Gesetzliche Krankenversicherung kostenlos?

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12 Antworten

Natürlich kostet die gesetzliche Krankenversicherung etwas, normalerweise zahlt der Arbeitgeber davon die Hälfte. Familienmitglieder, die nicht arbeiten, sind dann in der Familienversicherung mitversichert. Dein Kollege meint sicherlich, dass er nichts vom Konto abgebucht bekommt, weil es vom Bruttolohn direkt abgezogen wird.

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Die Begriffe "freiwillige Versicherung" und "Pflichtversicherung" täuschen ein wenig darüber hinweg, dass jeder Mensch für seine Krankenkasse zahlen muss. Auf die eine oder andere Weise und entweder prozentual vom Lohn, oder pauschal per Überweisung.

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kevin1905 30.11.2015, 10:50

FamV vergessen?

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SunnySonja19 30.11.2015, 11:07
@kevin1905

die habe ich gedanklich bei der Pflichtversicherung mit drin. Vielleicht, weil ich nie gefragt wurde, wie ich mich versichern will, bis ich die Familienversicherung aufgeben musste ;)

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Hey, ganz dumme Frage. Kosten die gesetzlichen Krankenkassen etwas?

Familienversicherung ist frei. Mitgliedschaft (freiwillig oder Pflicht) kosten Geld, mind. 14% vom Einkommen zzgl. Zusatzbeitrag. Pflegeversicherung gilt analog.

Ich zahle monatlich 125 Eur und ein Kollege angeblich gar nichts.

Wenn der Kollege familienversichert ist über Eltern oder Ehepartner ist das auch korrekt so. Wie du auf 125 € kommst ist mir aber schleierhaft.

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Guckt dein Kollege auch mal auf seine Lohnabrechnung? Und versteht er den Unterschied zwischen Brutto- unjd Netto?

Sobald er angestellt ist, wird KK direkt vom Bruttolohn abgezogen.

Wenn er freiberuflich ist, hat er sich selbst zu versichern. Sonst hat er keine Krankenversicherung. Was generell eine ziemliche Dummheit ist.

je nach Kasse, ist der Satz etwas unterschiedlich. Ergibt sich dann aus Prozenten und Lohn/ Gehalt.

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kevin1905 30.11.2015, 10:53

Was generell eine ziemliche Dummheit ist.

Und auch eine rechtliche Unmöglicheit. Bei Wegfall der Pflichtversicherung oder FamV tritt sofort freiwillige Mitgliedschaft und Beitragsschuld ein, wenn keine private Krankenvollversicherung nachgewiesen wird.

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SiViHa72 30.11.2015, 11:00
@kevin1905

Im Prinzip ja, aber.. würdest Du mir glauben, wenn ich sagte, mir hat eine Sachbearbeiterin bei der Agentur für Arbeit mal geraten, doch einfach übergangsweise keine KV zu haben? Anspruch auf ALG1 war zuende, wegen Krankheit (was chronisches, kein Schnupfen) kam nächste Kündigung, Harzt4 nein, zuerst private Altersvorsorge auflösen..

Und tatsächlich sollte es eine Unmöglichkeits ein, kann aber schon sein- denn wer nicht mal Hartz4 kriegt, muss sich freiwillig selber versichern. Und ich frage mich, ob das wirklich jeder tut (nein, auch hier auf GF schon Gegenbeispiele gesehen).

Ich fand bei mir diese Ansage schräg und hab ihr das auch gesagt.. abgesehen davon, Milchmädchenrechnung: ich spar mir freiwilligen Beitrag von 150€, aber ich brauche monatlich Medikamente im Wert von 5000€.

Oder: einmal Treppe runterfliegen, Rettungswagen.. allein der kostet ca 500€. Anteil, wenn KV: 10€.

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Apolon 30.11.2015, 11:32
@SiViHa72

@SiViHa72,

und was soll uns dein Text bringen ?

Wir haben in Deutschland eine Versicherungspflicht, bedeutet auch dass Zeiten einer Kranken-Nicht-Versicherung irgendwann nachzuzahlen sind.

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Was meinst Du, woher das Geld kommt? Selbstverständlich von den Versicherten. Einen Teil bezahlt der Arbeitgeber, den Rest musst Du leisten.

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Lapido 30.11.2015, 10:08

Okay ^^ Aber der Betrag muss doch überall gleich kosten oder? Zahlt also jeder 125 Eur?

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Cougar99 30.11.2015, 10:13
@Lapido

Ein Prozentsatz vom Bruttolohn, also höheres Einkommen=mehr Beitrag.

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Apolon 30.11.2015, 11:34
@Lapido

Nein - maßgebend ist das mtl. Brutto-Einkommen

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Wenn man mal Google benutzen würde hätte man sofort eine Antwort. Jeder Angestellte zahlt Krankenkassenbeiträge und zwar prozentual nach seinem Gehalt: "Der Krankenkassenbeitrag wird zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt. Arbeitnehmer zahlen mit 8,2 Prozent einen etwas höheren Krankenkassenbeitrag als Arbeitgeber mit 7,3 Prozent." Dementsprechend zieht dir dein Chef automatisch 8,2 % für Krankenkassenbeiträge vom Gehalt ab und zahlt diese mit seinen 7,3 % (also insgesamt 15,5 %) an deine Krankenkasse, daher auch der große Unterschied zwischen Brutto und Nettogehalt, vom Brutto gehen halt noch die ganzen Versicherungen und Steuern ab. Anders sieht das bei Arbeitslosen und Familienversicherten aus, da zahlt dann das Arbeitsamt und der Hauptversicherte.

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kevin1905 30.11.2015, 10:51

Arbeitnehmer zahlen mit 8,2 Prozent einen etwas höheren Krankenkassenbeitrag als Arbeitgeber mit 7,3 Prozent.

Arbeitnehmer zahlen erstmal auch 7,3%. Darüber hinaus erheben die Kassen individuelle prozentuale Zusatzbeiträge von 0,3 bis 1,2%. Es wird davon ausgegangen, dass diese Zusatzbeiträge am 01.01.2016 im Schnitt um 0,2 bis 0,3% Punkte steigen werden. Nicht alles Kassen haben dies bisher beschlossen.

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Was immer dein Kollege da erzählt, das ist Unsinn. Man muss für eine Krankenversicherung Beiträge bezahlen. Es kann natürlich sein das man im Rahmen einer Familienversicherung mitversichert ist und deshalb, zumindest für die eine Person, keinen Beitrag extra bezahlt. Dies ist allerdings in der pauschalen Beitragserhebung des Hauptversicherten mit integriert.Das geht allerdings nur dann wenn derjenige keine Arbeit hat, bzw. also in keinem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis steht. Tut er dies, so zeigt er eigenen Beitrag aufgrund seines Einkommens in der entsprechenden prozentualen Höhe.

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natürlich kostet das was- im Angestelltenverhältnis wird das direkt vom AG überwiesen- wobei er selber 50 Prozent zahlt und du ebenfalls 50 %. Ohne sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis zahlt man selber den vollen Beitrag.


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Lapido 30.11.2015, 10:08

Okay ^^ Aber der Betrag muss doch überall gleich kosten oder? Zahlt also jeder 125 Eur?

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Joergi666 30.11.2015, 10:10
@Lapido

bisher galt ein einheitlicher Prozensatz bei allen Krankenversicherungen- aktuell oder in Kürze können diese Beiträge aber wieder variieren.

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Bernerbaer 30.11.2015, 10:17
@Lapido

Der Betrag ist nicht gleich. Er wird prozentual von deinem Gehalt berechnet.

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kevin1905 30.11.2015, 10:52
@Lapido

Wie sieht das bei Schülern über 25 Jahren aus?

KVdS ggf. möglich. Dann kostet es ca. 80,- € im Monat inkl. Pflege.

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Natürlich kostet auch die ges. Krankenversicherung Geld. Dein Kollege ist wahrscheinlich Arbeitnehmer - da braucht er seine Beiträge nicht selbst zu zahlen, sondern die werden vom Arbeitgeber abgeführt.

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Wird dir vom Bruttogehalt abgezogen, dein Kollege ist da nur inhaltlich nicht so bewandert.

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Vielleicht ist er bei seiner Frau familienmitversichert?

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Es gibt eine Familienversicherung, da zahlt nur einer und der Rest ist kostenfrei mitversichert.

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