gerüche in erdgas?

7 Antworten

Je nach Lagerstätte kann das Erdgas bei seiner Förderung zwar noch geruchsintensive Schwefelverbindungen enthalten, diese werden jedoch mit Hilfe von Verfahren wie der sogenannten „Gaswäsche" fast vollständig entfernt. Allerdings werden dem Erdgas geringste Mengen an Duftstoff zugesetzt, um ein mögliches Austreten, etwa durch eine undichte Leitung, erkennen zu können.

(Quelle: http://www.maingau-energie.de/erdgas)

Im Klartext heißt das, dass absichtlich ein Geruchsstoff zugesetzt wird, damit man gleich erkennt, wenn irgendwo ein Loch ist oder aber auch vergessen wurde, z.B. das Gas vom Gasherd abzustellen. Auf diese Weise können viele Unglücksfälle verhindert werden.

Erdgas selber ist Geruchslos. Aus sicherheitsgründen wird der Stoff THT (Odor) beigemischt, der sehr Geruchsintensiv ist. Dadurch erkennt man kleinste Mengen an erdgas am Geruch und kann somit Maßnahmen zur Beseitigung des Gases einleiten. THT Wird vom Gasversorger (im Normalfall die Stadtwerke) in der Gasübergabestation beigemischt

Weil Erdgas an sich geruchlos ist, würde man "olfaktorisch" nicht wahrnehmen, wenn es ausströmt - und somit Gefahr besteht: Die Geruchsstoffe werden ihm zur Warnfunktion zugesetzt.

Erdgas ist nahezu geruchlos.. mit den Geruchsstoffen soll man Gefahren im Haushalt früher erkennen.

Der Grund warum Das Erdgas odoriert - also mit Geruchsstoffen versetzt wird - und nicht eingefärbt wird ist der, weil Farbstoffe bei einem Leitungsleck unter Erde vom Erdreich absorbiert werden würden. Bei Geruchsstoffen passiert das nicht.

Was möchtest Du wissen?