Geschlechtsumwandlung verstehen!

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5 Antworten

Es ist nicht leicht nachvollziehbar, das ist klar!

Ich habe auch lange Jahre gedacht, ich könnte mit Homosexualität z.B. nicht umgehen... bis ich einen Schwulen kennen lernte...

Auch habe ich mich nie mit dem Gedanken angefreundet, dass man eine Geschlechtsumwandlung durchführt, sich eben in einem "falschen Körper" gefangen fühlt und dann erst glücklich und befreit ist, wenn man eben das Gegenteil ist... hielt ich immer für ne fixe Idee und nicht nachvollziehbar, ja gar verwerflich... bis ich so jemanden kennen lernte...

Es ist tatsächlich so, dass manche Menschen etwas ganz anderes fühlen, als sie nach außen hin scheinen. Viele, viele davon bauen sich ein Scheinleben auf, heiraten heterosexuell, haben gar Kinder... bis sie dazu stehen! Die Erfüllung finden sie, selbst wenn sie dann die Pubertät längst hinter sich haben und dann doch eher wie männliche Frauen oder weibliche Männer aussehen...

Heutzutage ist es schon anders, weil man doch offener damit umgeht. Heute hört man viel früher auf solche Anzeichen und das Beste ist, wenn die Diagnose halt sicher ist (es ist ein langer Weg mit psychologischen Gutachten und Einschätzungen, etc.), diese Umwandlung schon vor der Pubertät zu beginnen, denn dann entwickeln sich diese Personen schon so, wie sie am Ende sein wollen: nämlich Jungen zur optischen Frau, Mädchen zum optischen Mann.

Das ist doch sehr gelungen, weil sie so auf viel mehr Akzeptanz stoßen, als wenn sie "umgemodelt" aussehen.

Die Gefahr, dass man sozusagen "unschuldig in den Knast kommt"... also, dass es eine Fehldiagnose ist, besteht, würde ich sagen, sicherlich, aber zu einem minimalen Porzentsatz, weil halt so viele Psychologen und Experten da "drüber gucken"...

Es ist etwas, was man auch wirklich nicht verstehen kann (und muss?), wenn man nicht in der Situation ist. Es riecht ja aber, wenn man dem tolerant gegenüber steht :o)

Ach, so ja: ich denke auch nicht, dass es an der Erziehung liegt. Es gibt etliche kleine Jungen, die mit Puppen spielen... die sind dann weder automatisch schwul, noch lassen sie ihr Geschlecht umwandeln.

Genauso gibt's Mädchen, die von klein auf mit Kleidern nichts anfangen können... trotzdem sind sie dann irgendwann "gestandene" Frauen.

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@wiralle2010

ich habe auch mit dem Spiezeug meines Bruders gespielt und mein Bruder hat auch mit mir mit Puppen gespielt....deswegen wird man ja auch nicht Schwul usw....aber es gibt Eltern z.B. die bekommen ein anderes geschlecht, obwohl sie was anderes wollten....vielleicht zeigen sie das dem Kind ggf.indirekt oder sagen das: Ich hätte lieber einen Jungen oder ein Mädchen......? Ich kenne auch Menschen die Schwul, lesbisch, bi sind (Transexuell nicht). Habe auch nichts dagegen dass sie so sind....nur ich kann damit halt schlecht umgehen. Der Friseur der mir die Haare schon öfter geschnitten hat , ist auch schwul...absolut netter Mensch usw..eine Freundin fühlt sich auch zu Frauen hingezogen....tso lange mich niemand anmacht, ist alles in Ordnung!!!! Trotzdem kann ich damit nicht so umgehen mit der Transexualität. Ich kenne auch niemanden der/die es ist. Ist es schlimm, wenn man sagt, ich kann damit nicht umgehen? Ich habe das mal gesagt und dann wurde ich so gleich als untollerant abgestempelt...sogar dass ich was gegen menschen habe die Schwul oder lebisch usw. sind....Ich bin doch aber ehrlich mit dem Thema: Das ist doch die Hauptsache, oder nicht. Warum wird man bestraft nur weil man ehrlich ist? oder liegt das daran, dass die Menschen selbst so verletzt sind?

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@silberblick

Ich finde es nicht schlimm, wenn man das auch sagt, dass man damit vllt "n Klemmer" hat... wahrscheinlich ist es was Anderes, wenn Du das tatsächlich einem "Betroffenen" (blödes Wort, eigentlich) sagst. Dann kann DERjenige nämlich mit Deiner Aussage nicht umgehen, denn sie ist ja auch nicht wirklich konkret.

Solange jeder meinen höchsteigenen "Dunstkreis" respektiert (von wegen "solange ich nicht angebaggert werde" :o)), ist das kein Problem! Andersrum ist es ja genauso.

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Nein, das liegt nicht an der Erziehung - im Gegenteil, meist versuchen die Eltern das Kind in seine biologische Rolle zu zwingen. Es gibt tatsaechlich Kinder, die schon ab fruehestem Kindesalter die Rolle des anderen Geschlechts uebernehmen (Kleidung, Spiele) aber es ist sehr selten, dass sie als transsexuelle Kinder/Jugendliche anerkannt und behandelt werden.

ich denke, man kann dieses Gefuehl gar nicht nachempfinden. Es gibt ja Tomboys und feminine jungen, aber Transsexualitaet geht weit darueber hinaus.

ich denke auch, dass es daran liegt, dass man es einfach nicht nachempfinden kann.

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Wenn man selbst nicht davon betroffen ist, kann man das auch kaum verstehen! Jeder Betroffene hat sicherlich auch andere Gründe dafür!

Ich selbst bin 21 Jahre alt und weiblich und denke oft über sowas nach, da ich es mir sehr sehr oft wünsche ein Mann zu sein!

Diese Gefühle die in mir vorgehen sind sehr schwer zur erklären und es können nur wenige Leute nachvollziehen!

Sowas kommt oft von der Erziehung glaube ich aber das muss nicht immer so sein! Wie gesagt jeder Betroffene wird dir was anderes erzählen!

Ich würde mich freuen, wenn du mir mitteilst, was in dir vor geht. Vielleicht kann es ja dann besser verstanden werden bzw. ein Versuch.

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@silberblick

Meine ansichten sind sehr extrem aber okay:

Also ich finde es einfach abartig Brüste und einen Po zu haben, ich habe schon mehr als einmal als man mich darauf angesprochen hat, folgendes geäußert: "Glaubst du es ist schön damit geboren zu werden, dass dir Fettgewebe aus dem Köper wächst wie ein Geschwür!"

Einmal habe ich eine Diskussion zweier Männer gelauscht, die sich scherzhaft über Penislängen unterhalten haben, im verlaufe dieses Gespräches wurde ich so aggresiv, dass ich zu ihnen gesagt habe: "Freut euch das ihr überhaup ein Geschlechtsteil habt, wisst ihr wie es ist aus einem einzigen Loch zu bestehen, woraus es auch noch ganze 3 Monate im Jahr blutet, unglaublich sexy!"


Ich finde es einfach abartig, wie weich frauen sind, man kann es gar nicht weich nennen sondern eher verweichlicht!

Ein Mann wird als Mensch geboren, mit einer starken festen Haut und einem wundervollen Körper gezeichnet von Muskelpartien!

Eine Frau ist von Grund auf minderbewertet, sie sind von der Gesellschaft als gefährtet eingestuft, bekommen deshalb sogar extra parkplätze und sind klein und haben zerbrechliche, schrille Quietschestimmen ohne Ausdruck! -> sowas kann man doch nicht erst nehmen!

Und dann noch diese Gedankenstränge ... jedes Wort frisst sich in die Gedanken einer frau und bleibt dort haften wie ein Virus .. bis das der Tod uns scheidet!!!


Ja ich hasse die weiblichkeit ... Ich habe zwar viele Freundinnen und finde auch die ein oder andere ganz hübsch, aber ich werde mich nie gänzlich auf diese weibliche Struktur einlassen können!

Für mich (persönlich) ist das perfekte Liebesbild, die Homosexuallität der Männlichkeit .. ich weiß das klingt verrückt und ich zwinge diesen Gedanken auch niemandem auf aber für mich ist das eben die sexuelle Perfektion!

Ich habe übrigends einen Freund, ich habe eine dratige (leider immernoch sehr weibliche) Figur und treibe sehr viel Sport (Boxen und Krafttraining)!

Ich werde mich wohl nicht umoperieren lassen, ich habe davor ziemlich viel angst und mein Freund würde das nicht aktzeptieren (ich liebe ihn sehr).

Als Frau ist es denke ich auch einfacher die Transexuallität frei auszuleben als als Mann!

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diese menschen fühlen sich in ihren körpern nicht wohl und fühlen sich zum anderen geschlecht hingezogen sie empfinden nicht männlich oder weiblich wie sie es sind sondern wie das jeweils andere geschlecht

geh auf google, da gibt es tausende threads und abhandlungen über dieses thema

Ja, aber was ist wirklich nun die Ursache?

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@silberblick

Das ist ein Gefühl .. und ein Gefühl kann nicht nur eine einzige Ursache haben!

Das ist als würdest du versuchen zu sagen was die allgemeine Ursache für Glück, Liebe, Lust, Freude, Depressionen, Angst und und und ist!!

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@HHJess

aber warum ich z.B. Glücklich bin kann ich ja sagen und auch warum ich gerade traurig bin....Ursache für Glück usw. sind ja nun auch Hormone usw.....bei Depressionen spielt ggf. serotonin eine Rolle.....

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@HHJess

Interessant ist aber, dass das früher nicht so in Erscheinung trat. Es gab ja keine Möglichkeit, den Körper umzubauen, Und in "fremden Kleidern leben", dazu muss man gegen den Rest der Welt mutig sein...Das kann ein Normalsterblicher nicht nachvollziehen...

Eine sexuelle Identität entwickelt man so um das+- 14 Lebensjahr, ist so meine Erfahrung mit den Kids im Bekanntenkreis.

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