Geschenke während der Privatinsolvenz

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Schreibt Mama denn n Beleg für das Geschenk.

Kaufmännischer grundsatz: KEINE Buchung ohne Beleg.

Prinzipiell ist das richtig, dass auch Geschenke die einen Wert haben zum Einkommen gezählt werden.

Ohne richtigen Beleg kann doch keiner nechvollziehen wem irgendwas gehört.

Im Übrigen kann der Inso-Schuldner über sein pfändungsfreies einkommen frei verfügen.

Wenn einer, mal angenommen, kaum laufende Ausgaben hätte, wäre es ja theoretisch möglich z.B. 5000€/Jahr aus dem pfändungsfreien Einkommen anzusparen.

Davon könnte er ja auch z.B. Flachbildfernseher, Computer, Musikinstrumente usw. kaufen, ohne dass den Inso-Verwalter das interessiert.

Die Mutter darf da nu nix schriftlich machen.

Am einfachsten wäre es, wenn er bei der Mutter mit offenen Karten spielt.

Dann schenkt Mutti nix und macht auch kein vorgezogenes Erbe.

Die kann ihm aber sehr wohl Geld leihen.

Geliehene Gelder haben mit der Inso nix zu tun, weil sie dem Schuldner4 ja dar nicht gehören.

Das ist quasi so, als würde er mit dem Auto des Nachbarn fahren.

Die Rückzahlung des Kredites lässt die Mutter dann offen.

Bei einem späteren erbfall würde ein solches Darlehn eh gegen den Erbanspruch aufgerechnet. - das wäre dann die Rückzahlung.

Das wäre vom Geldfluss ja genauso, wie das vorgezogene Erbe.

Das heißt nur jetzt Darlehn, was im Erbfall aufgerechnet würde.

Bitte nicht auf das Leihen hören - Bei Privatinsolvenz DÜRFEN keine neuen Schulden aufgenommen werden. Und genau das wäre ein Leihen.

Alles über der Pfändungsgrenze gehört den Gläubigern und muß an den Insolvenzverwalter abgeführt werden.

Bezieht sich die Pfändungsgrenze aber nicht auf das Gehalt...? So hatte ich das verstanden. Oder werden Geschenke da quasi draufgerechnet?

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§ 845 ZPO Vorläufige Auszahlungsverbot bei der Bank trotz laufender Insolvenz?

Hallo zusammen!

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Der RA schrieb mich am 07.10. nochmals an, da er den Vergleich unterschrieben zurückhaben möchte. Ich habe ihm daher nochmals per E-Mail am 10.10.2015 mitgeteilt, dass ich eine solch einseitige Erklärung nicht unterschrieben, da immer mehr Kosten auf mich zukommen und die Kosten für unangemessen halte.

Am 26.10.15 erhielt ich dann von meiner Bank eine Mitteilung, dass eine vorläufige Auszahlungssperre vom Ra eingebracht wurde.

Ich habe daher die Kanzlei nochmals angerufen und Sie freundlich um eine verträgliche Lösung gebeten, da ich bislang alle Raten beglichen habe, nur die Zusatzkosten nicht akzeptiere. Es interessiert ihn nicht!

Daraufhin habe ich mit meinem Insolvenzverwalter gesprochen. Diese meinte, dass ich einen Rechtsanwalt beauftragen soll, da grundsätzlich keine Pfändung mehr möglich ist.

Naja, meine Frage ist, wie ich da jetzt vorgehen soll, denn ich will niemals mehr im Leben neue Schulden machen und habe dahingehend noch ein halbes Jahr in der Insolvenz.

Ich verstecke mich wirklich nicht und versuche im Rahmen der Möglichkeiten alles zu schaffen. Ich bin mit meinen zwei Kindern alleine und nach der Trennung hatte ich einen Haufen Schulden. ich habe hierzu extra noch ein Nebenjob angefangen und führe alle Beträge ab. Vom Hauptjob wird es direkt vom Arbeitgeber in Abzug gebracht und an den Insolvenzverwalter überwiesen. Vom Nebenjob reiche ich monatlich alle Einkünfte ein und überweise die Beträge direkt. bisher habe ich mich immer gut verhalten und mehr als 70 % der Gesamtschulden eingezahlt.

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