geschichtlicher/politsicher hintergrund schauerliteratur mitte 18. jahrhundert?

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1 Antwort

Als das Jahr ohne Sommer wird das vor allem im Nordosten Amerikas und im Westen und Süden Europas ungewöhnlich kalte Jahr 1816 bezeichnet. In den Vereinigten Staaten bekam es den Spitznamen „Eighteen hundred and frozen to death“ und auch in Deutschland wurde es als das Elendsjahr „Achtzehnhundertunderfroren“ berüchtigt. Als Hauptursache wird heute der Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora im April 1815 angesehen, der von Vulkanologen als deutlich stärker eingestuft wird als der Ausbruch des Vesuv im Jahr 79 n. Chr. und jener von Krakatau 1883. [...]

Die britische Schriftstellerin Mary Shelley verbrachte den Sommer 1816 mit Freunden in der Nähe des Genfersees. Sie besuchten öfters Lord Byron in der nahegelegenen Villa Diodati.
Aufgrund des extrem schlechten Wetters konnten die Anwesenden oft das Haus nicht verlassen. So beschlossen sie, Schauergeschichten zu
schreiben und den anderen vorzutragen
. Shelley schrieb die Geschichte Frankenstein. Byrons Leibarzt John Polidori (1795–1821) verfasste Der Vampyr – eine Vampirgeschichte lange vor dem Entstehen von Bram Stokers Dracula.

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Jahr_ohne_Sommer, meine Hervorhebungen)

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