Geschlechtertauschgeschichten Gründe?

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3 Antworten

Eigentlich beantwortest Du Deine Frage fast selbst. De Jure gab es die Gleichberechtigung der Frau, de facto hinkten die Menschen dem hohen Anspruch hinterher. Ich denke, dass kritische SchriftstellerInnen diesen Widerspruch erkannt und "vorsichtig" künstlerisch thematisiert haben. Ich würde die Gleichberechtigung in der DDR als Zielsetzung begreifen, als Prozess, der begonnen hatte. Auch dafür brauchte es die Kunst.

Sie war vollkommen emanzipiert!
Gleiche Rechte, gleiches Gehalt!

Erst einmal Danke für deine Antwort! :)

Aber war es nicht so, dass von einer Frau trotzdem erwartete wurde, dass sie trotz der Arbeit auch noch die Wäsche machte und das Abendessen kochte? Könnte der alltägliche Sexismus, den wir auch heute haben, nicht ein Grund für eben jene Geschlechtertauschgeschichten gewesen sein?

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@Gemueseman

Ja, das würde ich Dir unbedingt zustimmen. Gleichberechtigung war das Ideal, aber Sexismus verschwindet eben nicht von heute auf morgen. Der muss den Menschen auch immer wieder zu Bewußtsein gebracht werden, Männern wie Frauen. Die Geschehnisse in Köln belegen dies gerade sehr deutlich.

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Im Berufsleben waren die Frauen der DDR mehr emanzipiert als die hiesigen Frauen in D.

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