Geschichte, Hitler, SA?

5 Antworten

Der Röhm und die SA hatten andere Ziele in der Ausrichtung der NSDAP als der Hitler.

Selbst nach der Machtergreifung Hitlers sagte/schrieb der Röhm, dass die sozialistische Revolution noch nicht beendet sei. Der Röhm wollte die Privatindustrie verstaatlichen; er wollte die SA als Militärmacht installieren und die Wehrmacht in die SA eingliedern. Damit wäre die SA dem Hitler gefährlich geworden, er hätte seine Ziele nicht mehr durchsetzen können. Der Röhm wollte die Nationalsozialistische Diktatur im Inneren Deutschlands. Die SA war nicht so organsiert, wäre nicht in der Lage gewesen, den WK2 zu beginnen.

Die Generäle der Wehrmacht forderten von Hitler, dass er die SA als bewaffnete Truppe ausschaltet.

Röhm war eine Gefahr für Hitlers "Revolution". Zum einen passte er als offen Homosexueller überhaupt nicht in die NS-Ideologie, zum anderen hatte er stets ein schlechtes Verhältnis zu anderen NS-Größen wie Göring oder Goebbels und lehnte wohl auch die Rassenideologie ab. Dazukommend befehligte er ein riesen Heer gewaltbereiter Schläger in Form der SA. Er soll sogar mal im Scherz angedeutet haben, dass ein Wort von ihm genüge und die "Revolution" wäre vorbei und, dass er unantastbar sei, weil hinter ihm Hunderttausende stünden.

Er war bis zur Machtergreifung von Nutzen, danach für Hitler nicht nur nicht mehr tragbar, sondern gefährlich.

Um ew einfach zu sagen:

Die S.A. wurde aufmüpfig. Und sie war Hitler zu ,,unmodern".

Der revolutionäre Charakter hat einfach nicht mehr gepasst nachdem Hitler die Macht hatte. Es hat seine Macht sogar gefährdet.

Röhm wollte eine Herrschaft des Kleinbürgertums, zumindest dessen Partizipation. Dazu gehörte es auch, mehr soziale Aspekte einzubringen. Außerdem ging es Röhm und der SA darum, die Wehrmacht auszuschalten, stattdessen ein plebejisches Heer aufzubauen. Hitler und sein Anhang wollten hingegen eine Herrschaft des Großbürgertums, zudem eine Beibehaltung der Wehrmacht mit samt ihren "Monokel-Offizieren".

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Innerhalb meines Studiums hatte ich viel mit Politik z utun

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