Gerichtsvollzieher ohne vorherige Mahnung?

4 Antworten

Hi wrueger, alles vor dem Gerichtsurteil wurde von Anwälten erstellt, nach dem Festsetzungsbescheid durchs Gericht gehts nur noch über den Gerichtsvollzieher. Termin: sofort, es bedarf keiner Mahnung mehr.

Nein. Wenn das Urteil rechtskräftig ist, kann die Gegenseite eine vollstreckbare Ausfertigung erhalten und den GV in Gang setzen.

Warst du in dem Rechtsstreit durch einen Anwalt vertreten? Wie lautet die Kostenentscheidung im Urteil? Hast du den ursprünglichen KostenfestsetzungsANTRAG nicht zur Stellungnahme bekommen? Bezieht sich der Kostenfestsetzungsbeschluss auf die Kosten deines Anwalts, oder die des Gegenanwalts? Mal angenommen du warst Kläger, durch einen Anwalt vertreten und hast vollumfänglich verloren... dann musst du alle Kosten tragen! Dein eigener Anwalt schickt dir eine ganz normale Rechnung; aber der gegnerische Anwalt muss einen Kostenfestsetzungsantrag bei Gericht stellen, diesen Antrag bekommt dein Anwalt zur Stellungnahme, danach erlässt das Gericht den Kostenfestsetzungsbeschluss, aus dem wiederum nach Ablauf von 2 Wochen nach Zustellung sofort vollstreckt werden kann. Zu Übersendung des Kostenfestsetzungsantrages an deinen Anwalt stellt somit die "Rechnung" dar und du hättest (um Kosten und Zinsen einzusparen) bereits auf diesen hin zahlen können! ... Ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich ausgedrückt! Wenn nicht... einfach nochmal im Kommi weiterfragen! :) LG Susi

Kein Anerkenntnisurteil über Mietschulden, Gerichtskosten?

Hallo

Bezüglich meiner Räumungsklage habe ich meine Mietrückstände vorher schriftlich bei Gericht innerhalb der Notfrist anerkannt, aber kein Anerkenntnisurteil bekommen. Meine Mietrückstände habe ich innerhalb der Schonfrist vollständig beglichen. Da der Gegenanwalt dann den Rechtsstreit in der Hauptsache als erledigt ansah, hat das Gericht nun beschlossen, dass ich die Gerichtskosten in Höhe von € 381, - in voller Höhe an den Gegenanwalt zahlen darf, da kein Anerkenntnisurteil ergangen ist.

Spielt da meine schriftliche Anerkennung der Mietrückstände keine Rolle, dass das die Kosten bei den vorgelegten Gerichtskosten der Gegenseite an das Gericht verringert, wie bei einem Anerkenntnisurteil, das m. E. auch ohne einen mündlichen Termin, der abgesagt wurde, weil ich in der Schonfrist die Rückstände bezahlt habe, erlassen werden kann.

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Ich hab kein Geld und muss die Gerichtskosten und die gegenerische seite bezahlen.Hilfeee bittee!

Ich hab in einem Rechtsstreit vom Gericht verloren und jetzt muss ich die kosten fürs Gericht und 1200 euro an der gegenerische seite bezahlen.ich bin in der Ausbildung und verdiene netto 730 euro und wohne auch alleine.also ich muss für alles selber aufkommen.Ich hab ein auto und bin auf das Auto angewiesen.Meine frage ist ob ich ein antrag stellen konnte damit ich von Gerichtskosten befreit werde?kann ich das Geld 1200 euro an der gegenerische seite in Raten zahlen???was ist wenn der gläubiger das Geld auf einmal haben möchte?Kriege ich ein vollstreckungsbescheid falls er das Geld auf einmal haben möchte?nehemen die mein auto auch weg bein eine vollstreckung oder Pfändung oder dürfen sie nicht? WAS WIRKLICH WICHTIG IST DASS ICH AUCH NOCH EIN AUTO HABE UND ICH BIN AUF DAS AUTO ANGEWIESEN WEIL ICH DAMIT IMMER ZUR ARBEIT GEHEN MUSS, DARF DER GERICHTSVOLLZIEHER DAS AUTO WEG NEHEMEN? Wie es ist mit Bausparvertrag?haben sie ein zugriff auf meinem Bausparvertrag?Bitte helfen sie mir!!Daaaaaaaaaaannnnnnnnnnnnnnnnkkkkkkkkkkkkkkeeeeeeeeeeee

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Wer trägt die Anwaltskosten bei einer Scheidung?

Hallo in die Runde. Mein Trennungsjahr ist im September um. Ich war bereits beim Anwalt, der hat mir ausgerechnet, dass die Anwaltskosten für meine Scheidung bei rd. 1.800 € und die Gerichtskosten bei rund 550 € liegen. Prozesskostenhilfe kann ich nicht beantragen, dafür verdiene ich mit 1.500 € (netto) zu viel. Da ich die Trennung wollte, meint nun mein Noch-Ehemann, dass ich auch alle Kosten tragen darf. Beim Gericht habe ich mich schon erkundigt und die Gerichtskosten werden 50/50 aufgeteilt, nur die Anwaltskosten muss wohl jeder selber tragen. Ist das echt so? Wenn mein Noch-Ehemann meint, er möchte seine Hälfte der Anwaltskosten nicht tragen und bleibt halt im Zweifelsfall verheiratet, muss ich dann, wenn ich die Scheidung will, in den sauren Apfel beißen und die Anwaltskosten alleine tragen? Ohne Anwalt geht es ja leider auch nicht, man braucht einen. Da wir einen Ehevertrag haben, in dem schon alles geregelt ist, gibt es keine strittigen Punkte. Hat jemand Erfahrung damit? VG

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Muß ich als Kläger haften wenn der Beklagte die Gerichtskosten nicht zahlt

Hallo Community, vor fast einem Jahr habe ich als Verkäufer einen privaten Kaufvertrag mit jemandem abgeschlossen. Der hat unterschrieben. Als er nicht zahlte habe ich einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Wir haben Mahnbescheid beantragt, dann haben wir Vollstreckungsbescheid erwirkt. Mit dem Titel ist der Gerichtsvollzieher zum Beklagten (Schuldner, Käufer) der Sache. Der Beklagte war tatsächlich so dreist und hat die EV abgegeben, weil er angeblich nichts hat (er hat es wohl zur Seite geschafft). Nun bekomme ich vom Gericht eine Rechnung, daß ich seinen Anteil an Gerichtskosten zu zahlen hätte, da ich Zweitschuldner wäre. Was soll das? Ich selber bin z.Zt. arbeitslos und bekomme Hartz 4. Wer kennt sich aus und kann mir helfen?

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