Geschäftsunfähigkeit Abstraktionsprinzip?

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3 Antworten

Korrekt. Es wäre allerdings für dich sinnvoller, wenn du auch wüsstest warum ;)

Ausdruck des Abstraktionsprinzips ist, dass die Wirksamkeit des Verfügungsgeschäfts unabhängig von der des Verpflichtungsgeschäfts ist. 

A ist 6 Jahre und somit nicht geschäftsfähig, er könnte also nicht einmal mit vorheriger Zustimmung (Einwilligung, § 183 BGB) wirksam rechtlich nachteilige Rechtsgeschäfte abschließen. Ein Kaufvertarg wäre aufgrund der Verpflichtung zur Zahlung des Kaufpreises rechtlich nachteilig.

Eine Eigentumsübertragung nach § 929 BGB verlangt neben der Übergabe der Sache auf eine Einigung darüber, dass das Eigentum übergehen soll. Diese Willenserklärung kann A wirksam abgeben, da der Eigentumserwerb für ihn lediglich rechtlich vorteilhaft ist. 

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das Verpflichtungsgeschäft ist nichtig, aber das verfügungsgeschäft ist meines Erachtens wirksam.

Wenn du mit Verfügungsgeschäft die Übereignung des Spielzeugs meinst: Ja, denn diese ist für A rechtlich lediglich vorteilhaft.

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Ja, das ist richtig. Zumindest wenn der Verkäufer geschäftsfähig ist.

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