Gerichtsverfahrenkostenhilfe bewilligt worden aber der Anwalt fordert trotzdem noch Geld?

3 Antworten

Das ist unter gewissen Umständen möglich. Es stimmt zwar, dass der Rechtsanwalt von Gesetzes wegen keine Vergütungsansprüche gegen den Mandanten bei einer VKH-Bewilligung und Beiordnung geltend machen kann, dies gilt aber nur für die Vergütung, die von der VKH umfasst ist. Vermutlich hat dein Rechtsanwalt seinen Kanzleisitz außerhalb des Gerichtsbezirks. Reisekosten sind im Rahmen der VKH deshalb nur beschränkt gegenüber der Staatskasse einforderbar, da durch die Beiordnung eines Rechtsanwaltes außerhalb des Gerichtsbezirks keine Mehrkosten entstehen dürfen. Die Reisekosten, die nicht erstattet werden, können von der Partei angefordert werden. Der Anspruch ist also vermutlich dem Grunde nach gegeben. Ob die Höhe korrekt ist, kann ich von hier aus nicht sagen. Informieren hierüber hätte er dich aber natürlich sollen.

genauso so ist es. habe dort in der kanzlei angerufen und gefragt wie es dazu kommt. hätte also einen hier aus dem ort nehmen müssen oder aber einen aus dem ort wo der gerichtstermin statt fand. nun ja bin mir ganz sicher das man mir das nicht gesagt hatte aber ok jetzt weiß ich es und die von der kanzlei meinten auch ich könnte es in 2-3 raten zahlen. ist sehr freundlich, haben dann 2 raten vereinbart und so kann ich dann auch noch trotz kindergeburtstag und renovierung alles  bequem zahlen.

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Ich hatte auch Gerichtskostenbeihilfe bewilligt bekommen, musste aber nie was an den RA zahlen.

Möglicherweise wurde Dir die Rechnung irrtümlich zugestellt - hatten wir letztens auch. Das lief aber über die Rechtsschutzversicherung.

Hallo, meine ANwältin hat die Kanzlei innerhalb des Gerichtsbezirk und hat tortzdem Fahrkosten und Abwesenheit gefordert.

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