Gesellschaft der Wilhelminischen zeit

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Ich weiß nicht genau, was du da nötig hast. Meine Großeltern haben oft von der damalige Zeit gesprochen. Es war die Zeit des industriellen Aufbruchs. Wenn mir mein Großvater die Geschichte von der ersten Eisenbahn erzählte, die in den Bahnhof einfuhr und wie die Menschen sie bestaunt haben, konnte ich mir das kaum vorstellen. So muß es aber auch einem Bauer aus dem Nachbardorf ergangen sein. Denn die Geschichte ging weiter. Der Bauer hat nicht geglaubt, das ein Wagen ohne Pferde sich bewegen kann. Man nahm ihn mit zur Bahn. Er stand schweigend da. Ziemlich am Ende des Zuges kam ein Waggon, in den Pferde geladen waren. Da machste er den Mund auf und meinte: ohne Pferde geht also doch nicht.

Einen sehr guten Einblick in das wilhelminische Zeitalter bietet der Film "Der Untertan" nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann..

Leider weiß ich nicht, ob man den irgendwo im Web sehen kann. Auf youtube sind einige Ausschnitte zu sehen und falls ihr t-home entertain haben solltet, da kann man den Film gratis über videoload sehen.

Wesentliches Merkmal dieser Zeit war das Streben des Kaisers, das Reich als wichtige politische Größe unter den bestehenden Weltmächten zu etablieren. Als Deutscher Kaiser sah er seine Aufgabe darin, allzeit Mehrer des Deutschen Reichs zu sein, nicht an kriegerischen Eroberungen, sondern an den Gütern und Gaben des Friedens auf dem Gebiet nationaler Wohlfahrt, Freiheit und Gesittung. Wilhelm II. legte viel Wert auf internationales Prestige. Eng verbunden mit diesem Anspruch war die militärische Aufrüstung des Kaiserreichs sowie die Forcierung der Kolonialpolitik in Afrika und der Südsee. Dies und die Verwicklung des Deutschen Reichs in verschiedene internationale Krisen führten zu einer Destabilisierung der Außenpolitik. Die Vorliebe Wilhelms für militärischen Prunk, der sich beispielsweise in zahlreichen Paraden zu den unterschiedlichsten Anlässen ausdrückte, führte auch gesellschaftlich zu einer Überbetonung des Militärs und der militärischen Hierarchie bis hinein ins zivile Leben der deutschen Gesellschaft, in der für eine berufliche Laufbahn – nicht nur im Verwaltungsapparat – die Ableistung des Militärdienstes und der militärische Rang eines Menschen von entscheidender Bedeutung war. Einen Rang als Reserveoffizier zuhaben, galt im wilhelminischen Bürgertum als Eintrittskarte in die bessere Gesellschaft, ebenso wie das Fehlen eines militärischen Ranges ein Karrierehindernis darstellte. Mein Großvater erzählte immer wenn du keine Uniform hattest warst du kein Mann. Die Pickelhaube steht ja heute noch dafür.

Kann man in dieser Gesellschaft als Schwuler glücklich werden?

Ich bin 18 Jahre alt und glaube seit gut einem Jahr, dass ich homosexuell bin. Daran hat sich bisher nicht viel geändert.

Akzeptieren kann ich es noch lange nicht. Nicht mal im Ansatz. Von Zeit zu Zeit geht es mir damit auch richtig schlecht. Warum auch gerade ich zu diesen wenigen Prozent gehören muss.. Das macht mich zeitweise auch derartig aggressiv. Das kann ich im Sport/Fitnessstudio zwar wieder abbauen, aber das hilft alles nichts.

Immer wieder, ob beim arbeiten, privat, mit Freunden oder im Fernsehen - immer hört und sieht man Dinge, die einem den Mut am Leben einfach nehmen. Schwule gehören nicht in den Profisport, nicht zur Polizei, Schwulsein ist ein evolutionärer Rückschritt usw. Das habe ich in den letzten 24 Stunden so gehört. Oder auch eine gute Freundin von mir sagt immer wieder so Dinge wie: "Och ne, nicht der auch noch!", als Hitzelsberger sich geoutet hat.

Ich bin mir auch relativ sicher, dass niemand davon ahnt, nach außen wirke ich jedenfalls nicht tuntig. Aber so sind natürlich auch längst nicht alle Schwulen.

Dennoch kann ich's wohl kaum ändern und werde wohl nie ein erfülltes Leben führen können. Alles wäre so viel einfacher, wenn ich einfach ganz normal sein könnte. Und nein, Schwulsein ist nicht normal. Nicht, solange man von JEDEM blöd angemacht wird, sich damit unwohl fühlt und ein Außenseiter dieser Gesellschaft ist.

Wenn das raus käme, wären soo viele Verhältnisse mit Leuten zerstört, die mir nahe stehen. Da bin ich mir ganz sicher. KEINER würde mich mehr als den ansehen und respektieren, der ich bin. Der Umgang mit jedem einzelnen würde sich verändern. Ich wette auch, dass hier unter den Lesern genug sind, die mich in Echt blöd damit anmachen würden.

Und das obwohl man nichts dafür kann und schon gar nichts dagegen machen kann.

Wie soll ich jetzt mit dieser Misere umgehen?

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Ritalin ohne adhs?

Ich nehme seit zwei Wochen täglich Ritalin außer an Wochenenden wird die Wirkung sich verändern im Laufe der Zeit und wenn ja bleibt der Effekt dass ich ohne Probleme aufräumen kann beziehungsweise mein Ding erledigen kann ohne groß darüber nachzudenken ich habe in einem anderen Forum gelesen das sich die Wirkung mit der Zeit verändert beziehungsweise dass die Euphorie ausbleibt für was sagt die Euphorie oder wie bemerke ich sehe sie ist mir noch nie bewusst aufgefallen hat sie was damit zu tun dass ich motiviert an alle Dinge rangehe und sie einfach erledige

mit freundlichen Grüßen

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Bin mir nicht ganz sicher, aber kann mir jemand sagen ob das Bild expressionistisch ist? :)

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Aufgabe:
Die Aufgabenstellung zum Themenbereich Modernisierung in Wirtschaft und Gesellschaft Lautet: Die Industrielle Revolution
Manchem Zeitgenossen der Industrialisierung kam es so vor, als ob aus vergangenen und vergehenden Zeiten der Barbarei in ein neues Zeitalter eingezogen sei.

- Beschreiben Sie die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen und erläutern Sie an Beispielen, wie sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen durch die Industrielle Revolution veränderten.

- Diskutieren Sie, ob die Industielle Revolution Segen oder Fluch für die Menschheit bedeutet.

Ich bedanke mich schonmal für eure Hilfe

PS. falls ihr eine gute Leitfrage im Kopf habt nur raus damit ✌️

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