Gerichtsprozess verloren, die Rechtsschutzversicherung zahlt nicht, was tun?

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6 Antworten

@ratbrauchende,

dein Text passt nicht:

Er brüllte draussen rum und stiess meinen großen Blumentopf um. Ich hatte Angst, das er komplett ausrastet und evtl. versucht durch ein Fenster einzudringen und rief die Polizei. Sie waren schnell da, ich schilderte den Sachverhalt. Die Polizisten erteilten ihm einen Platzverweis. Er schrie die Polizisten an, dass er sich daran nicht halten werde und drohte mir und ihnen. Letztlich nahmen sie ihn mit.

Eigenartig, dass die Polizei diese Geschichte nicht bezeugen kann!

Für den Vorfall vor meiner Haustür gibt es nur eine Nachbarin als Zeugin.

Und nur die Nachbarin zugegen war.

Wenn dein Prozess so verlaufen ist, wundert mich gar nichts.

Auch dies passt nicht!

Ich bin Rechtschutzversichert und habe bevor ich zum Anwalt ging über die örag Hotline eine Deckungszusage eingeholt. Mein Anwalt hat dies sicherhaltshalber auch gemacht (ist in der Kanzlei standard).

Wenn man eine Kostenzusage hat, zahlt auch die Rechtsschutzversicherung!

jedenfalls zahlt meine Rechtschutzversicherung jetzt nicht und ich soll die Prozesskosten (ca 9000) Euro tragen.

Außerdem frage ich mich, was dein Rechtsanwalt von dieser ganzen Angelegenheit hält.

Hier im Forum kann dir niemand helfen - rufe deinen Anwalt an!

Außerdem ist mir hier auch nicht klar, für welche Klage eine Kostenzusage erteilt wurde.

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Hallo ratbrauchende,

du schreibst:

....habe bevor ich zum Anwalt ging über die örag Hotline eine Deckungszusage eingeholt. Mein Anwalt hat dies sicherhaltshalber auch gemacht (ist in
der Kanzlei Standard). Es war alles in Ordnung.
....

Wichtig wäre, dass sowohl du wie auch dein Rechtsanwalt die Deckungszusagen schriftlich haben, und zwar genau bezogen auf deinen Fall.

Ich sehe nur die Möglichkeit, dass sich dein Anwalt mit den Unterlagen wieder an die Rechtsschutzversicherung wendet.

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Kommentar von Nadelwald75
10.10.2016, 14:37

Hallo ratbrauchende,

ich lese gerade in deinem Kommentar, dass die Deckungszusage für die erste Instanz galt. In deinem Fragetext steht aber nichts von weiteren Instanzen.

Eine Deckungszusage gibt es in der Regel dann, wenn zu erwarten ist, dass der Prozess erfolgreich ist. Wenn du in erster Instanz verloren hast, dann sinkt natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass du im weiteren Verlauf gewinnst.

Für eine weitere Instanz brauchst du also wieder eine neue Deckungszusage. Das müsste der Anwalt aber organisiert haben.

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Kommentar von ratbrauchende
10.10.2016, 14:53

Ich habe die Deckungszusage über die Hotline der örag eingeholt. Ich selber habe nichts schriftlich bekommen. Erst nach dem Telefonat mit der örag bin ich zum Anwalt gegangen. Mein Anwalt hat sich bzgl. der Deckungszusage selber nochmal mit der Versicherung in Verbindung gesetzt. Er erklärte mir, dass dies bei ihm standard sei um Missverständnisse und unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Die Frage ist, was ich nun tun kann. Ich habe die 9000 Euro nicht und sehe auch ehrlich gesagt nicht ein, für so einen Mist, den der ehemalige Arbeitskollege verzapft hat, soviel Geld zu bezahlen.

Abgesehen von den Gerichtskosten sind es ja auch der Jobverlust und der Umzug wegen des neuen Jobs, durch den mir finanzieller Schaden entstanden ist. Das war alles in allem sehr viel Geld für mich.

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Frag deinen Anwalt, ob du gegen das Urtei noch in Revision gehen kannst  ! Dann wäre das Urteil nicht rechtskräftig und muß von einem anderen Gericht überprüft und neu entschieden werden !

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Kommentar von ratbrauchende
10.10.2016, 14:43

Danke für deine Antwort. Die Möglichkeit der Berufung besteht.

Ich habe jedoch Sorge, dass der Kostenblock noch höher wird und ich am Ende darauf sitzen bleibe...

Abgesehen von den Gerichtskosten, musste ich aufgrund des neuen Jobs umziehen. Es war insgesamt jetzt schon eine sehr teure Angelegenheit :-(

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Worum geht es eigentlich?

Du hast zwar viele Worte geschrieben, aber nicht erklärt, worum es geht.

Um eine Privatsache? Erwirkung einer einstweiligen Anordung? Um eine Strafsache? Um einen Prozess vor dem Arbeitsgericht?

Das klingt alles sehr wirr und unorganisiert.

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Wie begründet die RS die Ablehnung?

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Kommentar von ratbrauchende
10.10.2016, 15:04

Ich selber habe von der Rechtsschutzversicherung weder eine Rücknahme der Deckungszusage noch eine Ablehnung bekommen.

Nachdem ich über die örag Hotline den Sachverhalt geschildert und die Deckungszusage bekommen habe, habe ich von der Versicherung nichts mehr gehört. Schriftverkehr lief über meinen Anwalt, der sich über die Situation auch "wundert".

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der lange text war unnötig.. was stand in der kostenzusage der RS-vers.?

bis wohin zahlen die? einschl. prozess?

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Kommentar von ratbrauchende
10.10.2016, 14:28

Die Deckungszusage bezog sich auf die erste Instanz.

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Kommentar von TreudoofeTomate
10.10.2016, 14:29

Bist du dir sicher, dass es überhaupt eine Kostenzusage gab? So etwas versichert doch im Regelfall niemand.

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