Gesellschaft verdirbt einen?

3 Antworten

Hallo!

Um ehrlich zu sein, ich hab's nicht so mit Philosophen, da sie letzten Endes auch nur ihre subjektive, völlig willkürliche Sichtweise publizier(t)en und das daher kein repräsentatives Bild ist. 

Allgemein glaube ich daran, dass die Gesellschaft zwar durchaus auf die Menschen abstrahlt & das Milieu, in dem sich jemand fortbewegt bzw. in dem er die meiste Zeit verbringt abfärbt, aber das muss nicht sein. Es kommt auch drauf an, wie stark jemand vom Charakter her ist.

Mein Bruder z.B., ein - sorry - allgemein etwas schwacher und leicht beeinflussbarer Mensch, hat sich durch falsche Freunde sogar zum Drogenkonsum verleiten lassen & verlor fast alles was er hatte dadurch inklusive seiner Arbeit und seinem alten Freundeskreis, den er überwiegend seit Grundschule kannte... aber wieder andere bleiben in der Lage stark/standhaft.

Vernünftig wird man natürlich nicht geboren, denn Vernunft erwirbt ein Mensch erst im Laufe seines Lebens, wenn alles gut verläuft. Natürlich hat die Gesellschaft weinen Einfluß auf uns, doch sind wir keine bloßen Pawlowschen Hunde, passiv allem ausgesetzt, zumindest nicht alle Menschen.

Der Mensch an sich ist weder "gut" noch "schlecht" von seiner Biologie her, daher ist Rousseaus Auffassung so nicht richtig.

Nun ja, wenn ein gutgläubiger Mensch denkt, dass die Menschen gut sind, geht er davon aus, dass das auch auf ihre Taten zutrifft. So geht er davon aus, dass es das richtige benehmen sei und verhält sich ebenfalls so.

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