Geschichtsfrage - Kalter Krieg

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4 Antworten

Also, erst Mal, es gibt keinen vernünftigen Grund, eine Friedliche Koexistenz abzulehnen, weil sie der Garant dafür ist, dass zwei unterschiedliche Gesellschaften friedlich nebeneinander leben können. Kurz gesagt: Leben und leben lassen. Die Amis hatten in den 50ziger Jahren aber extrem was gegen die Kommunisten (sprich, das kommunistische Lager) und eine friedliche Koexistenz hätte auch Zugeständnisse geheißen. Es wäre ein Zeichen gewesen, dass es andere Möglichkeiten gibt. Die Leute im eigenen Land hätten eventuell das bestehende System in Frage gestellt. Gerade nach dem 2. Weltkrieg war der Kommunismus nicht so schlecht angesehen, besonders bei den Intellektuellen, z. B. in Frankreich. Und auch in Amerika. Es war schick, mit diesem Gedanken zu spielen. Aber natürlich waren die Interessen, besonders der Großkonzerne, dagegen. Also musste man diese andere Gesellschaftsform verteufeln. Und mit dem Teufel in Frieden leben, ne, DAS GEHT NICHT!

sicher doris lessing gelesen?!

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Vielleicht weil sie misstrauisch gegenüber der SU waren? Man kann ja nie wissen, ob die andere Partei Verträge dann auch einhält! Das war eine sehr von Ideologien geprägte Sache, keiner traute dem andern über den Weg.

Eine friedliche Koexistenz heißt nur, daß man sich mehr oder weniger duldet. Die Gefahr für den jeweils anderen bleibt trotzdem bestehen. Da die USA aber sicher sein wollten, daß für Sie keine gefahr besteht (Die Sowjets aber auch), lehnten Sie diese unzureichende Lösung ab.

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