Geschwindigkeitsbegrenzung mit Fahrradträger?

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3 Antworten

Der Querträger, der auf einer AHK aufsitzt, ist kein Anhänger, deshalb: Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Begrenzung. Es besteht aber eine besondere Sorgfaltspflicht, die über das Lesen der Gebrauchsanleitung hinausgeht:

Fahrräder und Anbauteile sind vielleicht für Geschwindigkeiten bis 60 km/h ausgelegt, und das längs zur Fahrtrichtung. Deshalb gehören Satteltaschen und -boxen bzw andere, nicht fest verschraubte Zubehörteile (zB abnehmbare Schutzbleche) auf keinen Fall ans Rad selbst, sondern grundsätzlich in den Kofferraum.

Wird ein nachfolgendes Fahrzeug durch gelöste Teile beschädigt oder entsteht durch Ausweichen ein Unfall, ist der Benutzer des Fahrradträgers zumindest teilweise haftbar. Im schlimmsten Fall kann es zu Schäden kommen, die mit dem Steinewerfen von Brücken vergleichbar sind, siehe dazu auch die aktuelle Sendung von automobil auf vox (gleich zu Anfang des Videos): http://www.voxnow.de/auto-mobil/thema-ua-jaguar-xkr-s.php?container_id=56165&player=1&season=0

Nach eigenen, leider schlechten Erfahrungen kann ich nachfolgendem Verkehr nur den Tipp geben: Sicherheitsabstand allein (halber Tacho) reicht nicht. Faktor 1 1/2 oder 2 sind sinnvoller, wenn Überholen nicht möglich sein sollte.

Mich graust es immer, wenn ich von Fahrzeugen mit Dachträger und oder Fahrradträger bei 130 und mehr überholt werde. Die Fahrradträger auf den Anhängekupplung sind deutlich besser. Bei Bremsmanöver kann aber das eigene Fahrzeug und die Räder aber auch andere beschädigt werden. Ich denke mehr als 100 sollte man nicht fahren. Bei einem Unfall mit mehr als 130 auf der Autobahn kann es durch die Gefährdungshaftung richtig teuer werden.

Die wird vom Hersteller des jeweiligen Gepäckträgers "ausgerufen". Ob die bindend ist kann ich Dir aber nicht sagen.

Das ist den den Papieren / Anleitung zu finden.

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