Geschichte wiederholt sich immer wieder?

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6 Antworten

Zusätzlich zum menschlichen Vergessen kommt gaube ich noch der Umstand dazu, dass für manche Probleme einfach nie ne Lösung gefunden wurde. Das Stadium der Renovierungsverweigerung bei "Großreichen" z.B., das nur durchbrochen wird, wenn ein Reich in Trümmern liegt aber noch besteht (z.B. Preußen nach Napoleon). Meistens überlebt es aber nicht, wie z.B. das Inkareich oder das Römische.

Ich glaube es gibt auch die soziologische Tendenz, das "Wir-Gefühl" zu stärken, indem man sich von Anderen abgrenzt. Trotz des derzeitigen Antidiskriminierungswahns. Und liebe Sozialromantiker, ich meine nicht, dass man die Anderen schneidet, diskriminiert oder sonst wie schlecht behandelt, ich meine nur das "das sind wir und das seid Ihr-Denken".

Ich bin kein Historiker, die mögen mir (bitte) widersprechen, ich habe aber das Gefühl, dass die Ursachen gewisser Katastrophen einfach unzureichend erforscht sind bzw. unzureichende Quellenlage haben. Es ist ja einfach, z.B. den Untergang des röm Reiches auf die Germanen zu schieben. Die waren ja auch das Zünglein an der Waage, aber mehr nicht (das Heer war ja schon seit langem "germanisiert").

Und dann muss der moderne Mensch halt einfach geschichtlich gebildet sein, um aus der Selben lernen zu können. Und was soll man denn noch alles können..?

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Weil dieselben Kräfte am Wirken sind, die Menschen vergessen über die Generationen und wenig klüger werden. Geschichte wiederholt sich aber eigentlich nicht. Es treten nur wieder ähnliche Muster zum Vorschein.

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Warum verbrennen sich immer noch Kinder ihre Hände auf den heißen Herdplatten, doch nur die ganz dämlichen ein zweites Mal? Das Kind hat am eigenen Leib erfahren müssen, dass das weh tut und ist es dann irgendwann mal erwachsen und gibt die Erfahrungen an die eigenen Kinder weiter, dann hat es vielleicht Erfolg und kann es so anschaulich schildern, dass seine Kindern ihm glauben werden. Die Enkel werden ebenso die eignen Erfahrungen machen.

Oder wer lässt sich schon von den Eltern sagen, welche Freunde gut oder schlecht für einen sind? Oder warum denkt so manche junge Frau, dass sie keinen Beruf braucht, weil sie ihre Kinder großziehen möchte und auch verständlicher Weise nicht daran denkt, dass vielleicht sie dann mal ohne Aufgabe da stehen, die Kinder aus dem Haus sind und der Ehemann weg ist? Warum gibt es noch immer Frauen, die ein Kind abtreiben lassen, obwohl sie genug Berichte von Frauen kennt, die ganz klar sagen, dass der Zeitpunkt kommen wird, wo das bitter bereut?

Das sind auch Geschichten, die einen Menschen nicht klug machen und wo er eben eigene Erfahrungen sammeln muss. Man erzählt ja nicht nur Kindern Geschichten, doch natürlich sind die so überzogen, dass ein Erwachsener blickt, dass es Geschichten sind. Uns erzählt man heute Geschichten (Lügen), die uns so manipulieren, dass wir dann Geschichte schreiben, die unsere Nachfahren nachdenklich machen.

Wir werden auch dumm gehalten und wir reagieren ganz natürlich. Wieso sonst würde ein Mensch es begrüßen, wenn immer mehr ein Überwachungsstaat installiert wird. Wie praktisch ist es doch, wenn dann ein LKW in den Weihnachtsmarkt rast, der Täter zur besseren Identifikation seine Papiere hinterlässt und dann ohne eine Aussage tätigen zu können in Italien erschossen wird. Wir brauchen mehr Sicherheit und die Polizei ist unterbesetzt und darum ist es so gut, wenn wir unsere Wehrmacht auch im Inneren zu unserem Schutze einsetzen und werden uns so sicher fühlen, wenn Soldaten mit Maschinengewehren durch die Innenstädte latschen. Dann hat man selber doch Nichts zu verbergen und ja, dann sollen die doch die Möglichkeit haben meine SMS zu lesen, die kennen mich ja nicht und ich bin harmlos!

Dann stelle Dir mal vor, Du latscht durch den Park und ein Fremder möchte Dein Handy, um Deine SMS zu checken. Würdest Du es ihm geben? Ich denke mal nicht!

Was ist denn, wenn Dich Etwas so aufregt, dass Du Dich mit Gleichgesinnten zusammen schließt und Ihr demonstrieren wollt und Ihr werdet von Soldaten begleitet, die entsprechend bewaffnet sind? Uns wird verkauft, dass es für unsere Sicherheit ist, doch wir sollen sicher gemacht werden.

Dann der Aufruf, dass man Hasskommentare melden soll oder überhaupt melden soll, sobald was nicht systemkonform ist - erinnert mich irgendwie an Stasimethoden und heute soll es ohne Bezahlung oder sonstige Vergünstigungen geschehen, es sei denn man ist Mitglied der Antifa.

Warum bekämpfen sich die Menschen, wo sie doch viel erfolgreicher wären, wenn sie diese Kräfte bündeln und sich dafür einsetzen, wo die Ziele überein stimmen?

Den ganzen Mist hatten wir schon Mal, vielleicht ein wenig anders aufgebaut, doch wir gehen in die gleiche Richtung. Man zeigt uns den Weg, den wir auch noch gerne beschreiten und dann wundern wir uns!

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Hei, JeffSteff, schau MonkeyKing ~~~ wieso? Weil jede Generation ihre Erfahrungen immer wieder selbst machen muss. Bekanntlich kannst du als Eltern deine Kinder vor allen möglichen Gefahren warnen ... aber ausprobieren tun sie´s doch! Darum wiederholt sich Geschichte, woll? Grüße!

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Kommentar von Welfenfee
03.02.2017, 11:25

Viele Grüße aus dem Sauerland!

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Das tut sie natürlich nicht. Wie MonkeyKing schon so richtig schrieb, wiederholen sich nur manche Verhaltensmuster.

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weil der Mensch schnell vergißt. Kann man an den Wahlen sehen.

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