Geschichte: Reisen in den 50er Jahren

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6 Antworten

Hallo

die Nachkriegsreisewelle ging meist in den Süden nach Bayern, Österreich und Italien weil;

  • dort die Kaufkraftverhältnisse der DM OK waren (man konnte sich das leisten wenn auch die meisten Campten und selbst kochten). Bis 1955 gabs noch Devisenbeschränkungen
  • Italien schon vor dem Krieg traditioneles Reiseziel war (Siehe Goethe)
  • nach dem Krieg waren Deutsche in Frankreich, Polen, Tschechien, Ungarn, Dänemark, Holland, Belgien,,, noch etwas unbeliebt das dauerte noch bis in die 60er ( Auch in Italien waren einige Ecken noch Antideutsch)
  • Italien war auch Ziel vieler Pilgerfahrten nach Rom oft von der Kirchengemeinde organsiert
  • Italien bzw die italeinische Filmindustrie gute Werbung erzeugte
  • Rachitis war nach dem Krieg noch ein Problem und so gab es Kinderverschickungen zu den Ferienzeiten
  • Spanien war noch zu weit weg

Quellen findet man zu hauf im Netz zb bei Planet Wissen, auf Wikipedia und da das Thema jedes Schuljahr komischerweise wieder auftaucht.......

Hi.
Es begann die Zeit der Busreisen nach Bella Italia, zunächst zum Gardasee, dann auch weiter nach Süden. Nicht jeder hatte einen VW-Käfer oder einen Fiat 600...

Ende der Fünfziger (wenn ich mich recht erinnere) oder Anfang der 60er begann die große Zeit der Pauschalreisen in das Land, wo die Zitronen blühen. Ab ca. 1963/64 (? müßtest Du recherchieren) begann Neckermann, es möglich zu machen. Aber da gab es Vorläufer.

Gruß, earnest

in den 50er Jahren ging es allen sehr gut, alle hatten Arbeit und verdienten gut man fuhr mit VW Käfer nach Italien oder an schöne deutsche Ziele zB Bodensee

Max Frisch "Homo Faber". War zwar keine reine Urlaubsfahrt, aber so in Etwa...

Alte Heimatfilme, wo Städter in die Urlaubsfrische kommen.

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