Geschichte-Experten-Dänischer König Christian X.🤔🙄?

2 Antworten

Hallo Sarahmoro,

Christian 10 war ab 1912 dänischer König. Die Herzogtümer Schleswig und Holstein waren jedoch bereits nach 1864 und 1866 vollständig an Preußen gefallen und entgültig 1871 mit der Reichsgründung Deutsches Staatsgebiet.
Gleichwohl versuchten die dänischen Könige zumindest Teile Schleswigs zurück zu erhalten.

Auszug:

Osterkrise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 1920 löste König Christian die Osterkrise 1920 aus – das vielleicht bedeutendste Ereignis in der Entwicklung der dänischen Monarchie. Nachdem Dänemark im Deutsch-Dänischen Krieg (1. Februar bis 30. Oktober 1864) das Gebiet des früheren Herzogtums Schleswig an Preußen verloren hatte, beanspruchte es dieses Gebiet bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. Im Friedensvertrag von Versailles wurde festgehalten, die staatliche Zugehörigkeit von Schleswig in zwei Volksabstimmungen zu regeln: eine in Nordschleswig (dem späteren dänischen Sønderjyllands Amt), die andere in Mittelschleswig (dem nördlichen Teil des heutigen Südschleswigs in Schleswig-Holstein). Südlich hiervon war keine Volksabstimmung vorgesehen, da es von einer deutschen Mehrheit bewohnt wurde und nach der damaligen Meinung bei Deutschland verbleiben sollte.

In der ersten Abstimmung in der Nordzone sprachen sich 75 % für einen Anschluss an Dänemark und 25 % für einen Verbleib bei Deutschland aus. In der zweiten Zone (Mittelschleswig) ergab sich ein umgekehrtes Resultat: 80 % stimmten für Deutschland und 20 % für Dänemark. In der Folge beschloss die Regierung von Ministerpräsident Carl Theodor Zahle, die Eingliederung Nordschleswigs voranzutreiben, während Mittelschleswig unter deutscher Kontrolle verbleiben sollte. Im Einverständnis mit vielen dänischen Nationalisten befahl König Christian seinem Premierminister, trotz allem auch einen Anschluss von Mittelschleswig voranzutreiben, um so das Wirtschaftszentrum Flensburg für Dänemark zu gewinnen. Zahle aber verweigerte dessen Befolgung, da er angesichts der klaren deutschen Mehrheit in Mittelschleswig keine Grenzstreitigkeiten mit Deutschland heraufbeschwören wollt. Sieben Tage später trat er nach einer hitzigen Auseinandersetzung mit dem König zurück.

Darauf entließ der König den Rest der gewählten Regierung und ersetzte sie durch ein konservatives Interimskabinett. Dies führte in Dänemark zu Demonstrationen und beinahe zu einer Revolutionsstimmung; einige Tage lang schien die Zukunft der Monarchie in Frage gestellt. Es folgten Verhandlungen zwischen dem König und Mitgliedern der Sozialdemokratischen Partei. Angesichts der Umsturzgefahr und der drohenden Ausrufung einer Republik gab Christian X. nach, entließ die neue Regierung und setzte eine Kompromissregierung ein, bis im Laufe des Jahres Wahlen abgehalten werden konnten.

Dies war das letzte Mal, dass ein amtierender dänischer Monarch sich gegen sein Parlament durchzusetzen versuchte. Nach dieser Krise akzeptierte Christian seine drastisch reduzierte Rolle als Staatsoberhaupt.

Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_X.#Osterkrise

1. Weil Preußen und Österreich sie zuvor Anektiert hatten

2. Nein, damals nicht mehr

3. Beide Herzogtümer waren Preußische Provinzen weshalb er sie nicht teilen durfte da sie ihm nicht gehörten

Woher ich das weiß:Hobby – Ich beschäftige mich viel mit Geschichte und Politik

Danke.

1) Also war der dänische König Christian X. NICHT der Landesherr über die Herzogtümer Schleswig und Holstein ?

—->und die Herzogtümer gehörten nicht zu Dänemark?Also stimmen Sie mir zu?

2)Wenn Schleswig und Holstein preußische Provinzen waren, warum musste sich dann Preußen diese mit Krieg erobern (Deutsch-Dänischer Krieg)

Bitte noch beantworten 🥺

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@Sarahmoro

1. Ja

2. Der Deutsch Dänische Krieg war Jahrzehnte vorher

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@Meaglon

Ich meinte eigentlich die Zeit, in der es zum Deutsch-Dänischen Krieg kam.Also davor.Warum durften diese Herzogtümer nicht geteilt werden ?

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