Geschädigte als Zeugin geladen?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

"Muss ich mit der "Täterin" vor Gericht in einem Raum sein?"

Im allgemeinen ja.

Bei gravierender Bedrohung z.B. (die sollte dann aber auch angezeigt werden) kann die Zeugenaussage in Abwesenheit der Angeklagten stattfinden - das entscheidet letzten Endes der Richter/die Richterin, da müsstest du vielleicht vorher mal anrufen und schildern, warum du nicht in ihrer Anwesenheit aussagen möchtest.

Allerdings wird ihr dann hinterher mitgeteilt, was du gesagt hast, da sie sich ja verteidigen können muss und falls sie Fragen hat, wirst du nochmal reingerufen (sie wieder raus) und musst die Fragen beantworten. Das kann sich theoretisch mehrmals wiederholen und je nach räumlichen Gegebenheiten läufst du dann evtl. mehrmals an ihr vorbei bzw. sie an dir. Ob das unbedingt besser ist, weiß ich nicht. 

"Wird das Gerücht wieder hinterfragt? "

Vermutlich ja. Wenn es mit Straftat zu tun hat, muss der Richter bzw. die Richterin das hinterfragen, es müssen ja alle Tatumstände aufgeklärt werden.

"Darf ich als Zeugin einen Anwalt mitbrigen, um ihre Strafe etwas höher zu bekommen?"

Also dass mit dem "Strafe höher bekommen" ignoriere ich jetzt mal, das haben andere schon gut kommentiert.

Aber du kannst dir selbstverständlich als Zeugin einen Anwalt als Zeugenbeistand mitbringen, wenn dir das hilft, musst ihn aber vermutlich selber bezahlen.

Und theoretisch kannst du als Geschädigte auch Nebenklägerin werden, dann würde sich der Anwalt Nebenklägervertreter nennen.

Muss ich mit der "Täterin" vor Gericht in einem Raum sein? (Sie versucht mich einzuschüchtern)

Während du die Aussage machst i.d.R. schon.

Wird das Gerücht wieder hinterfragt? (Für mich sehr unangenehm, da es ja
nicht der Wahrheit entspricht und ich daher nicht immer wieder darüber
sprechen möchte)

Was für ein Gerücht?

Darf ich als Zeugin einen Anwalt mitbrigen, um ihre Strafe etwas höher zu bekommen?

Du kannst als Nebenkläger auftreten. Anwaltskosten zahlst du aber erstmal selbst. Auf die Strafzumessung hat das keinen Einfluss.

Ja, du wirst mit der Angeklagten in einem Raum, nämlich dem Gerichtssaal, sein.

Wenn ein Gerücht der Auslöser, das Motiv für die Tat war, wird das sicher hinterfragt, die Motivation spielt bei der Urteilsfindung eine große Rolle.

Du kannst einen Anwalt mitbringen, er wird aber nix zu sagen haben. Er kann höchstens erhindern, daß du dich selbst belastest. Und du wirst sicher keinen Anwalt finden, der dem Richter ins Handwerk pfuscht, wie stellst du dir das vor, die Strafe hochutreiben? Denkst du, das Gericht ist dazu da, deine Rachegelüste zu befriedigen oder dir nen Gefallen zu tun?

Wenn du dich von der Angeklagten eingeschüchtert fühlst, sag das der Staatsanwaltschaft oder dem Richter, eine falsche Anschuldigung wäre aber auch strafbar.

Anklage fallen gelassen, nun als Zeuge geladen

Also:

Es geht um wechselseitige Körperverletzung zwischen 2 Parteien. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen beide Parteien ein Verfahren eingeleitet.

Ich gehör zur 1. Partei. Das Ermittlungsverfahren gegen mich wegen gef. Körperverletzung wurde nach Paragraph 170 Abs.2 eingestellt. Neben mir wurde niemand aus der 1. Partei angeklagt.

Das Verfahren gegen die 2. Partei läuft noch, in welchem ich und die anderen, Opfer und zu gleich Zeuge sind. Strafantrag hat wie gesagt die Staatsanwaltschaft gestellt nicht wir.

So. Nun das Problem ist jetzt der Gerichtstermin.... Ich hab mir schon was zu Schulden kommen lassen, und bin auch nicht bereit dafür grade zu stehen.

Als Zeuge muss ich jedoch meines Wissens wahrheitsgemäß aussagen und kann die Aussage nicht verweigern. Ich müsste mich selbst belasten.

Ausserdem würde Partei 2 mich erkennen, mit dem Finger auf mich Zeigen, und rufen: Das ist der Junge! Er ist es gewesen.

(Es gab bei der Schlägerei sehr viele Beteiligte und Unbeteiligte, und die Zeugenaussagen die bei der Polizei gemacht wurden haben sich fast alle gegenseitig wiedersprochen.)

Also mein eines Problem ist das ich vor Gericht weder lügen möchte, noch will ich die Wahrheit sagen.

Das andere ist das ich nicht erkannt werden möchte.

Mein Ziel ist das mein Verfahren nicht wieder aufgenommen wird.

Ich zerbrech mir schon die ganze Zeit den Kopf bezüglich meiner Optionen.

Am rationalsten wirkt für mich dem Termin fern zu bleiben. Ich sag nicht aus. Werde nicht erkannt. Und niemand weis das ich es war. Ich müsste eventuell eine Strafe zahlen aber das ist es wert. Auf einen 2. Termin hätte der Richter eh keinen Bock. Denn die 2. Partei wird mit Sicherheit schon beim 1. verurteilt ( ...die haben sich im nachhinein noch mit den Polizisten geprügelt ).

Sollte ich den Termin wahrnehmen ?

Sollte ich die Wahrheit sagen ?

Sollte ich die Aussage verweigern alá: Das ist zu lange her ich weis nichts mehr.

Sollte ich vllt mal Partei 2 anrufen und mich mit denen Absprechen ( habe Akteneinsichicht) dann wüssten die aber genau "wer das war" und könnten beim Termin sogar von meinem Anruf erzählen. Und wenn ich dann noch nicht ererscheine :s.....

Ich weis ihr alle würdet so Fehler niemals machen und ich hab mir ja alles selbst eingebrockt usw..

Wie würdet ihr agieren ?

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