Geschmacksneutrales Öl?

11 Antworten

Du könntest auch Butter nehmen, wenn du noch eine hast - die wäre zwar nicht so extrem Geschmacksneutral aber ich finde den Geschmack sogar besser als von so manchen Ölen - vielleicht wäre das ja auch was für dich :)

Butter is aber nich vegan..

2

vegan und Butter?

1

Ups ich hab wohl vegetarisch gelesen entschuldige :(
Dann würde ich das Rapsöl nehmen - sorry! Olivenöl ist viel zu geschmacksintensiv

1

Traurig, das alles zu lesen! Es scheint niemand zu wissen, dass man sein eigenes Gift herstellt, wenn man Pflanzenöl - egal welche Sorte - erhitzt und damit kocht und brät. Der Grund: der Rauchpunkt wird leicht überschritten - das Öl schmeckt bitter und ist sehr ungesund geworden. Auch Butter geht nicht, viel zu hitzeempfindlich!

Das sollte man vermeiden, indem man hitzeunempfindliches Bio-Kokosöl verwendet.

Wenn man will, einfach über das gegarte Essen 1, 2 Löffel des gewünschten Pflanzenöls oder Butter drübertun, für den Geschmack. 

Ich habe mal gelernt, dass man nur die Omega 3-Fette verwenden soll, da die ENTZÜNDUNGSHEMMEND wirken, während Omega 6- und -9-Fette Entzündungen fördern. Ein Riesenunterschied, da hängt die ganze Gesundheit dran! 

Omega 3 ist in Lachs, Makrele (also fettem Kaltwasserseefisch) enthalten, in Rapsöl, Olivenöl, Leinöl und -Samen, Chiaöl und -Samen, Hanföl und -Samen: Diese wertvollen Öle gehören zu den sauerstoffempfindlichsten Fetten, die es gibt, sind nicht lang haltbar und dürfen auf gar keinen Fall erhitzt werden. (www.zentrum-der-gesundheit.de/omega-3-fettsaeuren.html).

Omega 6 und 9 in Sonnenblumenöl, Sojaöl, Distelöl, in Fertiggerichten, Industriebackwaren, und in erhitztem Pflanzenöl: Transfette (die sind in den USA sogar verboten!). Mir graust immer, wenn ich diese Fernsehköche großzügig mit ihren Olivenölflaschen über den Bratpfannen herumhantieren sehe - wenn die bl0ß etwas mehr Ahnung hätten, besonders bei der Vorbildwirkung!

Es ist sogar so, dass mit Hilfe von richtiger frischer Ernährung mit ausreichend Mikronährstoffen, Omega 3-Fetten UND höheren Dosen Vitamin D3 so schlimme Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz, Multiple Sklerose, chronische Darmerkrankungen sowie alles, was durch chronische Entzündungen ausgelöst wird, symptomfrei werden. Das haben Anwendungen in der Praxis ergeben: (www.dr-schmiedel.de/schwelbrand-im-korper/).

Maultaschen sind lecker, aber dafür würde ich nicht meine Gesundheit riskieren, indem ich sie falsch erhitze. Man kann sie auch ohne Fett in einer beschichteten Pfanne heiß machen und dann die Butte hinterher drauftun - darauf hätte ich jetzt auch Lust!

https://youtube.com/watch?v=xSFDtXsQxOE

Woher ich das weiß:Hobby – Primo non nocere - Hauptsache, nicht schaden!

 
Hallo Spielwiesen :)


Deine Antwort stimmt nur zum Teil.

"dass man sein eigenes Gift herstellt, wenn man Pflanzenöl - egal welche Sorte - erhitzt und damit kocht und brät"


Nein. Es kommt auf das Öl und den Rauchpunkt an. 


Kaltgepresstes Sonnenblumenöl ist besonders wertvoll
für die Ernährung, hat aber nur einen Rauchpunkt von etwa 130 Grad.

Während Raffiniertes Sonnenblumenöl einen Rauchpunkt von 200 Grad hat und somit zum Frittieren und Braten geeignet ist.


Natives Olivenöl  kann nicht nur für Kalte Spießen wie Salate verwendet werden sondern mit einem Rauchpunkt  von 130-175 auch zum Schmoren und Kurzbraten. 


Olivenöl hat einen Rauchpunkt von 200 Grad und ist somit ebenfalls zum Frittieren und Braten geeignet.


Kaltgepresstes Rapsöl hat einen Rauchpunkt von 130-190 Grad und ist somit zum Braten geeignet. 


Raffiniertes Rapsöl verträgt wiederum Temperaturen bis zu 220 Grad.


Sesamöl  ist mit einem Rauchpunkt von über 180 Grad als Brat- und Frittierfett geeignet.  

Walnussöl mit bis zu 160 Grad sollte nur für kalte Speisen verwendet werden.


Traubenkernöl wiederum kann man mit seinem Rauchpunkt bis 200 Grad zum Braten verwenden.


Weizenkeimöl ist mit einem Rauchpunkt von 135 Grad nicht fürs erhitzen geeignet. 


Kokosöl ist mit seinem hohen  Rauchpunkt von 180 bis 205 Grad hervorragend zum Braten, Kochen und Frittieren geeignet. 


Raffiniertes Erdnussöl  kann man mit seinem Rauchpunkt von 230 Grad sehr gut zum Braten und Frittieren hernehmen.


Natives Erdnussöl
 wiederum ist nur für Kalte Speisen geeignet.


Leinöl sollte man genauso wie Hanföl ebenfalls nur für Kalte
Speisen verwenden.


Arganöl  kann man mit dem Rauchpunkt von 180-250 ebenfalls gut zum Braten und Frittieren nehmen. 



Du siehst das Thema ist sehr viel komplexer als die allgemeine Aussage von einigen, das man Pflanzenöl nicht erhitzen dürfte.



Und ganz am Rande bei deiner Aussage oben

 " Das sollte man vermeiden, indem man hitzeunempfindliches Bio-Kokosöl verwendet"

Kokosöl, Bio oder nicht, fällt unter die lange Liste der Pflanzenöle! Diejenigen die du oben so schlecht gemacht hast ;)


Vor der nächsten Antwort einfach genauer informieren. Wir wollen ja richtige Antworten geben mit denen die Fragensteller auch was anfangen können. Gerade der Bereich der Lebensmittel ist mittlerweile sehr komplex geworden. Es gibt darüber viele Artikel im Internet, sollte es dich genauer interessieren. 


LG Anemone95 :)


2
@Anemone95

Naja, ich habe hier für Kenner und Nichtkenner den Sachverhalt dargestellt. Deswegen wollte ich aber nicht unter die 'Korinthenkacker' gehen und hier solch eine Fleißarbeit hinlegen, die sowieso keiner liest (viel zu lang!) - im Prinzip ist es eben besser, diese wertvollen Pflanzenöle kalt zu verwenden, denn wer steht schon mit dem Thermometer am Herd und passt beim Steak-Braten auf die Temperatur der Butter auf....!

Kaltgepresstes Sonnenblumenöl ist besonders wertvoll
für die Ernährung, hat aber nur einen Rauchpunkt von etwa 130 Grad. 
Während Raffiniertes Sonnenblumenöl einen Rauchpunkt von 200 Grad hat und somit zum Frittieren und Braten geeignet ist.

Sonnenblumenöl (Stichwort: OMEGA 6) kommt mir nicht mehr in die Küche - ich will doch keine stillen oder akuten Entzündungen im Körper provozieren...!

Das hitzeunempfindliche Bio-Kokosöl habe ich eingangs extra als Ausnahme erwähnt - da musstest du einfach richtig aufmerksam lesen! 

Übrigens ist es nicht egal, ob es bio oder nicht ist:  desodoriertes Kokosöl ist nicht mehr bio, da ihm in einem speziellen Prozess der Duft entzogen wurde, den manche nicht mögen. Damit ist diese Varoamte schon wieder zu einem industriellen Produkt geworden und ist damit nicht mehr BIO! 

Jeder, der sich für dieses Thema und seine eigene Gesundheit interessiert, ist herzlich eingeladen, sich weiter kundig zu machen. 

0

Hallo alicesinclair,

ich würde sie "kochen" und anschließend, als "Geschmacksverstärker" nur noch in Pflanzenfett (Margarine) an schwenken!

MfG

Norina

Rapsöl schmeckt hat auch keinen Geschmack. Olivenöl schmeckt man.

Nimm eher Rapsöl. Das ist geschmacksneutraler als Sonnenblumenöl.

Was möchtest Du wissen?