Gesäß-Schmerzen nach OP (bewegungseingeschränkt), was hilft am Besten ?

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2 Antworten

Als "Bruchgeschädigte" kann ich Dir nur zur Geduld raten. Gerade bei den langen Knochen in den Beinen braucht es Zeit, um Stabilität zu erreichen. Frühestens mit 6 Wochen beginnt das "Ausgranulieren" der Knochen. Die Platten und Schrauben geben nur zusätzliche Stabilität, um weitere Brüche zu vermeiden, den Heilungsprozeßt beeinflussen können sie nicht.

Die Physiotherapie ist ein erster Schritt. Dennoch soll man es nicht übertreiben. Bewegung ist gut, mäßig aber regelmäßig. Du wirst sehen, nach einigen Wochen wird es besser. Erzwingen kannst Du aber gar nichts. Laß Dir Zeit dabei, auch Ärzte kochen nur mit Wasser und können keine Wunder bewirken. Bei meinem letzten Bruch (Waden-und Schienbein kurz unterhalb der Kniescheibe, mit Plattenosteosynthese) habe ich über ein halbes Jahr lang vor Schmerzen kaum laufen können. Jetzt, nach über einem Jahr und vielen Komplikationen ist es endlich besser und ich habe keine oder kaum noch Rückenschmerzen. Auch die anderen Brüche sind imzwischen komplikationslos, aber das dauert eben.  Gute Besserung.

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Hallo, 

du kannst versuchen, häufig deine Haltung zu ändern. Also mal Bauchlage ausprobieren, Seitlage, ein paar Meter laufen, Sitzen, ein paar Bewegungsübungen machen. Welche, kann dir dein Physioth. sagen/ zeigen. Er/ Sie sollte auch herausfinden können, woher deine Schmerzen kommen und adäquat behandeln können. Verspannungen erklären nicht alles. Manchmal sind solche Beschwerden auch Folge von der Lagerung während der OP ...

Nele

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