Gerichtstermin wegen 45 Euro Betrug (nicht vorbestraft), welche mögliche stafliche konsequenzen?

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3 Antworten

Ein Betrug läge vor, wenn du bereits beim Abschluss des Kaufes die Absicht hattest, die Ware nicht zu versenden. Wenn du es "nur" verschlampst, stellt es keinen Betrug dar, Dummheit ist halt nicht strafbar. 

Soweit die Theorie, nun zur Realität:

Die Umstände sprechen gegen dich. Es klingt wirklich nicht allzu glaubhaft, dass jemand was verkauft, das Geld nimmt und die Ware nicht verschickt. Ein Richter entscheidet nach freier Überzeugung. Er kann dir glauben und dich freisprechen, er kann aber auch davon überzeugt sein, dass du ihm was vom Pferd erzählst. Es kommt nun alleine darauf an, dass du dich entsprechend präsentierst und den Richter von deiner Vergesslichkeit überzeugst. 

Eine Frage: bist du vor der Hauptverhandlung von der Polizei geladen und vernommen worden?

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''...aber ich kann doch vor dem Richter nicht sagen: '' Sorry aber ich habs einfach vergessen''

Aber genau das solltest du vor Gericht aussagen. Denn damit bleibst du bei der Wahrheit und verhaspelst dich nicht in irgendweklchen Geschichten. Halte die Leute nicht für beschränkt, damit fährst du besser. Zudem gehts ja eigentlich nur um Peanuts und wirst kaum was zu befürchten haben wenn du keinen Mist erzählst

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Hört sich blöd an & es wird mir auch kein * glauben

Richtig. 


PS: Ich bin 19 & nicht vorbestaft.


Kommt drauf an, ob Jugendstrafrecht oder Erwachsenenstrafrecht. Aufgrund deiner Ausflüchte usw. gehe ich von Jugendstrafrecht aus, da du noch etwas kindischer bist, wird also auf 120 Sozialstunden in einer Einrichtung (Altenheim, usw.) hinauslaufen. 

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