Gesamtes Vermögen an DRK zur Absicherung der Alterspflege übertragen?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet das DRK eine derartge Vereinbarung über die Übereignung des gesamten Vermögens gegen lebenslange Pflege anbietet. Das halte ich für unseriös. Fragen Sie doch selbst einmal beim DRK an, ob es dieses Angebot gibt. Das kann im Grunde genommen doch nur sein, wenn das "Vermögen" in etwa den Pflegekosten für die statistisch zu erwartende restliche Lebenszeit ihrer Eltern entspricht. Wenn hier aber - offenbar - bei 3 Häusern ein Millionenvermögen zur Debatte steht, erscheint das unverhältnismäßig als Entgelt. Hoffentlich gehen ihre Eltern da nicht einem unseriösen Angebot auf den Leim.

Also was du erzählst, hört sich komisch an. Ich habe gerade im Internet dazu auch gesucht und nichts gefunden.

So ein Modell würde auch keinen Sinn ergeben, denn das DRK würde dann ja draufzahlen und eure Eltern auf gesetzliche Ansprüche verzichten würden, was garnicht geht.

Ich wäre vorsichtig, nicht dass dahinter ein unlauteres Angebot steckt.

Zum Geldthema: Wie viel werfen denn die Häuser ab? Die müssten doch als Einkommensquelle reichen, damit die Pflege gesichert ist. Wenn die Häuser das nicht tun, ist das Geld nicht gut angelegt.

In dem einen Haus wohnt meine Oma, die dort ein lebenslanges Nutzungsrecht hat. Sie ist 85 Jahre alt. Das andere ist ein Mietshaus mit 4 Wohneineheiten, dass monatlich ca. 1200 € Mieteinnahmen abwirft. Hier ist aber auch regelmäßig etwas zu renovieren und das Risiko, dass Mieter ausziehen oder nicht zahlen ist auch gegeben. In dem dritten Haus wohnen sie selber.

0

Da es um so viel Geld geht, wäre mein erster Schritt ein Termin beim Anwalt, der euch eure Möglichkeiten erklärt. Von diesem "Rotes-Kreuz-Angebot" habe ich bisher noch nie etwas gehört...

Ich nämlich auch nicht... Meine Eltern können natürlich mit ihrem Geld machen was sie wollen. Allerdings trägt so ein Schritt auch nicht gerade zu einem guten Verhältnis bei.

0
@Snoopi13

Vielleicht sind eure Eltern verletzt, weil sie gemerkt haben, dass sie mit eurer Pflege (warum auch immer) nicht rechnen können und sie wollen euch "bestrafen"? Wäre ein gemeinsames ehrliches Gespräch vielleicht vorstellbar?

0
@obich

Ja. das hat schon stattgefunden. Wir sind sehr wohl bereit uns um sie im Alter zu kümmern. Das Problem zur zeit ist, dass sie von uns erwarten dass wir ihre Lebenseinstellung teilen und auch so leben wie sie es für richtig halten. Das geht halt von unserer Seite so nicht. Ein Beispiel: Mein Mann ist viel im Außendienst und kommt manchmal nur am Wochenende nach Hause. Meine Eltern können es nicht veretehen, dass er, wenn er Feierabend hat, nicht auf Abruf zu ihnen kommt um ihnen bei allem möglichen in Haus und Garten zu helfen. Sie haben die Einstellung dass man immer arbeitet. Nur Sonntags nicht. Wer auf der faulen Haut liegt ist eben faul. Mein Mann möchte aber Feierabend haben bzw. sagt nicht sofort alle seine privaten Verabredungen am Wochenende an wenn sie nach Hilfe fragen. Wenn es passt hilft er Ihnen aber schon.

Ich finde die Ansprüche meiner Eltern überzogen. Wir sind am Wochenende mit unserem Familienleben ( Unserer Tochter ist 19 Monate) beschäftigt. Wenn wir zeit haben helfen wir gerne aber nicht immer und zu jeder zeit. Sie sind Ende 50 und noch nicht pflegebedürftig oder ähnliches.

Jetzt sind sie beleidigt und wollen das jetzt auf die Art durchziehen weil man sich ja nicht auf uns verlassen kann usw. Na ja.

0

Beliebt in der Community

Was möchtest Du wissen?

Deine Frage stellen