Gesellschaftsreaktion...?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Unsere  Gesellschaft  ist  instinktgesteuert.  4  Milliarden  Jahre  Überlebenskrieg  hat  alle  Genome  siegesgierig  (schwachenfeindlich  und  rassistisch)  werden  lassen.  Alle  Lebewesen  fühlen,  dass  man  schwächere  Lebewesen  und  schwächere  Gattungen  schlecht  behandeln  darf.  Die Menschheit  betrachtet  die  Tiere  als  Nutzobjekte. Die  meisten  Menschen  sind  der  Meinung,  dass  Tierversuche  unerlässlich  für  die  medizinische  Forschung  sind.  Die  Mehrheit  ist  davon  überzeugt,  dass  es  ohne  Tierversuche  keine  Medikamente  geben  würde.  Die  Tierhasser  bedenken  nicht,  dass  schon  lange  bevor  die  Tierversuche  begannen,  die   Apotheken  rammelvoll  mit  Medikamenten  waren.

Gäbe  es  ohne  Tierexperimente,  keine  Medikamente, keinen  medizinischen  Fortschritt?  Die  Entwicklungskosten  der  Arzneimittel  wären  nicht  ganz  so  niedrig  ohne  die  billigen  Versuchstiere.  Ethische  Gesetze  verbieten  Experimente  an  Tieren,  noch  mehr  als  an  Menschen.  Der  menschliche  Proband  kann  sagen,  wie  er  sich  fühlt  während  des  Experimentes.  Nur  er  kann  die  Nebenwirkungen  der  Arzneimittel  beschreiben.  Nur  er  kann  deutlich  machen,  dass  der  Versuch  bösartig  und  unzumutbar  ist.  Nur  der  Mensch  kann  aussteigen  aus  einem  brutalen  Experiment.  Wenn  menschliche  Testpersonen  die  Versuchstiere  ersetzen  würden,  dann  müssten  die  Arzneimittel  ˹am  Anfang  jedes  Versuches˺  extrem  niedrig  dosiert  werden.  Auch  danach  dürften  die  Dosen  nur  ganz  langsam  ansteigen.  Das  wäre  aber  zu  teuer  für  Nazis,  das  würde  zu  lange  dauern.  Weshalb  soll  Gottes  Ebenbild  auf  Profit  verzichten,  wenn   die   wehrlose  tierische  billigst  Alternative  zur  Verfügung  steht?  Die  ehrgeizigen  Forscher  sollten  die  neuen  Medikamente  schön  vorsichtig,   lieber  an  sich  selbst  ausprobieren.  Viele  der  Experimente  kann  man  an  Zellkulturen  durchführen.  Kein  Tier  lässt  sich  freiwillig  quälen  oder  töten.  Auch  vermeintlich  minderwertige  Wesen  haben  ein  bedingungsloses  Grundrecht  auf  Gerechtigkeit.  Gerechtigkeit  ist  der  Zustand,  in  dem  alle  möglichst  gut  und  gleich  gut  leben. 

Niemand  muss  für  Andere  sterben.  Kein  Mensch  muss  für  die  Gesundheit  der  Tiere  sterben.  Folglich  muss  auch  kein  Tier  für  die  Gesundheit  der  Menschen  sterben.  Das  ist   wahrscheinlich  das  wichtigste  Argument  gegen  Tierversuche.

Kein  Tierversuchsverfechter  möchte  für  die  Gesundheit  der  Anderen  sterben.  Erst  Recht  nicht  für  die  Gesundheit  der  Tiere.  Instinktgesteuerte Menschen  fühlen,  dass  "minderwertige"   Lebewesen  (bei  Bedarf)  für  die  "Hochwertigen"  sterben  müssen.  Wie  könnte  dieses  edle  Nazigefühl  falsch  sein?  Solche  Gefühle führen  instinktgesteuerte  Menschen  und  instinktgesteuerte  Gesellschaften  zum  Sieg.  Die  Lowtech-Siegerei  überleben  Viele,  die  Hightech-Siegerei  wird  aber  niemand  überleben.  Wer  möglichst  gutes  und  gleich  gutes  Leben  für  alle  anstrebt,  bessert  sich  moralisch,  und  verliert  seine  Siegesgier  und  seine  Weltzerstörergesinnung. 

 

kayo1548 22.02.2017, 21:00

"
Die  Mehrheit  ist  davon  überzeugt,  dass  es  ohne  Tierversuche  keine  Medikamente  geben  würde.
"

Die heutigen modernen Medikamente und auch OP Verfahren wären ohne Tierversuche nicht denkbar;

natürlich gab es auch vor Tierversuche schon Medikamente und selbst in der frühen Geschichte der Menschheit hat man selbige benutzt aber diese waren natürlich deutlich weniger weit fortgeschritten und viele Krankheiten (auch nicht vor allzulanger Zeit) in den meisten Fällen ein Todesurteil oder mit schweren Symptomatiken verbunden

"
Die  Entwicklungskosten  der  Arzneimittel  wären  nicht  ganz  so  niedrig  ohne  die  billigen  Versuchstiere.
"

Tierversuche sind nicht billig, ganz im Gegenteil:  die Kosten sind vergleichsweise sogar sehr hoch und der Aufwand riesig

"
Ethische  Gesetze  verbieten  Experimente  an  Tieren,  noch  mehr  als  an  Menschen.
"

Es gibt nicht die Ethik

"
Der  menschliche  Proband  kann  sagen,  wie  er  sich  fühlt  während 
des  Experimentes.  Nur  er  kann  die  Nebenwirkungen  der 
Arzneimittel  beschreiben
"

Nur geht es darum um Tierversuche nicht; so wie du das beschreibst (also im Endstadium) wird das auch tatsächlich an Menschen durchgeführt.

Bei Tierversuchen geht es auch um Grundlagenforschung, da muss man gewisse Zuchtlinien haben und gewisse Veränderungen gezielt vornehmen um überhaupt erstmal Wirkungsweisen zu verstehen.

Das geht dann beim Menschen nicht, da man Menschen kaum so züchten kann und selbst wenn das ginge braucht der Mensch viel zu lange um sich fortzupflanzen und zu entwickeln.

Dieser ganze Prozess ist die Basis.

Man hat da keine diversen Medikamente bei denen man nur noch schauen muss wie sie wirken; das wäre ein sehr fortgeschrittenes Stadium

"
Nur  er  kann  deutlich  machen,  dass  der  Versuch  bösartig  und  unzumutbar  ist.
"

Man versucht so weit wie möglich das Leid der Tiere zu vermeiden, aber du hast recht: immer geht das nicht und schön ist das sicher auch nicht - zumindest momentan aber die einzige Möglichkeit unseren medizinischen Standard aufrecht zu erhalten

"
Wenn  menschliche  Testpersonen  die  Versuchstiere  ersetzen  würden, 
dann  müssten  die  Arzneimittel  ˹am  Anfang  jedes  Versuches˺ 
extrem  niedrig  dosiert  werden.  Auch  danach  dürften  die  Dosen 
nur  ganz  langsam  ansteigen.
"

Ich glaube du hast nicht viel Ahnung von Tierversuche, Biochemie oder Medikamentenentwicklung;

So wie du das beschreibst läuft das nicht ab und funktioniert auch nicht

"
Das  wäre  aber  zu  teuer  für  Nazis,  das  würde  zu  lange  dauern
"

Wenn das so funktionieren würde wie du das schreisbt wäre das sogar viel besser da man da genau die Auswirkungen sehen würde;

es dauert weder länger noch wäre es teurer

"
Viele  der  Experimente  kann  man  an  Zellkulturen  durchführen
"

Dort wo es Ersatzmethoden gibt nutzt man diese auch, da diese nicht nur günstiger sondern auch viel schneller durchführbar sind.

Aber überall geht es leider nicht

"
Gerechtigkeit  ist  der  Zustand,  in  dem  alle  möglichst  gut  und  gleich  gut  leben. 
"

schöne Vorstellung, das meine ich ernst, nur funktioniert die Natur so nicht.

Kein Tier, keine Pflanze handelt danach, da es evolutionär nicht vorteilhaft wäre - letztendlich ist jeder auf den eigenen Vorteil bedacht.

Die Natur ist nicht fair und gerecht und der Mensch als Teil dieser ist es ebensowenig.

"
Niemand  muss  für  Andere  sterben. 
"

Stimmt so allgemein gesprochen nicht - der ganze Ernährungskreislauf funktioniert beispielsweise nur so

"
Instinktgesteuerte Menschen  fühlen,  dass  "minderwertige"   Lebewesen  (
"

Der Mensch hat keine Instinkte; wenn man das im Rahmen des Menschen benutzt meint man damit maximal biologisch angeborene Tendenzen.

Und kaum jemand der Tierversuche macht sieht andere Lebewesen als "minderwertiger" an, wieso auch?

"
Wie  könnte  dieses  edle  Nazigefühl  falsch  sein?
"

Kannst du diesen Zusammenhand statistisch belegen? Oder ist es nur deine Annahme, dass jeder der sowas macht "Nazugefühle" (wie auch immer du das definieren magst) hat?

Ich kann verstehen das du das nicht gut findest, wen du aber eine Tatsachenbehauptung aufstellst geht es nicht um deine Meinung, sondern um Fakten die du belegen können musst.

1
Unarbeiter 22.02.2017, 23:50
@kayo1548

Wer Tierversuche  legalisiert, beweist  dadurch  nicht  nur  seine  Niedertracht,  sondern auch  seine  Unwissenheit.  Weder  Du,  noch  Deine  Gesinnungsgenossen  haben  ein  ethisches  Anrecht  auf  Tierquälerei  und  auf  Tiermord.  Gerechtigkeit  ist  nicht  nur eine  "schöne  Vorstellung",    sondern  eine  überlebenswichtige Notwendigkeit.  Wer  Gerechtigkeit  für  eine  "schöne  Vorstellung" hält,   beweist  damit,  dass  er  keine  Ahnung  von  Notwendigkeiten  hat.  Mit  solchen  böswilligen  Menschen  zu diskutieren,  ist  reine  Zeitverschwendung.  Ich  mache es trotzdem.  Niedertracht,  Rassismus,  Schwachenfeindlichkeit  machen  die  Menschen  blind  für  das  Verbrechen.  Korrekte  Argumente  helfen  da  nicht  weiter.   Verbrechensblinde  möchten  blind  bleiben.  Diese   Art  Blindheit  wird  mit  zu  vielen    Glückshormonen  belohnt.

Ich  habe  sehr  oft  die  bösartigen  und  verlogenen  Argumente  der   Tierhasser   anhören   müssen.  Die   Rassisten  begreifen  nicht,  dass  es  nicht   auf  die   Anzahl  der  Argumente  ankommt,   sondern  auf  ihre  Qualität.  Welche  Argumente   legalisieren  Tierleid  und  Tiermord?    Böswillige,  rassistische  Naziargumente.  Welche  Gefühle  legalisieren  die  Tierquälerei?   Nazigefühle.  Welche  Gesinnung  sorgt  dafür,  dass  Tierexperimente   schamlos  durchgeführt   werden?   Nazigesinnung.  Wer  geblendet  vor  Niedertracht  ist,  will  es  gar  nicht  verstehen,  dass  niemand  für  Andere  sterben  muss.  Bist  Du  bereit  für  die  Gesundheit  der  Tiere  zu  sterben?  Weshalb   sollten  die  Tiere   für  Deine  Gesundheit  sterben?  Forschung  ist   Notwendig.  Sie  muss  aber  ohne  Verbrechen,  ohne  Quälerei,  und  ohne  Mord  auskommen.  Auch   die  menschliche  Ernährung  muss  ohne  Verbrechen   stattfinden.  Sie  funktioniert  ohne  Mord.  Niemand  wird  zum  Fleisch  essen  gezwungen.  Man  kann  ohne  Verbrechen  forschen.  Man  muss  sich  dazu  entschließen.  Kein  einziges  Tier  darf  für  einen  Menschen   getötet   werden.  Kein  einziger   Mensch  darf  für  einen  anderen  Menschen,  oder  für  ein  Tier  getötet  werden.  Jeder  vernünftige  Mensch  kann  das   begreifen.  Nazis  wollen  so  etwas   aber  nicht  verstehen.   Sie  stellen sich  lieber  blöd. 

Alle  Medikamente  müssen  an  Menschen  getestet   werden,   bevor  sie  auf  dem  Markt  kommen.  Die  Tierversuche  würde  man  sich   ersparen,  wenn  sie  nicht  so  billig,  und  so  schnell   währen.  Ist  kapitalistische  Forschung  nicht   mehr   profitgierig?  Das  Märchenland  der  instinktgesteuerten  Schwachenfeinde  ist  ein  sehr  schönes  Land.  Kapitalistische  Forschung  ist  ebenso  Krieg,  wie  kapitalistische  Arbeit,  wie  kapitalistische  Wirtschaft.  Auch  das  kann  man  leugnen,  wie  alles  andere  auch.  Wer  behauptet,  es  gibt  keine  Alternative  zu  Tierexperimenten,   behauptet,  es  gibt  keine  Alternative  zum  Mord,  keine  Alternative  zum  Verbrechen,  keine  Alternative  zur  Tierquälerei.  Wo  kein  Wille,  ist  auch  kein  Weg.

Wer  behauptet,  dass  die  Menschen  keine  Instinkte  haben  (dass  sie  nicht  instinktgesteuert  sind)  beweist  mit  dieser  Meinung,  dass  er  sich  für  unangenehme  Wahrheiten  nicht   interessiert.  Wer  behauptet,  dass  Versuche  an  Menschen  nicht billiger  sind,  als  Versuche  an  Tieren,  lügt  einfach.  Ich  habe   die  Erfahrung  gemacht,  dass  es  keinen  Sinn  macht,    mit   böswilligen  Menschen  herum  zu  diskutieren.   Wenn  das   Verbrechen  vorteilhaft  ist,  wird  es  einfach   zurechtgelogen.   Tierversuche  sind  sehr  vorteilhaft  für  die  Täter.  Das  Gefühl,  wertvoller  als  ein  Tier  zu   sein,   ist  unwiderstehlich   schön.  Machtgefühl  und  Überlegenheitsgefühl  sind  mit   die   schönsten   Gefühle.  Um  solche  schöne Gefühle  aufrechtzuerhalten,  lügen  instinktgesteuerte  Menschen,  wie   Weltmeister.   Alle  gutgemeinten  Diskussionen  bleiben   ergebnislos.

Die  Natur  ist  nicht  fair  und  nicht  gerecht.  Der  Mensch  ist  zu intelligent,  um  natürlich,  mörderisch,  siegerisch  zu  leben.  Der Mensch  hat  die  Fähigkeit  und  die  Verpflichtung,  sich  moralisch  zu  bessern.  Die  menschliche  Niedertracht  und  die  menschliche  Siegesgier   zerstören  im  Hightech-Zeitalter  die  Welt.   Moralische  Besserung  ist  die  Lösung,  nicht  natürliche,  instinktgesteuerte  Mörderpropaganda.

0
kayo1548 23.02.2017, 01:40
@Unarbeiter

"seine  Unwissenheit"

wenn das so ist kannst du ja auch sicher sagen was ich nicht weiß?

"
ein  ethisches  Anrecht"

das klingt ja fast so als ob Ethik etwas universelles, objektiv messbares wäre; dem ist aber nicht so.

"
  sondern  eine  überlebenswichtige Notwendigkeit.
"

"
  sondern  eine  überlebenswichtige Notwendigkeit.
"

Wäre das überlebenswichtig gewesen hätte es sich selektiv durchgesetzt; ich sehe das aber nirgends in der Natur du?

Gerechtigkeit ist eine von Menschen unterschiedlich definierte Situation oder Zustand.

Es gab Zeiten da galt es als gerecht das Frauen weniger wert waren als Männer, weiße mehr als schwarzw usw.

Es gibt nicht die Gerechtigkeit sondern nur unterschiedliche Vorstellungen davon

"
Wer  Gerechtigkeit  für  eine  "schöne  Vorstellung" hält,   beweist 
damit,  dass  er  keine  Ahnung  von  Notwendigkeiten  hat. 
"

wenn du soviel Ahnung davon hättest würdest du Beispiele bringen anstatt auf einer persönlichen Ebene herumzuhampeln, denn letzteres tun die meisten nur wenn sie ersteres nicht haben.

Und im Gegensatz zu dir bin ich bereit andere Meinungen anzuhören und würde sogar zugeben das du recht hast, wenn du das entsprechend nachweisen kannst.

"
.  Korrekte  Argumente  helfen  da  nicht  weiter.  
"

was denn dann? Falsche aber gut klingende Argumente?

"
Diese   Art  Blindheit  wird  mit  zu  vielen    Glückshormonen  belohnt.
"

das wäre mir, der diesem Bereich durchaus einige Jahre an Zeit gewidmet hat, so pauschal neu - kannst du das belegen?  Wo soll das stattfinden (also zeitlioch und kontextbezogen)? und was für hormonelle Veränderungen passieren genau?

"sondern  auf  ihre  Qualität."

volkommen richtig und da helfen "korrekte Argumente" eben schon weiterr

"
Welche  Argumente   legalisieren  Tierleid  und  Tiermord?
"

das Gesetz ganz einfach und das ist menschengebunden; der Mensch ist das einzige Tier das so ein abstraktes Rechtsverständni hat (und auch braucht).

Natürlich ist das Recht menschgemacht und für jemand der nach einem objektiven Sinn strebt wenig befriedigend - aber ein objektives Geset gibt es nunmal (leider?) nicht, so sehr du dir das auch wünschst.

Ich wünsche mir auch vieles, aber nur weil ich das tue wird es nicht wahr, daher muss ich halt damit leben, so wie du auch.

"
Nazigefühle
"

Ich frage nochmals: was genau sind denn "Nazigefühle" ?

"
gar  nicht  verstehen,  dass  niemand  für  Andere  sterben  muss
"

dazu habe ich oben schon was geschrieben;

mir scheint es als ignorierst du meinen Beitrag völlig   und schreibst einfach nochmal irgendwas darunter.

Wenn wir da aneinander vorbeirreden hilft das ja niemandem oder?

"
Niemand  wird  zum  Fleisch  essen  gezwungen.
"

richtig, aber das verdanken wir unserer Wohlstandsgesellschaft; früher mussten wir das essen was zur Verfügung stand und das konnte in vielen Regionen durchaus Fleisch sein.

Und andere Tierarten haben die Wahl von vorneherein nicht.

"
Alle  Medikamente  müssen  an  Menschen  getestet   werden,   bevor 
sie  auf  dem  Markt  kommen.  Die  Tierversuche  würde  man 
sich   ersparen,  wenn  sie  nicht  so  billig,  und  so  schnell  
währen. 
"

Auch dazu habe ich dir lang und breit erklärt warum das nicht stimmt - hast du dir das überhaupt durchgelesen?

 

"
Wer  behauptet,  dass  die  Menschen  keine  Instinkte  haben  (dass 
sie  nicht  instinktgesteuert  sind)  beweist  mit  dieser 
Meinung,  dass  er  sich  für  unangenehme  Wahrheiten  nicht  
"

also haben alle Psychologen, Biologen, Anthropologen u.ä. unrecht und du recht?

Mag ja durchaus sein, nur kannst du das dann auch beweisen? 

"Wer  behauptet,  dass  Versuche  an  Menschen  nicht billiger  sind,  als  Versuche  an  Tieren,  lügt  einfach"

ich habe dir erklärt warum das nicht so ist; wenn das eine Lüge ist kannst du das ja widerlegen.

Da du das offenbar aber nicht kannst weiß du genau das es nicht so ist, du es dir aber so sehr wünschst das du alles andere ausblendest

"
Moralische  Besserung  ist  die  Lösung,  nicht  natürliche, 
"

sicher, aber du vergisst das wir Tiere sind und immer sein werden - Affen in einer Hightechwelt.

Natürlich können wir was bewirken (wie z.b. Rückggang der Kriege), aber wir werden immer Tiere sein und uns auch so benehmen - so ist das halt einfach; wir sind keine Götter, keine Westen aus einer anderen Welt sondern ganz normale Tiere die sich unter Selektionsdruck entwickelt haben.

Du erwartest da mitunter Dinge die nicht funktionieren werden; letztendlich wirst du dich mit weniger zufrieden geben müssen

0
kayo1548 23.02.2017, 01:40
@kayo1548

"
mit   böswilligen  Menschen  herum  zu  diskutieren
"

du kennst mich überhaupt nicht, urteilst aber über mich?

Ich sag es mal ganz offen und ehrlich: mit Fakten und Objektivität hast du es nicht so oder?

Du
hast dein Weltbild und alles was nicht reinpasst ist eine Lüge, zu
Selbstkritik bist du nicht fähig da du dich und deine Meinungen auf
einen unantastbaren Thron stellst.

Bevor du also andere persönlich
angehst solltest du doch mal in dich gehen und darüber nachdenken was
du an Fehlern machst und wie du "dich bessern" kannst, anstatt das immer
nur von den anderen zu erwarten.

0
Unarbeiter 24.02.2017, 03:39
@kayo1548

Ich  bessere  mich  moralisch.  Deshalb  bin  ich  gegen  Tierquälerei  und  Tiermord.  Wer  Tierversuche  verteidigt,  bessert sich  moralisch  nicht.

Ich  kenne  Dich  nicht  persönlich.  Deine  bösartigen  und  falschen  Ansichten  (Kommentare)  entlarven  Dich.  Weshalb  argumentierst  Du  so  bösartig?  Wer  zwingt  Dich  dazu?  Wie  kann  man  behaupten,  dass  die  Menschen  nicht  instinktgesteuert  sind;  dass  Tiermord  und  Tierquälerei  notwendig  sind, .......?  Wie  kann  man  andeuten,  dass  Ethik  nicht  definierbar  ist?  Darf  man  alles  behaupten,  und  alles  leugnen,  um  weiterhin  schwachenfeindlich   (rassistisch)  leben  zu  dürfen?  Wer  bösartig  schreibt,  muss  damit  rechnen,  dass man  ihn  als  böswillig  einstuft.

Welcher  Psychologe  behauptet,  dass  die  Menschen  nicht  instinktgesteuert  sind?  Wer  die  einen  Lebewesen  für  wertvoll  hält,  die  anderen  als  Nutzobjekte  betrachtet,  ist  instinktgesteuert.  Wer  sich  einbildet,  dass  man  die  vermeintlich Minderwertigen  töten  darf,  ist  ein  Rassist.  Wer  behauptet,  dass  kapitalistische  Forschung  nicht  profitgierig  und  nicht  siegesgierig  ist,  ist  ein  Kapitalist.   Oder  zählen  Behauptungen nicht? 

Wie  kann  man  behaupten,  dass  Ethik  nicht  überlebenswichtig  ist?  Deine  sinngemäße  Behauptung:  wenn  Ethik  überlebenswichtig  wäre,  dann  hätte  sie  sich  im  Rahmen der  natürlichen  Auslese  durchgesetzt;  ist  ebenfalls  falsch.  

Die  natürliche  Evolution  basiert  auf  das  Recht  des  Stärkeren.  4  Milliarden  Jahre  Siegerei  hat  siegesgierige  Lebewesen  hervorgebracht.  Ethische  Wesen  (moralisch  korrekte  Wesen)    können  sich  im  Entwicklungskrieg  nicht  durchsetzen.  Im  Lowtech-Zeitalter  bringt  die  Siegesgier  nicht  alle  um.              Im  Hightech-Zeitalter  werden  aber  alle  an  der   Siegerei   (an  der   Ethiklosigkeit)  versterben.  Es  wird  den  letzten,  den weltzerstörenden  Sieg  geben.  Um  das  zu  erkennen,  benötigt  man  keine  Kristallkugel.  Ich  wiederhole  mich  nicht  gern.  Ich  tue  es  aber  trotzdem.  Die  Lowtech-Sierei  überleben  Viele,  die  Hightech-Siegerei  wird  aber  niemand  überleben.  Kann  man  das  nicht  verstehen?  Oder  will  man  das  nicht  verstehen? 

Ethik  ist  die  beste  Moral.  Ethik  und  moralische  Korrektheit  können  sich  selektiv  nicht  durchsetzen.  Nur  siegbringende  Gene  und   siegbringende   Veranlagungen  können  den  natürlichen   Entwicklungskrieg   überstehen.  Ethik und  Gutwilligkeit  sind  zu  große  Wettbewerbsnachteile  im   Überlebenskrieg.  Nur  wer  siegen  will,  siegt.  Nur  wer  siegesgierig  ist,  kann  sich  durchsetzen  im  Verdrängungskrieg. Gutwillige,  moralisch  korrekte  Lebewesen  können  sich  nicht  behaupten  in  der  natürlichen   Evolution.  Die  Gutwilligen   sind  nicht  rachsüchtig.   Man   kann   sie  immer   wieder   attackieren.   Sie  schlagen  nicht  zurück.  Die  Gutwilligen  sind  schon  vor  Jahrmilliarden  von  den  Siegesgierigen,  durch  die vielen  Angriffe,  aufgerieben  und   ausgerottet  worden.  Wer  aber  zu  siegesgierig  ist,  macht  sich  zu  viele  Feinde.  Wer  übermotiviert  siegesgierig  ist,  greift  auch  die  eigene  Genlinie,  die  eigene  Familie  an.  Wer   untermotiviert  ist,  kann  sich  deshalb  nicht  durchsetzen.  Nur   Lebewesen  und  Genlinien,  die  nicht  übermotiviert  und  nicht  untermotiviert  siegesgierig  sind,  können  sich  auf  die  Dauer  behaupten  im  Überlebenskrieg.

Moral  ist  die  Lebensstrategie  (die  Verhaltensregelung,  die  Gesinnung)  die  der  einzelne  Mensch  oder  eine  Gemeinschaft  für  gut  hält.  Ethik  ist  die  beste  Moral.  Also  die  Gesinnung  (die  Lebensstrategie,  die  Verhaltensregelung)  die  tatsächlich  gut  ist.  Die  angezüchtete  (die  ins  Genom  verankerte),   siegbringende  Lebensstrategie  (die  siegdienliche  Verhaltensregelung)  ist  keine  Ethik,  sondern  Nazimoral.

Ich  habe  eingesehen,  dass  ich  mich  moralisch  bessern  muss. Sonst  zerstört  meine  angeborene,  siegesgierige  Nazimoral  die  Welt.  Ich  bessere  mich.  Mach  mit!

0
kayo1548 24.02.2017, 19:18
@Unarbeiter

"
Wer  Tierversuche  verteidigt,  bessert sich  moralisch  nicht.
"

 

Tierversuche sind aber notwendig um den heutigen medizinischen Standard zu halten, ob man es mag oder nicht.

Mit "verteidigen" hat das wenig zu tun - es ist ein objektiver Fakt, der nicht von meiner, deiner oder sonst einer Meinung abhängt.

Du kannst das ja gerne schlecht finden, das ist dein gutes Recht, ändert aber nichts daran, dass wir den heutigen Stand nicht ohne Tierversuche halten können

"
  Deine  bösartigen  und  falschen  Ansichten 
"

Es geht hier nicht um meine Ansichten, sondern um objektive Fakten (das ist ein Unterschied!) und wenn letztere so falsch sind kannst du sie ja mit Sicherheit widerlegen?

Wenn du das aber könntest hättest du es doch schon längst getan oder?

"
Wie  kann  man  behaupten,  dass  die  Menschen  nicht  instinktgesteuert  sind;
"

 

Weil es nunmal so ist.

Menschen haben offene Regulationen und maximal biologische Tendenzen; das sieht man daran das selbige sich zwar mitunter durchsetzen aber je nach Kultur auch unterschiedlich ausgelebt werden.

Mit einem Instintk den andere Tiere mitunter haben hat das wenig zu tun; wobei es auch bei vielen artverwandten Tieren (z.b. Primaten) ähnlich aussieht.

Generell ist das kein entweder oder sondern eher fließend

"
Wie  kann  man  andeuten,  dass  Ethik  nicht  definierbar  ist?  
"

"
Wie  kann  man  andeuten,  dass  Ethik  nicht  definierbar  ist?  
"

Natürlich ist Ethik definierbar, aber Ethik ist nicht absolut.

Wäre sie absolut hätte ja jeder dasselbe Bild davon oder?

"
 um  weiterhin  schwachenfeindlich   (rassistisch)
"

"
 um  weiterhin  schwachenfeindlich   (rassistisch)
"

Vielleicht solltest du dir nochmal die Definition von Rassismus durchlesen? Denn Rassismus ist was völlig anderes

Und was objektiv nachvollziehbare Argumente mit "schwachenfeindlich" zu tun haben musst du mir auch erklären.

 

"
Welcher  Psychologe  behauptet,  dass  die  Menschen  nicht  instinktgesteuert  sind?
"

z.b. Ich

Kannst du aber auch z..b. hier nachlesen:

http://www.psychology48.com/deu/d/instinkt/instinkt.htm

Oder als Gaststudent mal in einer Psychologie Vorlesung mitunter auch in einer Anthropologie Vorlestung teilnehmen.

Das ist im Regelfall problemlos möglich.

"
Wer  die  einen  Lebewesen  für  wertvoll  hält,  die  anderen  als  Nutzobjekte  betrachtet,  ist  instinktgesteuert. 
"

In der Natur gibt es da imemr Bevorzugungen, mit Instinkt hat das aber überhaupt nichts zu tun

"
Die  natürliche  Evolution  basiert  auf  das  Recht  des  Stärkeren.
"

Nein tut sie nicht, das ist eine Fehlübersetzung.

Im englischen heißt es "survival of the fittest";  fittest meint aber nicht fit im eingedeutschten Sinne, sondern von to fit - anpassen.

Der Bestangespasste überlebt - mit physischer Stätkre hat das nur dann was zu tun, wenn selbige ein Selektionsvorteil ist

"
Im  Hightech-Zeitalter  werden  aber  alle  an  der   Siegerei   (an  der   Ethiklosigkeit)  versterben.
"

Du hast da insofern recht, als das das was uns ausmacht und selektiv hilfreich war vielleicht damals in der Steppe nützlich war, aber nicht mehr unbedingt in eine beispielsweise Großstadt passt.

Das ist im Einzelfall durchaus der Fall,.

"
Gutwilligkeit  sind  zu  große  Wettbewerbsnachteile
"

Das ist richtig;

in einzeklnen Fällen (z.b. die Menschengemeinschaft die sich um Babys kümmert bzw die "rücksichtsvoller" behandelt) kann es durchaus evolutionär vorteilhaft sein, aber nicht pauschal und vor allen Dingen auch dort nur bis zu einem gewissen Maße, sozusagen eine Abwägung.

"
Die  Gutwilligen   sind  nicht  rachsüchtig
"

Doch - jeder Mensch ist rachsüchtig und jeder Mensch ist aggressiv;  es ist allerdings eine Frage der biologischen Umstände, der Entwicklung und Kontextfaktoren wie sich das äußert bzw ob man das "auselbt".

"
Die  Gutwilligen  sind  schon  vor  Jahrmilliarden  von  den 
Siegesgierigen,  durch  die vielen  Angriffe,  aufgerieben 
und   ausgerottet  worden. 

"

ich denke nicht das es ein höher entwickeltes Tier gab das sich je so verhalten hat wie du "gutwillig" definierst; manche Sachen sind einfach so primär das man sie selbst zwischen sehr unterschiedlichen Tierarten sehen kann.

Daneben wäre das ja eh auch eine Frage ob dieses Merkmal überhaupt vererbbar ist, denn nur das kann ja zur Evolution beitragen

"
Also  die  Gesinnung  (die  Lebensstrategie,  die  Verhaltensregelung)  die  tatsächlich  gut  ist. 
"

und wer definiert was tatsächlich gut ist, ist diese Definition also nicht auch von einer subjektiven Wertung abhängig?

0
kayo1548 24.02.2017, 19:18
@kayo1548

"
Mach  mit!
"

Ich bin mir bewusst, dass viele
biologische Tendenzen die ich habe früher mal sinnvoll waren mitunter
in der heutigen Kultur aber nicht.

Und ich denke jeder ist sich
dessen bewusst: die ganzen Überlegungen wie man z.b. Konflikte vermeiden
kann, Kriminalität reduzieren kann usw basieren z.T: darauf

Also
kann man da sicher etwas tun um das zu reduzieren - ganz vermeiden lässt
sich das allerdings nie, denn der Mensch ist und bleibt nunmal ein Tier
(das natürlich in der Lage ist sich zu hinterfragen)

0

Was möchtest Du wissen?