Gesetzliche Krankenkasse - Kann man die Anmeldung widerrufen?

5 Antworten

Ja, als Beamter bist Du versicherungsfrei, d.h. ab Beginn Deiner Beschäftigung als Beamter müßtest Du Dich ggf. in der gesetzlichen KV freiwillig versichern. Dafür ist jedoch eine Vorversicherungszeit von 12 Monaten (direkt vor Beginn der Versicherung) oder 24 Monaten (innerhalb der letzten 5 Jahre) erforderlich. Eine freiwillige Mitgliedschaft kann auch nur direkt an eine Mitgliedschaft in der GKV anschließen... Kommt die Versicherung dann vielleicht doch nicht zustande, oder?

Wenn Du die Beamtenlaufbahn einschlägst, bekommst Du dann sofort den vollen Beamtenstatus und wirst versicherungsfrei? Wenn ja, dann kannst Du die GKV auch gleich wieder kündigen und kannst ohne Bindungsfrist (18 Monate) in die PKV wechseln. Wirst Du erstmal Beamter auf Widerruf und bekommst Deine Ernennungsurkunde erst später, würde ich erst mal in der GKV bleiben.

Erfahrungsgemäß ist es so, dass Du als "familienversichert" in der PKV einen günstigeren Beitrag zahlst, als wenn Du alleine versichert bist. Der Beitrag in der PKV wird jedoch günstiger, weil hier die ganze Beihilfegeschichte ganz anders berücksichtigt werden kann. Bei der GKV wirkt sich die Beihilfe nur auf die Pflegeversicherung aus - hier sparst Du die Hälfte des Beitrages.

Also, erst mal abklären, ob die PKV wirklich für Dich günstiger ist, bevor Du die Ernennungsurkunde bekommst. Du kannst nämlich immer noch in die PKV wechseln, wenn Du Deine Ernennungsurkunde hast. Dann bist Du auf der sicheren Seite.

Bekommst Du die Ernennungsurkunde aber nicht, bekommst auch nicht gleich eine versicherungspflichtige Beschäftigung direkt im Anschluß (darüber würdest Du in die GKV kommen), dann mußt Du ohne Deine Beihilfeansprüche in der PKV bleiben und es kann wiederum teuer werden.

Also - zur PKV gehen und fragen, zum Arbeitgeber gehen und fragen, zur GKV gehen und fragen... dann entscheiden.

Danke für eure Anworten :-). Also ich bin bisher noch privat über meine Eltern mitversichert. Wenn man direkt verischerungsfrei wird bei Antritt der Beamtenlaufbahn, dann sollte eine Kündigung bei der Krankenkasse ja kein Problem sein :-)

Ich privat versichert und selbstständig, sie Rentnerin in der gesetzlichen Krankenkasse. Was würde bei einer Heirat passieren?

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Probearbeiten - Welche Unterlagen brauche ich?

Hallo Community,

ich möchte evtl meinen Arbeitgeber wechseln.

Ich habe ein Probearbeiten beim neuen Arbeitgeber vereinbart und dieser hat mich gebeten, alle Unterlagen mitzubringen.

Meine Frage wäre: Welche Unterlagen soll ich mitbringen?

Spontan fällt mir ein:

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  • SV - Nummer
  • Bankverbindung

Hab ich was vergessen?

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Warum kann ich nicht bei meiner gesetzlichen Krankenkasse kündigen?

Habe eine Kündigungsbestätigung meiner gesetzlichen Krankenkasse bekommen. Hier wird mein frühestes Kündigungsdatum um 1 Jahr verschoben. Mit der Erläuterung:

  • Hintergrund: der Gesetzgeber sieht für die Mitgliedschaft bei einer gesetzlichen Krankenkasse eine Mindestmitgliedsdauer von 18 Monaten vor - bei Teilnahme an bestimmten Wahltarifen sogar eine Dauer von bis zu 3 Jahren. Außerdem ist eine Kündigung nur mit einer Frist von zwei Monaten möglich: jeweils zum letzten Tag des übernächsten Monats.-

Aber warum und seit wann gibt es solche Knebelverträge? Das nächste ist ich wollte gar nicht bei dieser ** Krankenkasse bleiben....

Kennt sich jemand mit dieser Problematik aus?

Vielen Dank im Voraus.

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Sinn und Zweck einer Mitgliedsbescheinigung bei der Krankenkasse nach § 175 SGB V

Hallo zusammen,

schon wieder so ein Fall: Mein neuer Arbeitgeber verlangt von mir Unterlagen, mit denen ich teilweise nichts anfangen kann. Sie wollen von mir eine Mitgliedsbescheinigung meiner Krankenkasse. Alles schön und gut. Ich habe bei der Krankenkasse angerufen und die haben mir gesagt, dass sie es ausstellen. Ich hatte denen auch gleich den neuen AG genannt. Ich dachte, dass es sich nur um eine Bescheinigung handelt, dass ich dort versichert bin. Jetzt kommt der Brief. Sie bestätigen zwar, dass ich dort versichert bin. Desweiteren steht im Brief: "Die Mitgliedschaft beginnt am 01.12.2013, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Haben Sie uns die Anmeldung bereits übermittelt?" etc. Der Brief ist direkt an meinen neuen Arbeitgeber adressiert. Was hat denn so eine Mitgliedschaft zu bedeuten? Hab ich dadurch einen Nachteil? Kann ich dann nicht mehr wechseln? Ich bin momentan gesetzl. versichert könnte aber aufgrund meines entsprechenden Bruttojahreseinkommen auch auf eine Privatversicherung umsteigen. Hat das irgendwelche Auswirkungen? Mach mir schon die ganze Zeit Gedanken. Danke!

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Anmeldung bei Krankenkasse wiederrufen?

Hallo zusammen,

habe bei meiner alten KK gekündigt und mich bei einer neuen angemeldet, möchte das jedoch wiederrufen?

Ist dies noch möglich, meine Mitgliedschaft würde am 01.08.2016 beginnen?

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Werden Privatpatienten tatsächlich immer bevorzugt oder kommt es auf die Stadt an?

Meine Cousine ist dieses Jahr als Lehrerin verbeamtet worden und somit Mitglied einer privaten Krankenversicherung geworden.

Ich habe im Studium eine gesetzliche Krankenversicherung und war davor privat bei meinem Vater mit versichert. Beim Übergang ist mir keine negative Behandlung aufgefallen.

Beide besuchen wir den gleichen Hausarzt, von einer Bevorteilung haben wir beide dort nie etwas mitbekommen. Wer akut krank ist, kann man meist am selben Tag in die Akutsprechstunde kommen, völlig egal wie er versichert ist. Einen gewöhnlichen Termin erhält man auch rasch, je nach Dringlichkeit früher oder auch ein paar Tage später, nie länger als eine Woche Wartezeit.

Auch bei den Fachärzten wäre der Unterschied eher gering anzusehen.

Dennoch wird ja oft gesagt, dass Privatpatienten überall meist bevorzugt behandelt werden? Ist dem überhaupt noch so oder bezieht sich das eher auf große Ballungszentren, wo Fachärzte oft voll besetzt sind oder Mangelware sind?

Wenn es mit dem Facharzttermin länger dauert, bietet meine Krankenkasse den Service, dass man ihnen den Umkreis nennt, wie weit man für den Termin fahren möchte und dann suchen die Mitarbeiter einen passenden Arzt und Termin aus. Ich habe damit wirklich gute Erfahrungen gemacht, hatte bisher teils innerhalb 3-4 Tagen meinen Facharzttermin, wenngleich es natürlich nicht immer der Wunscharzt ist.

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