Geschichte ,, Mehr Menschen bekommen zu essen"?

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2 Antworten

Einer der Gründe findet sich im Mittelalter, mit der Aufhebung des Lehenswesen, der Bautätigkeit der Kirchen und dem Aufkommen von Banken und Kreditwesen.

Durch die Bautätigkeit der Kirchen, so 'ne Bauvorhaben dauerten Jahrzehnte und Jahrhunderte. Was tausende von Handwerkern Lohn und Brot brachte.
Diese nunmehr freien Bürger mussten ernährt werden. So erfand man die Dreifelderwirtschaft, was die Erträge der Bauern steigerte.
Die Kirche erhielt ihren Zehnt von jeder Ernte. Zunächst meist in Naturalien.
Diese verkaufte die Kirche hernach wiederrum an die Bürger, gegessen wird schließlich immer, oder.
Es waren als erstes die Kirchen die sich als Banker betätigten und Kredite an Händler vergaben, die ihrerseits Fernhandel betrieben.

Juden waren Handwerke verboten, ihnen verblieb nur das Geschäft als Geldverleiher.
Ein von Zeit zu Zeit lebensgefährliches Unterfangen, wenn es zu Progromen gekommen ist, teils politisch instrumentalisiert.
In der Gegenreaktion gründeten Juden Banken um die Geschäftstätigkeiten entsprechend sicherer zu gestalten.

So der große Rahmen der Entwicklung, der sich unschwer tiefer ausfeilen läßt.
In der Mediathek von 3Sat findest Du eine 3teilige Doku "Der Schein des Geldes", die das sehr gut ausarbeitet, mit Stellungnahmen von Wissenschaftlern, Historikern und Theologen.

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Die Jagd ernährt weniger Menschen als der Ackerbau. Die drei Felder Wirtschaft ernährt mehr Menschen als die zwei Felder Wirtschaft. Mais, Tomaten, Kartoffeln sind Produkte aus der neuen Welt. Sie haben erheblich zur Ernährung beigetragen. Dünger erhöht die Erträge.

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