschalen Ergüsse sind einfach nur grausam, weil zu 110% völlig falsch. Nicht an einer von dir gemachten Aussage in den Kommentaren hier entspricht auch nur annähernd der Wahrheit.

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@nersd

Alles entspricht 100 %ig der Wahrheit, genauso habe ich es erlebt. Und ich habe alles schriftich. Und falsch ist daran nicht der allerkleinste Anteil.

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