Gesetzestext zu Abmelden aus Wohnort bei Auslandsaufenthalt (Meldegesetz)

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1 Antwort

In Deutschland besteht Meldepflicht. Allerdings heisst es im Gesetz, dass man sich am ersten Wohnsitz mindestens 6 Monate eines Jahres aufhalten muss. Daraus ergibt sich automatisch eine Abmeldepflicht, wenn man die 6 Monate nicht einhalten kann.

Du kannst dich entweder an eine Adresse im Ausland abmelden, sofern du eine hast oder du meldest dich als "unbekannt" ins Ausland ab.

Welchen Einfluss das allerdings auf deine Bankkonten, Wahlteilnahme etc. hat kann ich dir nicht und mir damals der Typ im Stadtbuero auch nicht beantworten.

Lass dich von denen einfach mal beraten.

Meldegesetz: § 25 Vorübergehender Aufenthalt (1) Wer nach § 13 oder § 22 für eine Wohnung im Inland gemeldet ist und für eine Dauer von bis zu sechs Monaten eine andere Wohnung bezieht, unterliegt hinsichtlich dieser Wohnung nicht der Meldepflicht nach den §§ 13 und 22. Für Personen, die sonst im Ausland wohnen und im Inland nicht gemeldet sind, besteht eine Meldepflicht, wenn der Aufenthalt die Dauer von zwei Monaten überschreitet. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler und ihre Familienangehörigen, soweit sie nach § 8 des Bundesvertriebenengesetzes mitverteilt werden, sowie Ausländerinnen und Ausländer, soweit sie in einer Aufnahmeeinrichtung oder einer sonstigen Durchgangsunterkunft wohnen.

(2) Eine Meldepflicht nach den §§ 13 und 22 wird auch nicht begründet durch den Vollzug einer richterlichen Entscheidung über eine Freiheitsentziehung, wenn die meldepflichtige Person für eine andere Wohnung im Inland gemeldet ist oder der Aufenthalt eine Dauer von bis zu zwei Monaten nicht überschreitet. Für Personen, die nicht für eine Wohnung im Inland gemeldet sind und deren Aufenthalt die Dauer von zwei Monaten überschreitet, hat die Leiterin oder der Leiter der Anstalt die Aufnahme und die Entlassung der für den Sitz der Anstalt zuständigen Meldebehörde mitzuteilen; die Betroffenen sind zu unterrichten. Die Mitteilung enthält die bei der Anmeldung zu erhebenden Daten (§ 18), soweit diese der Anstalt bekannt sind. Die Sätze 1 bis 3 gelten nicht, wenn die Voraussetzungen des § 28 vorliegen. Die Meldebehörde darf Daten nach den Sätzen 2 und 3 nur übermitteln, wenn sie im Einzelfall festgestellt hat, dass durch die Übermittlung schutzwürdige Interessen der Betroffenen nicht beeinträchtigt werden (§ 7). Vor Melderegisterauskünften hat die Meldebehörde die Betroffenen zu hören.

Hoffe das hilft dir weiter!

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Kommentar von motorenhans
06.10.2011, 12:03

Vielen Dank für die Antwort! Jetzt weiß ich auch woher dieses Gesetz stammt, nämlich aus dem Meldegesetz Bremen. Jetzt interessiert mich nur, wenn im NRW Meldegesetz bei §25 und auch keinem anderen etwas derartiges steht, gilt dann ein solcher Beschluss eines anderen Bundeslandes?

Gruß Hans

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