geschenktes geld zurückgeben

5 Antworten

Wenn er es dir geschenkt hat, dann musst Du es nicht wieder geben, anders ist es, wenn er es dir geliehen hat. GEGEBEN ist in diesem Falle wohl eher relativ......

Wenn du noch einwenig Anstand in Dir hast, gib das Geld zurück.

Das folgende jetzt ohne moralische Wertung der ganzen Sache:

Dass Geld geflossen ist, lässt sich ja mit der kommentarlosen Überweisung nachweisen. Wenn der Ex-Partner nun behauptet, es wäre eine Leihe gewesen, kann er versuchen, seinen (möglichen) Rückzahlungsanspruch durchzusetzen. Du kannst das ganz einfach unter Berufung auf die Schenkung abwehren. Der Ex-Partner trägt die Beweislast für anspruchsbegründende Tatsachen. D. h. nicht du musst beweisen, dass es geschenkt war, sondern er muss beweisen, dass es das nicht war.

Ihr werdet doch bestimmt ein bisschen darüber gesprochen haben, war denn während der Beziehung je von einer Rückzahlung die Rede?

nö......ihm war wichtig,das ich glücklich bin.

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hatte ihm ja schritliches angeboten....von wegen iwa trennung,das wollte er nicht

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@trude71

Ok, insgesamt kann man also sagen, wenn du ihm das Geld nicht zurückgeben willst, wirst du das wahrscheinlich auch nicht müssen...

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@karo13

denke ich auch.....naja,zur not gehe ich über n anwalt. schade,das trennungen immer in klinigkeitem-vorhaltungen, enden

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@trude71

Na, dann gib ihm halt das Geld zurück! Auch zu Kleinigkeiten gehören immer zwei. Ansonsten ist daran nichts schade, wenn du da zur Not übern Anwalt gehen willst..

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nicht du musst beweisen, dass es geschenkt war, sondern er muss beweisen, dass es das nicht war.

Umgekehrt waere es richtig. Wenn er beweisen kann, dass er ihr das Geld gegeben hat, besteht grundsaetzlich ein Rueckzahlungsanspruch. Behauptet sie nun, es habe sich um eine Schenkung gehandelt, muss sie dies im Streitfall beweisen.

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@DerCAM

Das Geld übergeben zu haben, ist so allein nicht zu pauschalisieren. Die Besitz-/Eigentumsverhältnisse sprechen zugunsten der Fragantin, an dieser Stelle reicht bereits der Anschein, diesen zu erschüttern wird auch nach der Behauptung einer Schenkung nicht leicht.

Das schuldrechtliche Zeug ist etwas anderes, da will der Gegner einen Anspruch auf Rückgabe aus Darlehensvertrag - dafür muss der Gegner beweisen, dass ein Darlehensvertrag vorlag.

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@DerCAM

Wenn er beweisen kann, dass er ihr das Geld gegeben hat, besteht grundsaetzlich ein Rueckzahlungsanspruch.

Nein, das stimmt wirklich nicht. Das Geld kann doch aus diversen Gründen gezahlt worden sein, Leihe ist nur einer von vielen möglichen. Er will das Geld zurück, ihn trifft die Beweislast hinsichtlich seiner Anspruchsgrundlage.

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@karo13

Er will das Geld zurück, ihn trifft die Beweislast hinsichtlich seiner Anspruchsgrundlage.

So sehe ich das auch. Er will das Geld zurück, also muss er beweisen, warum er ein Recht hat es zurück zu bekommen.

Die Fragantin müsste höchstens beweisen, dass der Kläger den Beweis nicht führen kann, da eine Schenkung vorliegt. Das aber ist auch nur notwendig, wenn der Kläger einen Beweis (oder ein Indiz) für ein Darlehen hat.

P.S.: Eine Leihe ist bei Geld wohl eher unwahrscheinlich ;-)

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@Grinzz

Ups, wie peinlich... Naja du weißt ja was ich meine ;)

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