Was spricht in meinem Alter für und gegen einen Wechsel der Krankenkasse?

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8 Antworten

@ AlexSch1993

Was spricht in meinem Alter für und gegen einen Wechsel?

Die Frage solltest du dir beantworten können, denn schliesslich ist das auch eine Kostenfrage.

Ihr seid beide noch sehr jung, deine Frau krank, kannst du die hohen Summen die bei einer PKV auf dich zukommen stemmen?

Bei der heutigen Lage wo man nie weis, behalte ich meine Arbeit oder nicht, kommt was dazwischen, sollte man sich das sehr gut überlegen. Du musst erst mal alle Rechnungen vorstrecken und auch eine PKV übernimmt nicht alle Behandlungen.

Stelle Vergleiche an und dann entscheide und ich glaube das ist immer noch so, dass es schwierig ist, wieder zur Gesetzlichen KV zurückzukommen..

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Kommentar von AlexSch1993
17.12.2015, 08:27

Vielen dank schon mal für die nützlichen Infos. Aber meine Frau muss nicht mit in die PKV oder?

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Phu ich denke auch dass man die Frage hier nicht beantworten kann. Es müssen zahlreiche Faktoren abgewogen werden. Was hier aber vergessen wird meiner Meinung nach, ist dass es nicht ausschließlich eine Kostenfrage ist. Die Betreuung, Leistungen und auch Möglichkeiten im Krankheitsfall sind bei einer guten PKV nicht mit den gesetzlichen Krankenkassenleistungen zu vergleichen! Ich würde als erstes mal einen Vergleich starten, dazu kann man ruhig mal solche Vergleichsportale wie https://www.versicherung-online.net/ in Anspruch nehmen, nimmt dir halt zahlreiche Telefonate ab. Dann hast du mal konkrete Zahlen mit denen du arbeiten kannst. Meine Frau, ich und unsere beiden Kinder haben einen PKV. Ich gebe zu es ist schweineteuer, dafür weiß ich aber, dass wir im Krankheitsfall bestens geschützt sind und nicht 8 Wochen auf einen Arzttermin warten müssen. Das ist der Luxus den wir uns leisten, dafür gibt es halt kein teures Auto oder Safari-Urlaube ;-) Ist halt auch alles eine Sache wie man seine Prioritäten setzt!

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Also erstmal muss man nicht über der BBG liegen sondern über der JAEG.

und zweitens würde ich mir das gut mit der PKV überlegen, da die Prämien immer höher werden und man später nicht so leicht aus der PKV rauskommt.

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Kommentar von Laluna1406
17.12.2015, 08:15

Achja und die Familienversicherung ist auch nicht kostenfrei sowie bei der GKV

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Kommentar von Apolon
21.12.2015, 16:32

und man später nicht so leicht aus der PKV rauskommt

Warum sollte man im Alter aus der PKV rausgehen, gerade dann wenn man die besseren Leistungen benötigt ?

Die Gesundheit und die besseren Heilungsprozesse sollten doch jedem etwas wert sein.

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Problem bei den PKV`s ist, dass sie öfter die Beiträge anheben und teurer sind als die GKV`s, so man dieselben Leistungen absichern möchte, wie bei einer GKV. Ein weiterer Nachteil ist, dass deine Frau nicht automatisch mitversichert ist,wie bei einer Familienversicherung bei den GKV`s. Du musst für sie einen separaten Vertrag abschliessen, was freilich auch mehr an Beiträgen kostet und das kann sehr teuer werden. Ob deine Frau bei einer PKV aufgrund ihrer Erkrankung einen Vertrag bekommt, weiss ich nicht, das müsstest du erfragen. Kann sein, dass sie abgelehnt wird, oder sich nur mit erhöhten Beiträgen absichern lassen kann. Als Privatpatient hat man sicher Vorteile, wenn es um Arzttermine geht. Medikamente zahlt man zunächst selber, sammelt die Kassenbons und reicht diese dann bei der PKV ein. Erhält dann sein Geld erstattet.Ich mache dir mal einen Vorschlag, wie ich es in meinem Falle mache. Bin mit meiner Frau in der GKV als freiwillig Versicherter, einkommensbedingt. Zusätzlich habe ich für mich und meine Frau eine private Zusatzversicherung, deren Beiträge ich als moderat bezeichnen möchte. Kommt man ins Krankenhaus ist man Privatpatient. Die Ärzte schicken mir dann die Rechnungen für ihre Leistungen. Ich reiche die Rechnungen bei der PKV ein und bekomme das Geld zurück. Meist geht das so schnell, dass ich erst gar nicht in Vorkasse treten muss. Kann den Geldeingang auf meinem Konto abwarten und die Arztrechnungen begleichen.Das ist aus meiner Sicht eine Art der Absicherung, die völlig ausreichend ist und das zu moderaten Beiträgen, welche ich dir und deiner Frau empfehlen könnte. Du kannst dich freilich auch ganz privat versichern lassen, so es deine Einkommensverhältnisse erlauben.  Da du erst 22 Jahre alt bist ist das für dich jetzt noch kein Thema, nämlich der rechtzeitige Wechsel von der PKV in die GKV. Wenn du später mal Rente beziehst, können dich die Beiträge für die PKV sehr belasten. Es gibt viele Rentner die immer privat versichert waren und es versäumten , rechtzeitig vor Eintritt in die Altersrente, zur GKV zu wechseln. Das führt oftmals dazu, dass diese Rentner die Beiträge gar nicht mehhr bezahlen können, weil von der Rente nicht mehr viel übrig bleibt. Die müssen dann gezwungenermassen günstigere Tarife bei der PKV wählen und erhalten freilich weniger Leistungen.  Ein Wechsel von der PKV in die GKV ist nch Eintritt in die Altersrente derzeit nicht möglich. Deshalb meine Empfehlung. Lasse dich bei der GKV versichern und schliesse zusätzlich eine private Zusatzversicherung ab. Beide Beiträge, sowohl für die GKV und für die private Zusatzversicherung sind in der Summe geringer als nur privat versichert zu sein.

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Kommentar von Apolon
17.12.2015, 14:38

Problem bei den PKV`s ist, dass sie öfter die Beiträge anheben und teurer sind als die GKV`s, so man dieselben Leistungen absichern möchte, wie bei einer GKV.

Völliger Blödsinn.

Allerdings hat er gar keine Möglichkeit in die PKV zu kommen, denn nicht die Beitragsbemessungsgrenze ist maßgebend, sondern die Jahresarbeitsentgeltgrenze.

Deshalb verzichte ich auf weitere Hinweise.

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Also, über Sinn und Risiken hier wirklich ausführlich zu schreiben macht keinen Sinn. Das Thema wurde auch zu oft schon bearbeitet.

Fakt ist das deine Frau nit einer solchen Erkrankung nicht in die PKV kommen dürfte-ausser im Basistarif. Hier braucht es aber eine wirklich gute Beratung für Dich/Euch, das kann solch ein Forum nicht leisten. Um guten Rat geben zu kömmen musst Du noch einige Infos geben und das maht auch nur bei einem Berater wirklich Sinn

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werde im nächsten Jahr über der Beitragsbemessungsgrenze sein

Bedeutet, dass du weiterhin GKV-Pflichtig bist.

Erst wenn dein jährliches Bruttojahreseinkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt kannst Du in die PKV.

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Ich würde sehr abraten. Es wird mit dem Alter immer teurer, ca 5% pro Jahr. Du wirst dann, um Beiträge zu sparen, in günstigere und damit schlichtere Tarife wechseln, kein Chefarzt, hohe Selbstbeteiligung. Deine Frau wird von Anfang an sehr hohe Beiträge, wahrsch. Sonderzuschläge zahlen. Kinder kommen immer noch extra dazu. Im Alter zahlst du weiterhin den hohen Beitrag, nicht etwa prozentual zu deiner Rente. Und fast kein junger Mann wird so vernünftig sein, das gesparte Geld in eine Extraversicherung stecken... Ich rede aus Erfahrung, bin seit 20 Jahren in der PKV, meine Frau hat noch rechtzeitig den Absprung geschafft... Mich hatten damals 2 ältere Kollegen gewarnt, aber die Jugend weiß immer alles besser ;-)

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Kommentar von Apolon
31.12.2015, 12:47

Und fast kein junger Mann wird so vernünftig sein, das gesparte Geld in eine Extraversicherung stecken...

Dann darf er sich aber auch nicht im Rentenalter über die höheren Beiträge beschweren!

Ich rede aus Erfahrung, bin seit 20 Jahren in der PKV, meine Frau hat noch rechtzeitig den Absprung geschafft..

Ich bin seit fast 40 Jahren in der PKV und hatte nie den Wunsch in die GKV zu wechseln.

Heute finanziere ich meine PKV aus meiner bestehenden Altersversorgung und einem Zuschuss der DRV.

Und ich habe noch mtl. 200 €  übrig.

Außerdem die beste Absicherung im Krankheitsfall, bzw. im Krankenhaus.

Was wünscht man sich mehr.

Man muss es nur von Anfang an richtig machen.

Gruß Apolon

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Also bei privaten Versicherungen kann es meinen Wissens nach sein, gewisse Rechnung in Vorkasse zu begleichen, bevor du das Geld zurück erhälst. Jetzt kenn ich die Behandlung deiner Frau nicht^^ ich würde dies bezüglich aber einfach mal mit Versicherungen sprechen und dir Angebote und besseren Einblick in die Leistungen der privaten

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Kommentar von basiswissen
17.12.2015, 08:46

Bis auf stationäre Leistungen wird alles mit dem Versicherungsnehmer direkt abgerechnet, nicht nur gewisse Leistungen.

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