Geschichtsreferat-Fragestellung?

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5 Antworten

Ich versuch das jetzt mal anhand meinen eigenen Erfahrungen als Kind und Jugendlicher in der DDR zu erklären. Meine Eltern haben beide gut verdient, meine Mutter war Lehrerin, ihr Mann Ingenieur. Trotzdem hatten beide ein Gehalt von unter 1000 DDR-Mark, also konnte unsere Familie (ich habe einen Bruder) nicht besonders gut oder luxuriös leben. Wir hatten ein Auto und da meine Eltern Campingfans waren auch einen Anhänger mit Zelt, womit wir auf Zeltplätzen Urlaub gemacht haben Klappfix hiess das).  Ich bin als Kind eigentlich noch ganz gerne zu den Pioniernachmittagen gegangen, das war nicht nur alles Propaganda oder so, wir sind auch mal in die Schwimmhalle gegangen zusammen oder ins Kino.  Aber wir haben natürlich, wie wohl die meisten DDR-Bürger, zu Hause Westfernsehen geguckt. Mein Bruder und ich, wir freuten uns immer, wenn diese tolle Allianzwerbung kam, wo  bei   jedem Werbefilm (es gab davon wohl 5 oder 6 verschidene Werbefilme) ein anderes Lied gesungen wurden, die Lieder haben wir oft zu Hause nachgesungen.  Und wir mochten auch sehr gerne den Denverclan und die Serien aus dem Vorabendprogramm. Wir hatten nun das Glück, das wir regelmässig Pakete aus Westberlin oder Westdeutschland bekamen, weil wir da Verwandte hatten.  Da waren dann viele Süssigkeiten drin, für meine Eltern Kaffee, auch Puddingpulver und sowas. Als mein Bruder und ich Jugendweihe hatten, konnte meine Mutter dann ein tolles Buffet zu Hause machen mit Käse, Wurst, Salaten, Ananas usw. aus dem Westen Ich habe zur Jugendweihe auch meine erste Jeans bekommen aus dem Westen.  Aber es ging natürlich nicht allen Familien so gut, das sie Pakete aus dem Westen bekamen. Ich weiss noch, einmal,haben wir mit unseren Freunden aus der Nachbarschaft auf dem Hof gespielt, als meine Mutter uns reingerufen hat, weil sie ein Paket aus dem Westen auspacken wollte und wir dabei sein sollten . Als wir dann später wieder zum Spielen rausgegangen sind, wollte eine Freundin von uns wissen, was in dem Paket drin war. Wir haben ihr dann erzählt, was da drin war, also Schokolade, Kaugummi, Nesquik, Pudding und auch noch was zum Spielen für uns. Da hat die Freundin sehr gestaunt und gefragt: Das ist alles für euch? Ihre Familie hatte noch nie ein Paket bekommen. Wir haben dann unseren Freunden was von den Süssigkeiten abgegeben.....

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Warum durfte man in der DDR nicht erzählen, dass man "biene Maja" geschaut hatte?

kam es vor, dass Kinder in der ddr dazu gebracht wurden, ihre Eltern zu verraten?

Jugendliche, die in der DDR aufgrund des Berufes der Eltern diskriminiert wurden.

Welche Freiheiten hatten Jugendliche in der DDR? Welche fehlten ihnen?

Was war, wenn Kinder durch das, was sie in der Schule lernten, ganz Feuer und Flamme für die DDR waren, ihre Eltern jedoch weniger.

Kinderbetreuung und Frauenarbeit in der DDR.

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Na die Pionierorganisation wäre doch ein guter Punkt dafür. Bzw, die FDJ

Einerseits haben die Kinder sehr davon profitiert, viel unternommen, Spass gehabt usw.

Andererseits aber diente das natürlich auch in hohem Maße der politischen "Aus"bildung und Gleichschaltung, auch wenn das nicht so gut funktioniert hatte wie sich die Funktionäre das erhoft hatten.

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Vielleicht die Disparitäten zwischen der damaligen DDR Jugend und der heutigen? Oder die Einflüsse des Aufwachsens der Jugend der DDR im Vergleich mit der Jugend der BRD?

Nur so ein paar Ideen. 

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Kommentar von LiloB
27.03.2016, 16:14

das wäre auch meine Frage gewesen -

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