Gesellschaftlicher Aufstieg?

10 Antworten

Hallo Rebekka!

Man kann definitiv aufsteigen, aber dazu muss man viel Einsatz zeigen & auch nicht selten einiges riskieren. Jeder kann im Grunde alles erreichen, wenn er es nur will & bereit ist was dafür zu geben. Ein Honiglecken ist es aber nicht.

Mir ist dieser Aufstieg selber gelungen, vorwiegend über meinen Beruf und über einige Ehrenämter, aber es war ... ganz viel Arbeit, die einem oftmals keiner dankt, bzw. die einem oftmals angelastet und als Selbstzweck zugesprochen wird. Als Ausländer aus der Platte war es nicht einfach, hier Fuß zu fassen & für manche bin ich immernoch "der Jugoslawe, der allein aufgrund seiner Herkunft nix taugt".. aber ich habe es gepackt. 

Inzwischen habe ich, was mich oft betroffen macht, zwar auch einige Neider.. aber andererseits sagte mein Opa immer: Neid muss man sich sehr hart erarbeiten.

Ich verstehe die Frage nicht - vielleicht nur deswegen, weil sie ein wenig "wurstig" formuliert ist. Denn es gibt kein "Versprechen" für einen gesellschaftlichen Aufstieg für jedermann. Wer sollte dieses auch abgeben oder abgegeben haben?

Was es in unserem Land gibt, sind zumindest relativ gleiche Startvoraussetzungen für einen gesellschaftlichen Aufstieg, völlig ohne Berücksichtigung der Herkunft. Unser Schul- und Bildungssystem ist nahezu kostenlos, deswegen konnte ich z.B. auch als so genanntes "Arbeiterkind" 1983 Abitur machen, ohne meine Eltern finanziell zu belasten. Das ist längst nicht überall so.

Ansonsten ist es jedermanns eigener Weg und eigene Entscheidungsfindung, was er aus seinem Leben macht. Klar, ein bisschen Glück gehört auch manchmal dazu - aber ein früherer Trainer von mir sagte dazu mal den schlauen Satz: - Glück hilft manchmal - Training immer - !

Trotzdem - viel Glück - !

Da bin ich geteilter Meinung.

Einerseits ja durch viele Bildungsangbote, finanzieller Unterstützung. 

Andererseits trotz vieler Angebote ist dennoch der Aufstieg stark von den Eltern abhängig.

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