Gesellschafter oder Mitarbeiter?

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3 Antworten

Wenn sie die ganze Zeit dort ist, wird ein Minijob wohl nicht reichen. Warum meldet er sie nicht ganz normal sozialversicherungspflichtig an?

Weil das Geld kostet ;-)

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naja da versteh ich ihn schon....jetzt mal angenommen:

der laden kostet an miete pro Monat 1400 Euro warm dann kommen noch die Versicherungen im Monat dazu....Ratenzahlung für Kredit

dass alles muss er ja auch wieder reinkriegen...und dann noch seiner eigenen frau einen teilzeitvertrag geben und ihr sagen wir mal 700 euro netto zahlen und noch die ganzen abgaben....dann braucht er ja eigentlich nimma mehr aufmachen...

wie sieht es denn eigentlich aus wenn er die ganze zeit drinn stehen würde, dürfte er sich selbst gehalt auszahlen?

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@ErsterSchnee

Klar darf er das!?

Das verdiente Gehalt gehört dann vielleicht beiden, davor wurde aber einiges abgezogen, Steuer, Sozialversicherung und und und

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@dropdatabase23

Wie will er sich denn ein Gehalt zahlen? Schließt er dann einen (Arbeits)vertrag mit sich selber ab? Sowas lernt man doch schon in der Schule, dass das nicht geht.

Natürlich kann er einfach Geld aus der Firma entnehmen - aber das ist kein Gehalt und muss auch erstmal verdient worden sein, wenn man das Firmenkonto nicht gnadenlos bis zum Anschlag überziehen will! (Dann muss man das nämlich auch irgendwann zurückzahlen...)

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Hallo,

  • zwischen Gesellschafter und Mitarbeiter liegen Welten.

  • Gesellschafterin kommt für deine Freundin eh nicht in Frage, weil der Mann keine Gesellschaft, z,B, eine GmbH hat, sondern ein Einzelunternehmen.

  • Warum darf deine Freundin nicht umsonst arbeiten ?

  • Natürlich datf sie das. Es ist sogar normal wenn Eheleute oder Familienangehörige sich gegenseitigig unterstützen.

Aus diesem Grund haben meistens Ausländische Mitbürger einen Imbis oder einen Kiosk. Weil alle mit anpacken.

  • Die für deine Freunde beste Möglichkeit ist Folgende JETZT AUFPASSEN !!

  • Der Mann meldet seine Frau als geringfügigt Beschäftigte (400,- € Job ) offiziell an.

  • Dafür zahlt er eine kleine Pauschale von con unter 50,- € ) im Monat.

  • Er zahlt seiner Frau ganz offiziell ein Gehalt von von 450,- e im Monat (wurde erhöht).

  • Der Vorteil ist, dass er den Lohn an seine Frau als "Ausgaben" steuerlich geltend machen kann.

  • Denn seine Einkünfte, bzw. den Gewinn muss er beim Finanzamt versteuern. Die Formel für die Gewinnberechnung lautet:

  • Gewinn = Einnahmen - Ausgaben

Um möglichst wenig Umsatzsteuer ( 19 % ) zahlen zu müssen, ist es gut, wenn er "Ausgben" hat.

  • Ob seine Frau nun den Job erledigt oder er eine fremde Hilfskraft beschäftigen würde, spielt keine Rolle.

Was wirklich wichtig ist und das sehen viele nicht so genau, ist eine ordnungsgemäße Abrechnung, - Und nicht zwischen Tür und Angel oder einen Monat ja und den anderen Monat nein.

  • Pünktlich zum 1. sollte der Mann seiner Frau ihr Gehalt zahlen.
  • Am besten auch auf ein getrenntes Konto überweisen

  • Das hat den Vorteil, dass er durch die Kontoauszüge nachweisen kann, dass tatsächlich Ausgaben vorhanden waren.

  • Ob seine Frau das Geld einen Tag später abholt und ihrem Mann zurück gibt ist egal.

  • Denn Geld verschenken ist nicht verboten !

  • In der sog, Umstzvorsteuererklärung, muss der Mann als Existensgründer, monat lich

  • die Einnahmen, sowie die Ausgaben verbuchen.

  • Und für wirklich alles braucht er entsprechende Belege !!!

  • Hat er die nicht, wird da Finanzamt die Ausgaben nicht anerkennen.

  • Und zu behaupten, "Ich habe meiner Frau auch Geld gegeben" wird micht reichen.

  • Wichtig ist auch, dass seine Frau auf "Abruf" offiziell im Lden arbeitet.

  • Würde er seine Frau Vollzeit beschäftigen, müsste er neben dem Lohn auch jede Menge an Sozialabgaben zahlen.

  • Die Beschäftigung der Frau kann man auch gut damit begründen, dass sie den Ppierkrm erledigt.

  • Zusammenfassung:

  • Die Frau offiziell als 450,- €-Kraft anmelden !

  • Ein Girokonto für die Frau einrichten ( Kostenlos )
  • Der Frau den Lohn regelmäßig aufs Konto überweisen
  • Belege als Nachweis sammeln

  • Zu den Ausgaben zählen auch

  • Ladenmiete
  • Stromkosten
  • eventuelle Versicherungsbeiträge
  • Kosten fürs Auto, wenn er es zur Ausübung seiner Gechäfts benutzt
  • Das Gleiche gilt für Telefon und Internetanschluss
  • Wenn er für den Betrieb einen PC oder Ladeneinrichtung und Ware einkauft - Belege sammeln.

Zum Schluss noch ein Steuer-Tipp, den kaum einer kennt, der aber fünktioniert und richtig Geld bringt.

Beispiel:

  • Der Mann ist selbständig
  • Die Frau hat ein Auto, auf Ihren Namen angemeldet

  • Nun braucht der Mann das Auto, weil er was für den Betrieb regeln muss.

  • Er nimmt sich NICHT einfach den Wagen, sondern leiht ihn sich, und zwar von seiner Frau. - Das geht tatsächlich !!!!

  • Um das Auto gegen Geld verleihen zu können, muss die Frau ein Gewerbe als Autovermieterin anmeldet. ( Der Gewerbeschein kostet 30,- ).

  • Da sie nur an ihren Mann vermietet, hat sie wenig einkommen und zahlt so gut wie keine Steuern. Dafür hat sie Ausgaben, kann auch das Auto abscheiben, da es an Wert verliert.

  • Der Mann hingegen zahlt für ds Leihen den üblichen Preis, z.B. 100,- € am Tag.

  • Die gezaghlte Leihgebühr kann er wiederum als Ausgaben geltend machen.
  • Leiht er sich das Auto nur einmal in der Wochen, sind das 400,- €

  • Zusammen mit dem Gehalt für seine Frau sind es bereits 800,- im Monat, für die er keine Steuern zahlen muss!

  • Bei 19 % Umstzsteuer sind das 152,. € im Monat und 1.824.- € im Jahr !!

  • Damit kann man schon ein paar Weihnachtsgeschenke kaufen, oder ?

Solltest du noch Fragen zur Existenzgründung oder zu Steuerfragen haben, kannst du dich gerne noch mal an mich wenden.

Ich hoffe mein Tipp hat dir gehoöfen

Oh mein Gott...nein wircklich dass muss ich jetzt mal sagen Oh mein Gott....

Wahnsinn, großes Lob an dich...es sollte mehr ratschlaggeber wie dich hier geben...super...

ich danke dir von herzen für deine offene, konkrete nur auf die Frage abgezielte super antwort.

finde ich klasse....da du mir das Angebot unterbreitet hast, hätte ich doch noch ein paar fragen....würde mich sehr freuen, wenn du mir die Freundschaft anbieten würdest, damit wir alles weitere per pn besprechen können.

wollte dir soeben einen Stern geben, leider muss ich noch n bissl warten, aber dann kriegst den von mir...

:-)

Liebe Grüße

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Da sie nur an ihren Mann vermietet, hat sie wenig einkommen und zahlt so gut wie keine Steuern.

Wieso fällt dafür denn keine Einkommensteuer an? Und wo liegt der Steuervorteil, wenn sie die Zusammenveranlagung wählen? Und wenn sie sich getrennt veranlagen lassen - wo genau ist da der steuerliche Gewinn?

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Er kann sie fest anstellen, sie muss ja nicht unbedingt geschäftsführerin sein, um dort den ganzen Tag zu arbeiten und selbst WENN sie Geschäftsführerin wäre, könnte sie auch nur bestellte geschäftsführerin sein und kein Gesellschafter, da muss man unterscheiden.

Sie muss aber schon einen Mindestlohn an Gehalt beziehen, alles andere würde vielleicht als Schwarzarbeit angesehen.... Mit dem Finanzamt darf man sich keine Scherze erlauben :-(

nene schwarzarbeit will er auch garnicht anbieten, ist ein ehrlicher Mensch....ich mein ja nur früher konnten Ehegatten und kinder umsonst im Familienbetrieb mithelfen.. und was wenn Sie garkein Entgeld von ihm möchte...is ja klar, ich hab mit ihr gesprochen und ihre sicht is ja auch logisch....sie sind verheiratet und alles was durch dieses Geschäft eingenommen wird gehört ihnen ja dann auch beiden....

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@wiedumirichdir

Also ich glaube da fragst Du vielleicht besser bei finanzfrage.net nach oder noch besser: Beim Arbeits oder Finanzamt.

In der Theorie kann man glaube ich jemanden für 401€ im Monat als niedrig-Lohn mitarbeiter einstellen, das wäre doch schon was?

Für den Anfang könnte man etwas tricksen und einen Praktikumsvertrag abschließen, für ein paar Monate. Dann ist es erst einmal kein Problem, aber auch da gibt es Vorschriften und Grenzen.

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